Wie Die Welt am 26. Juli 2007 berichtete wurde ein wegen Kindesmissbrauchs verurteilter katholischer Priester im Bistum Regensburg wieder als Gemeindepfarrer eingesetzt. Vor acht Jahren befand ihn ein Gericht für schuldig, zwei neun und zwölf Jahre alte Brüder im niederbayerischen Viechtach belästigt zu haben. Über die Sexualstraftat ihres neuen Seelsorgers wurden die Gläubigen dort laut der „Passauer Neuen Presse“ nicht informiert. Die Familie der Opfer des Mannes kritisierte dessen Beschäftigung als Pfarrer. Der Priester selbst hat um seine Versetzung gebeten.
Update 3. September 2007
Bistum Regensburg entlässt vorbestraften Priester.
Bischof Gerhard Ludwig Müller ernannte mit sofortiger Wirkung Prälat Gottfried Dachauer (57) zum neuen Seelsorger für die Gemeinden Riekofen und Schönach, für die der vorigen Donnerstag verhaftete Geistliche bisher zuständig war. Der Bürgermeister von Riekofen, Armin Gerl (Freie Wähler), warf der Kirchenleitung indessen Versagen vor.
Der Bischof stelle den beiden Pfarreien „in der schwierigen Zeit nach der Verhaftung des bisherigen Pfarradministrators einen pastoral erfahrenen und kompetenten Geistlichen als Begleiter an die Seite“, teilte das Ordinariat mit.
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[...] ins Mittelalter stossen. Nicht das wir gegen eine gerechte Bestrafung von Sexualstraftätern oder Kinderschändern wären. Ganz im Gegenteil! Deutschland spielt ja immer so gerne den Vorreiter. Aber was Prüderie [...]
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