Don Gabriele Amorth ist der meistbeschäftigte Exorzist Europas. Zu seinem Job gehört, den Pontifex dämonenfrei zu halten. Denn, so der Priester, der Teufel steckt auch im Vatikan. Teufelsaustreiber im Vatikan – so sieht sich der alte Mann, gern selbst – und rühmt sich damit in 21 Jahren über 70.000 Exorzismen durchgeführt zu haben. Der Spiegel schreibt:
Amorth ist kein Spinner. Neben dem Theologie- hat er auch ein Jurastudium abgeschlossen. Seine Bücher sind in 21 Sprachen übersetzt, darunter ins Japanische. Der Pater gilt als Kapazität auf dem Gebiet der Mariologie, der Wissenschaft von der Muttergottes. 1990 gründete Amorth die “Internationale Gesellschaft der Exorzisten”, deren Ehrenpräsident er bis heute ist.
Was wir vom Exorzismus halten, kann hier nachgelesen werden. Wenn Menschen bei einem Exorzismus verletzt oder sogar getötet werden, ist der durchführende Geistliche nach den Buchstaben und der ganzen Härte der bürgerlichen Gesetze zu bestrafen.
Schwere Niederlage für die Polizei: Das Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen wertete das Vorgehen der Ordnungshüter bei Pfingst-Demonstrationen in Mittenwald als “rechtswidrig”.


