- Die Religion ist Opium für das Volk -
XHTML CSS RSS

UNICEF [de] zu verkrustet

Keine Kommentare »

garli.jpgGleich nachdem der DZI mitgeteilt hatte, Unicef Deutschland darf nicht mehr mit ihrem Siegel werden, hatte sich der Vorstand von Unicef dahingehend geäußert, man wolle diese Siegel so schnell wie möglich zurück bekommen. Die Spitze der deutschen Sektion des Kinderhilfswerks UNICEF klebt aber an ihren Ämter, wie heute bekannt wurde. Trotz seines Rücktritts arbeitet Dietrich Garlichs noch fast jeden Tag in der Kölner Zentrale. Aus der Zentrale ließ man verlauten: “Garlichs’ «Sachverstand und große Erfahrung» seien noch gefragt”.
Frage von Kirchensumpf: “Welche Erfahrungen, die am Reisswolf?”
Auch weiterhin bekommt Herr Garlichs  sein Gehalt ausgezahlt! Jahresgehalt ~120000€! UNICEF Vorstand Reinhard Schlagintweit bestätigte weiterhin, dass Herr Garlichs noch eine Abfindung erhalte, über die Höhe wollte er sich aber nicht äußern.

Unter diesen Voraussetzungen ist für Kirchensumpf nicht erkenntlich, wie Unicef Deutschland das Spendensiegel des DZI zurückbekommen will. Der Vorstand ist noch lange nicht an dem Punkt, nach den wirklichen Ursachen zu suchen. Und je länger der Prozeß dauert, je mehr Spender werden sich in Deutschland von UNICEF abwenden.

FacebookTwitterEmail

Unicef verliert DZI-Spendensiegel

Keine Kommentare »

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat dem deutsche Ableger des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) entzogen.
Das DZI wirft UNICEF vor, von 2004 bis 2007 drei professionelle Spendenwerber auf Provisionsbasis bezahlt zu haben und das trotz entsprechender Fragen im jährlichen Prüfungsverfahren gegenüber dem DZI verschwiegen zu haben. Damit habe das Kinderhilfswerk gegen die Voraussetzungen für das DZI-Siegel verstoßen. Das Zentralinstitut kritisierte außerdem, dass selbst bei der Nachprüfung die Antworten von UNICEF “nicht von uneingeschränkter Offenheit” getragen worden seien, sondern zum Teil eher “zur Verschleierung der tatsächlichen Sachverhalte” beigetragen hätten.
Die ehemalige Vorsitzende Heide Simonis sieht sich durch die Entscheidung des Instituts in ihrem Verhalten bestätigt. “Ich sehe mich rehabilitiert”, sagte die ehemalige Regierungschefin von Schleswig-Holstein.

FacebookTwitterEmail

Scientology in NRW

Keine Kommentare »

scient.jpgScientology wehrt sich gegen die Beobachtung durch den Verfassungsschutz in Deutschland. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat jetzt über eine entsprechende Klage zu entscheiden. In diesem Zusammenhang gab die Leiterin der Sekten-Info Nordrheinwestfalen , Sabine Riede, dem WDR ein Interview, wo und wie im Land die umstrittene Organisation agiert. Dabei operiert Scientology seit neuestem mit verschiedenen Tarnorganisationen. Im Moment sehr aktiv ist die “Jugend für Menschenrechte”, die ihre Broschüren vor Schulen und Jugendzentren verteilt. Es ist zunächst nicht erkennbar, dass es sich um Scientology handelt. Außerdem hat Scientology zum Beispiel das Nachhilfe-Angebot im Bereich der Schülerhilfe innerhalb eines Jahres bundesweit verdreifacht.
Auf die Frage des WDR.de: Warum ist Scientology ganzen Beitrag lesen… »

FacebookTwitterEmail

Trennung von Kirche und Staat auf spanisch

Keine Kommentare »

Am 01. Februar 2008 haben die spanischen Bischöfe eine Erklärung zu den Parlamentswahlen am 9. März veröffentlicht, in der sie dazu auffordern, keine Partei zu wählen, “die mit Terroristen verhandelt” sondern vielmehr jene, die beispielsweise die “Homo-Ehe” wieder abschaffen würden.
Dieses war eine klare Aufforderung, die konservative Oppositionspartei PP zu wählen.
Somit wurde den katholischen Wähler nahegelegt, nicht für die Partei von Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero zu stimmen. Immer wieder gern wird von den spanischen Katholiken vergessen, dass es auch unter dem konservative Vorgänger Zapateros, José Maria Aznar, ebenso wie Felipe Gonzalez und Adolfo Suárez Versuche gegeben hat, mit der ETA auf dem Verhandlungswege ein Ende der Gewalt zu erreichen. Meist waren Bischöfe – fast schon selbstverständlich – als Vermittler in die Verhandlungen mit eingebunden.
Derzeit erhält die katholische Kirche Spaniens jährlich rund 153 Millionen Euro an staatlichen Zuschüssen aus der Kirchensteuer. Außerdem unterstützt der Staat kirchliche Krankenhäuser, Privatschulen und katholische Hilfsorganisationen jedes Jahr mit fast 14 Milliarden Euro.
Der Generalsekretär der in Spanien regierenden Sozialisten (PSOE), José Blanco, hat jetzt regiert, und laut angedacht, bei einem weiteren Wahlsieg der Sozialisten eine “Eigenfinanzierung der katholischen Kirche” einzuführen.
Sollte diese Situation eintreffen, wäre das in Europa die erste echte Trennung von Staat und Kirche.

In Deutschland kommt es ja auch immer öfter vor, dass sich deutsche Bischöfe und Kardinäle in die aktuelle Politik einmischen. In Deutschland ist dringend die spanische Variante angebracht, denn das deutsche Grundgesetz geht ebenfalls von einer Trennung von Staat und Kirche aus. Auch in Deutschland wird die Kirche nicht unwesentlich durch den Staat subventioniert.

FacebookTwitterEmail

Die katholische Kirche hat einen neuen Erzfeind!

Keine Kommentare »

Und dieser neuer Erzfeind heisst Wolfgang Schäuble! Der möchte nämlich nach dem neuen BKA-Gesetzentwurfes im Paragraphen 20u der Abhörschutz für alle “Berufsgeheimnisträger” praktisch aufheben. Demnach sollte auch der bislang noch nicht angetastete Abhörschutz von Abgeordneten, Geistlichen und Strafverteidigern gestrichen werden, wenn dies zur Abwehr einer Gefahr notwendig ist.
Das würde dann somit bedeuten, dass das Beichtgeheimnis aufgehoben wird. Dagegen hat sich jetzt der Prälat Karl Jüsten, der gegenüber der Bundesregierung die Interessen der katholischen Bischöfe vertritt, scharf geäußert.
Laut Spiegel äußert er sich folgerdermaßen:

“Wo kommen wir hin, wenn die Menschen gar keine Person mehr haben, an die sie sich vertrauensvoll wenden können, ohne die Angst zu haben, dass sie belauscht werden?”

Recht hat der Mann!
Traurigerweise äußert sich die Kirche zu diesem Thema aber erst, wenn es sie selber betrifft. Wo war ihre kritische Stimme, als das Bankgeheimnis faktisch abgeschafft wurde oder bei den Plänen des Innenministers die Unverletzlichkeit der Wohnung abzuschaffen oder bei der Einführung der Totalüberwachung der elektronischen Nachrichtenwege?
Eines schönes Beispiel dafür, die Kirche wird immer erst dann tätig, wenn es um ihre eigene Pfründe geht.

FacebookTwitterEmail

Seite 1 von 212