Der Lesben und Schwulenverband in Deutschland (LSVD – Sachsen) kritisiert, dass das evangelikale Missionswerk “Campus für Christus” (CfC) bei einer Großveranstaltung an einem Gymnasium in Flöha für die “Heilung” von Homosexuellen geworben hat. Der “4. Sächsische Tag für Männer von 9 bis 90″ fand am 22. September statt und wurde von der evangelischen Landeskirche Sachsen organisiert. Das Seminar des CfC wurde unter dem Titel “Homosexualität: unabänderlich – veränderbar?” abgehalten. Darin präsentierte der Ableger amerikanischer Evangelikaler einen angeblich von Homosexualität geheilten Mann, der die Vorzüge des heterosexuellen Lebens darstellen sollte.
“Die fundamentalistische Propaganda, die auch von CfC mitverbreitet wird, versucht die Homosexuellen defizitär darzustellen, um sie ins gesellschaftliche Abseits zu stellen sowie Betroffene auf manipulative Weise unter Druck zu setzen”, erklärte der LSVD. Einen Erlebnisbericht veröffentlichten die Aktivisten auf der Seite www.gaynial.net.

Eine sehr gute Stellungnahme zu Aktivitäten von „Campus für Christus“ an Universitäten von Prof. Dr. Jürgen Heumann, Institut für Evgl. Theologie und Religionspädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg finden Sie hier… . Quellen und Belege zur Missionierungs- sowie Geldbeschaffungspraktik von “Campus für Christus” finden Sie hier … .
Wir sind der Meinung, jeder soll leben wie er will. Die Zeiten “christlicher Bevormundungen” sind vorbei. Auch in Sachsen sollte sich dies langsam herumsprechen. “Wunderheiler”, “christliche Bekehrungsgruppen” oder “sektenähnliche Gruppierungen” haben an den Universitäten absolut nichts zu suchen. Hier sollte durch die Bildungsministerien eine klare Trennung gezogen werden!

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