Jan 30
Ibbenbüren – Der Heilpraktiker aus Ibbenbüren, der im April 2007 vom Landgericht Münster zu drei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt wurde, muss zurück in den Strafvollzug. Das bestätigte am Montag der münsterische Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer.
Der Bundesgerichtshof hatte zuvor die Revision gegen das Urteil abgelehnt. Die Revision sei Mitte Januar zu den Akten gelegt worden, bestätigte eine Sprecherin des Bundesgerichtshofs unserer Zeitung. Die mitangeklagte Ehefrau, wegen Beihilfe zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten verurteilt, hatte die Revision bereits selbst zurückgezogen. Die Revision des Heilpraktikers verwarf der Bundesgerichtshof als unbegründet.
In dem Artikel der IVZ Online wird zwar keine Name genannt, aber wer ein wenig hier im Blog stöbbert, wird schon wissen wer gemeint ist.
Jan 29
[Update] Unter dieser Internetadresse kann jetzt jeder eine Petition zum Erhalt des Kinderbuches unterschreiben.
Die Übermutter der deutschen Nation, Ursula von den Leyen, will das Kinderbuch “Wo bitte geht´s zu Gott” auf den Index für jugendgefährdende Schriften setzen lassen. Somit soll das neugierige Ferkel, das mit kinderleichter Naivität, die Religionen dieser Welt erklärt, geschlachtet werden. Im Oktober 2007 kam das satirische Kinder- und Erwachsenenbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel” von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke auf den Markt und fand sehr bald eine große Fangemeinde. Auch Pädagogen und Psychologen waren von der frechen, kleinen Geschichte („Dawkins for Kids”) angetan. So urteilte der renommierte Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Peter Riedesser, Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das Buch sei „als Gegengift zu religiöser Indoktrination von Kindern pädagogisch besonders wertvoll”.
Was das Ministerium von der Leyen´s den beiden Autoren vorwirft, ganzen Beitrag lesen… »
Jan 27
Anklage gegen mutmaßlich pädophilen Pfarrer
Ein 39 Jahre alter Geistlicher muss sich wegen sexueller Übergriffe auf einen Messdiener verantworten. Laut Anklage soll er den 13-jährigen Jungen in 20 Fällen missbraucht haben. In einem Gutachten soll dem Priester “homoerotische Kernpädophilie” attestiert worden sein.
Riekofen – Der Pfarrer wurde im August 2007 festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Er war im Jahr 2000 schon einmal zu einer Bewährungsstrafe von zwölf Monaten verurteilt worden. Damals hatte er als Kaplan in Viechtach zwei neun und zwölf Jahre alte Brüder unsittlich berührt.
Regensburgs Bischof Gerhard Ludwig Müller hatte ihn 2004 trotzdem wieder eingesetzt, obwohl die Deutsche Bischofskonferenz wenige Monate zuvor Richtlinien erlassen hatte, wonach pädophile Priester nicht mehr an Stellen tätig werden dürfen, an denen sie mit Kindern oder Jugendlichen in Kontakt kommen.
Quelle 1
Quelle 2
Jan 27
Gestern Nacht gelang zu nicht näher bestimmter Uhrzeit ein Hack der Scientology-Rechner, der weitere Dokumente zu Tage förderte.
Unter diesen befanden sich unter Anderem solch Juwelen wie “Dianetik für Kinder”, jedoch auch vorher nicht bekannte Dokumente, wie die Handbücher der höchsten OT-Grade, für die man normal hunderttausende in die Sekte investieren muss.
Ebenso gelang es, eine zur Selbstindoktrination vorgesehene CDE-Sammlung zu “befreien”, das Stück á 900 US-Dollar.
Sehr “heisse Ware” stellen auch die Dokumente zu den OECs (Organization Executive Courses, Organisationsführerkurse) dar. In diesen wird dem Org- bzw Tempelführer erläutert, wie er seine Schäfchen im Pferch zu halten und ihre Brieftaschen zu melken hat.
Fangtechniken und elementare Observationsmethoden sind ebenfalls ein Thema.
Quelle und alle Downloadslinks ….
Jan 17
In einem für Italien bislang einmaligen Vorgang hat der Vatikan nach Protesten einen Papstbesuch in der Universität “La Sapienza” abgesagt. Man wirft ihm vor, den Ketzerprozess gegen Galileo Galilei verteidigt zu haben.
Es ist ja kein Geheimnis, das die kathlische Kirche auch heute noch gegen wissentschaftliche Erkenntnisse ankämpft und wieder verstärkt versucht die Schöpfungslehre in die Gesellschaft zu tragen. In der Uni wurden inzwischen Protestplakate aufgehängt. “Wissenschaft ist nicht kirchlich”, steht auf einem Banner vor dem Geologie-Gebäude, “Kein Papst” auf einem anderen. Am Institut für Physik haben Studenten gerade die “Antiklerikale Woche” ausgerufen. Sie versammeln sich vor dem alten Institutsgebäude und veranstalten eine Art Abendmahl-Picknick mit Brot und Wein.
Eigentlich sollte Papst Benedikt XVI. am Donnerstag (17.1.2007) das akademische Jahr an der im Jahr 1303 gegründeten größten Universität Europas in Rom eröffnen. Nach Angaben der Universitätsleitung hatten jedoch 63 der insgesamt 4.500 Dozenten ein Protestschreiben unterzeichnet.