Arbeitgeber sind oft einfallsreich, wenn es um Lohndrückerei und Profit geht. Dass aber ausgerechnet die Kirche besonders drastisch an ihren Angestellten spart, dürfte die Leser von Kirchensumpf nicht mehr überraschen. Das die Kirchen “Wasser predigen und Wein saufen” ist ja schon länger bekannt. Und christliche Gewerkschaften frönen eine seltsame Art der Nächstenliebe. Doch mit ihrer weltweit einzigartigen arbeitsrechtlichen Sonderstellung kann die Kirche als Arbeitgeber besonders leicht auch beim Lohn zulangen. So gibt es bei der Kirche als Arbeitgebern weder normale Tarifverträge noch Betriebsräte. Sie können diktieren, wieviel Verdienst bezahlt wird – und die Arbeitnehmer müssen das hinnehmen.
Hier ein Bericht der ARD aus dem April 2008:
Kirchliches Lohndumping
Wenn man dann noch als Arbeitnehmer aus der Kirche austritt, geniesst derjenige bei dem Arbeitgeber Kirche auch keinen Kündigungsschutz mehr.



