Papst Bendikt XVI. wird beschuldigt, noch als Kardinal pädophile Priester vor strafrechtlicher Verfolgung geschützt zu haben.
Eine im Vorjahr in Großbritannien ausgestrahlte Dokumentation der BBC über pädophile Priester macht derzeit im Internet die Runde. Vor allem in Italien sorgt das auf YouTube zu sehende Video für Aufsehen.
Darin wird der frühere Kardinal und heutige Papst, Joseph Ratzinger, beschuldigt, Geistliche geschützt zu haben, die sich an Kindern vergangen haben.
Das BBC-Video unter dem Titel “Sex Crimes and the Vatican” berichtet von dutzenden des Kindesmissbrauchs angeklagten Geistlichen. Darunter ist der Fall der Diözese von Ferns in Irland. Ebenso wie die Verbrechen seien auch die Urheber von den kirchlichen Behörden geschützt worden, heißt es.
EICHMANN, PIUS XII. UND PAUL VI. Neue Erkenntnisse über die vom Vatikan nach 1945 unterstützte Flucht von NS-Kriegsverbrechern nach Südamerika
Die “Rattenlinie” – wie die Fluchtroute seinerzeit genannt wurde – war das Ergebnis eines Einwanderungsabkommens, das Giovanni Batista Montini, der spätere Papst Paul VI., im Auftrag von Pius XII. im Juni 1946 mit dem Botschafter des Peron-Regimes beriet.
Der Heilige Vater schlug durch seinen Staatssekretär Montini vor, dass “Experten des Vatikans gemeinsam mit argentinischen Experten einen Aktionsplan ausarbeiten” sollten. Ziel: NS-Kollaborateure, aber auch deutsche NS-Täter nach Argentinien auszuschleusen. Adolf Eichmann war einer davon. Als der Organisator des Holocaust 1960 von Israelis aus Buenos Aires entführt wurde, protestierte der argentinische Kardinal und Leiter der Katholischen Aktion, Antonio Caggiano: “Es ist unsere Christenpflicht, ihm zu verzeihen, was er getan hat.
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