- Die Religion ist Opium für das Volk -
XHTML CSS RSS

Der Papstbeschützer Bischof Müller

Keine Kommentare »

Bischof Müller beim
Fabulieren?

Der Bischhof Müller ist ja für seine aufrechte Haltung bekannt. Ob jetzt als offener KPE-Sympanthisant oder als Arbeitgeber für pädophile Priester. Und abends sitzt er in seiner Kemenate und fühlt sich verfolgt und fürchtet um seine mittelalterliche Religion, die ja jetzt schon von Kinderbücher bedroht werden. Holocaust-Leugnungen dagegen, sind für ihn nur “Herumfabulieren”. Wir erinnern:

Synonym für Fabulieren:
labern, sülzen, schmarren, schnattern, rumlabern, dumm rumquatschen, jmd. die Ohren vollquatschen, schwafeln, wolkig reden, sabbeln, brabbeln, rumgörschen, unsinn

Solche Fabulierer müssen natürlich dringend in die katholische Kirche zurück geholt werden. Herr Bischof Müller, können wir somit davon ausgehen, das auf der Kanzel also gar nicht gepredigt wird, sondern nur fabuliert wird? Das würde natürlich so einiges erklären.
Außerdem hat die Aufhebung der Exkommunikation des Bischofs Richard Williamson nichts mit der persönlichen Kenntnislage des Papstes zu tun. Woher kennt den Bischof Müller die persönliche Kenntnislage des Ratzingerpapstes. Aahh, wahrscheinlich hatte er eine Eingebung von Gott, soll in der katholischen Kirche ja schon mal vorkommen sein. Ob Gott dem Müller viel Hirn verabreicht hat, ist uns nicht bekannt. Das Müller jetzt meint, die Aufhebung der Exkommunikation von Williamson und seine Holocaust-Leugnung hätte nichts mit einander zu tun, wollen wir mal seinem übermäßiger Weihrauchmissbrauch zuschreiben. Der braune Gestank weht halt immer noch durch die katholische Kirche und den Vatikan.

FacebookTwitterEmail

Trauer um Robert

1 Kommentar »

Wie Kirchensumpf erst jetzt erfahren hat, ist Robert Michael Schlittenbauer am 24. Dezember 2008 nach langer schwerer Krankheit, verstorben. Robert, der nie selbst elterliche Liebe empfangen hat, er ist als Waise durch mehrere Kinderheime geschickt worden, war sein ganzes Leben immer auch für andere Menschen da. In jungen Jahren war er Mitglied in einer Hundestaffel, die hat so manchen Menschen das Leben gerettet. Schwere Schicksalsschläge zeichneten seinen weiteren Lebensweg. Der eigene große Schmerz, machte ihn sensibel für das Leid der Anderen. So versuchte er, in späteren Jahren, anderen Menschen im Verein Sektenaustieg “Allgäu”, Halt und Hilfe zu bieten. Da Robert sein ganzes Leben sehr tierlieb war, engagierte er sich zeitweise auch im Tierschutz. Aber auf seine Aufklärungsarbeit über Sekten und sektenähnliche Vereinigungen auch unter dem Deckmantel der Kirche, richtete er die größte Aufmerksamkeit. Das Robert sehr kompromisslos in seiner Arbeit war, hat ihm nicht nur Freunde einbracht. Wir haben Robert als einen sehr freundlichen und hilfsbereiten, vor allen Dingen aber sehr engagierten Menschen, kennen gelernt. In seinem letzten Lebensjahr, bedingt durch seine schwere Krankheit, hatte sich Robert ganz in sein Privatleben zurückgezogen. Unserer Meinung nach, würde unserer Gesellschaft, viel mehr Menschen wir Robert, gut zu Gesicht stehen. Um so größer bestürzt uns sein Verlust.

Kirchensumpf in tiefer Trauer.

FacebookTwitterEmail

Vatikan begnadigt Holocaust-Leugner

Keine Kommentare »

[Update 26.01.2009] Der Vatikan hat sich von den Äußerungen des traditionalistischen Bischofs und Holocaustleugners Richard Williamson distanziert. Der Anhänger der erzkonservativen Priesterbruderschaft St. Pius X. habe mit seinen “inakzeptablen” Aussagen der “Lehre der Kirche widersprochen”, schreibt die offizielle Vatikan-Zeitung “Osservatore Romano”. Ein Katholik dürfe die Verurteilung des Antisemitismus’ nicht in Frage stellen. Die Deutsche Bischofskonferenz distanzierte sich ungewohnt deutlich von der Entscheidung Papst Benedikts XVI., Williamson und drei weitere exkommunizierte Bischöfe wieder in die katholische Kirche aufzunehmen.

