mueller.jpegRegensburg – Der ehemalige Pfarrer von Riekofen ist am Donnerstag wegen jahrelangen sexuellen Missbrauchs eines Ministranten zu drei Jahren Haft verurteilt worden. In diesem Zusammenhang und dem Hinweis von Po8 im Kommentar folgend, möchten wir noch auf den Spiegel-Bericht zu weiteren Fälle von Kindesmissbrauch durch Priester in Deutschland hinweisen. Die zuständigen Kirchenstellen schweigen oder vertuschen mit Vorliebe solche Fälle. So auch in Regensburg, durch den Bischof Gerhard Ludwig Müller geschehen. Obwohl er einen einschlägig vorbestraften Pfarrer erneut als Gemeindepfarrer mit Kindern arbeiten lies und dieser auch prompt rückfällig und verhaftet wurde, weist der Regensburger Oberhirte alle Schuld weit von sich.
Dabei ist die buchstäbliche Arroganz dieses Mannes kaum jemandem verständlich zu machen. Da der öffentliche Druck auf den Bischof immer größer wird, versucht er jetzt seine Schuld auf die Justiz abzuwälzen. Müller: “Sie hätte vor dem pädophilen Geistlichen warnen müssen.”
Aus der Personalakte des Pfarrers, die von der Polizei beschlagnahmt worden war, geht jedoch hervor, dass die Diözesanleitung (also auch Bischof Müller) zu jeder Zeit über die Arbeit des vorbestraften Priesters in Riekofen Bescheid wusste.
Kirchensumpf: “Vielleicht sind Bischofsgehirne aber nicht so aufnahmefähig und vielleicht haben ja Bischöfe ein Herz für Pädophiele?”

Eine fortlaufende Berichterstattung zu den Missbrauchsskandalen in der Katholischen Kirche finden Sie hier…!

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