Kirchensumpf berichtet schon längere Zeit über die braune Vergangenheit des Vatikans und der katholischen Kirche. Jetzt hat der Vatikan die Exkommunikation von vier Bischöfen rückgängig gemacht hat. Einer der Begnadigten ist ein Holocaust-Leugner. Der Brite Richard Williamson (Der Vatikan steht unter der Macht des Teufels) fiel in der Vergangenheit als Holocaust-Leugner auf. In einem Interview mit einem schwedischen Fernsehsender sagte er, er denke dass 200’000 bis 300’000 Juden in den Konzentrationslagern der deutschen Nationalsozialisten starben, «aber nicht ein einziger von ihnen in Gaskammern». Im Jahr 1988 war eine Einigung zwischen der Priesterbruderschaft Pius X. und dem damaligen Kurienkardinal Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., geplatzt, der «Dissident» Lefebvre weihte die vier Personen trotz der Warnungen des Vatikans zu Bischöfen. Lefebvre und die Geweihten wurden daraufhin exkommuniziert.

Kirchensumpf: Für uns ist die Annullation der Exkommunikation durch den Vatikan zu einem sehr ungüstigen Zeitraum gewählt worden. Zumal der Vatikan sich nicht kritisch zu dem Briten Richard Williamson geäußert hat. Man könnte meinen, der braune Geist wandert immer noch durch die Gemäuer des Vatikans. Somit wird die Dummheit noch lange Bestandteil des Glaubens sein!

FacebookTwitterEmail

Nazis auf der Flucht

Keine Kommentare »

Wie Kriegsverbrecher über Italien nach Übersee entkamen: Eine Studie des Historikers Gerald Steinacher über die Helfer der NS-Netzwerke

Gerald Steinacher
Nazis auf der Flucht
Wie Kriegsverbrecher über Italien nach Übersee entkamen
Studien Verlag
380 Seiten
ISBN: 978-3706540261, 29,90 Euro
Die Liste der NS-Größen, die sich nach dem Krieg relativ ungestört in Südtirol aufhalten konnten, umfasst die SS-Schergen Erich Priebke, Ulrich Greifelt, Lothar Debes und Josef Schwammberger, den österreichischen Kommandanten des KZ-Treblinka, Franz Stangl, den Linzer Gestapo-Chef Gerhard Bast und den Innsbrucker SS-Sturmbannführer Alois Schintl-holzer. Die von den Alliierten geräumte Alpenregion war neben der neutralen Schweiz das einzige deutschsprachige Gebiet, das von keiner Besatzungsmacht kontrolliert wurde. Jetzt bringt erstmals ein österreichischer Historiker Licht ins Dunkel der Fluchtwege. In seinem Buch beleuchtet Gerald Steinacher Südtirols Rolle als Drehscheibe des Flüchtlingsstroms. Kriegsverbrecher konnten dort nicht nur auf ein hilfreiches Netzwerk alter SS-Kameraden und Nazi-Sympathisanten bauen, sondern auch auf aktive Unterstützung durch katholische Kirche und Rotes Kreuz. Zu den aktivsten Fluchthelfern gehörte der österreichische Bischof und Hitler-Verehrer Alois Hudal, der als Rektor des deutschen Priesterkollegs in Rom den aus Südtirol kommenden Nazis gerne Unterschlupf gewährte. Hudal pflegte enge Beziehungen zum von Pius XII. gegründeten päpstlichen Flüchtlingshilfswerk. Steinacher zeichnet in seinem spannenden Buch nicht nur deren Fluchtwege nach. Er demonstriert auch, wie verblüffend einfach in den Nachkriegswirren die Reinwaschung von Kriegsverbrechern funktionierte.

FacebookTwitterEmail

Ermittlungen gegen sogenannten Sekten-Bischof

Keine Kommentare »

Gegen einen sogenannten Bischof der Sekte Bruderschaft St. Pius hat die Staatsanwaltschaft Regensburg ein Ermittlungsverfahren wegen Leugnung des Holocausts eingeleitet. Der Bischof Richard Williamson soll in einem Fernsehinterview die Existenz von Gaskammern geleugnet haben, wie Oberstaatsanwalt Edgar Zach am Freitag sagte. Das englisch gegebene Interview eines schwedischen Fernsehjournalisten werde jetzt amtlich übersetzt. Williamson soll Ende 2008 bei dem Interview im Priesterseminar der von der katholischen Kirche abgespaltenen Bruderschaft in Zaitzhofen bei Regensburg bestritten haben, dass sechs Millionen Juden in Gaskammern umgebracht wurden. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. war 1970 von dem später exkommunizierten Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet worden.

FacebookTwitterEmail

Seite 1 von 212