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Trauer um Robert

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Wie Kirchensumpf erst jetzt erfahren hat, ist Robert Michael Schlittenbauer am 24. Dezember 2008 nach langer schwerer Krankheit, verstorben. Robert, der nie selbst elterliche Liebe empfangen hat, er ist als Waise durch mehrere Kinderheime geschickt worden, war sein ganzes Leben immer auch für andere Menschen da. In jungen Jahren war er Mitglied in einer Hundestaffel, die hat so manchen Menschen das Leben gerettet. Schwere Schicksalsschläge zeichneten seinen weiteren Lebensweg. Der eigene große Schmerz, machte ihn sensibel für das Leid der Anderen. So versuchte er, in späteren Jahren, anderen Menschen im Verein Sektenaustieg “Allgäu”, Halt und Hilfe zu bieten. Da Robert sein ganzes Leben sehr tierlieb war, engagierte er sich zeitweise auch im Tierschutz. Aber auf seine Aufklärungsarbeit über Sekten und sektenähnliche Vereinigungen auch unter dem Deckmantel der Kirche, richtete er die größte Aufmerksamkeit. Das Robert sehr kompromisslos in seiner Arbeit war, hat ihm nicht nur Freunde einbracht. Wir haben Robert als einen sehr freundlichen und hilfsbereiten, vor allen Dingen aber sehr engagierten Menschen, kennen gelernt. In seinem letzten Lebensjahr, bedingt durch seine schwere Krankheit, hatte sich Robert ganz in sein Privatleben zurückgezogen. Unserer Meinung nach, würde unserer Gesellschaft, viel mehr Menschen wir Robert, gut zu Gesicht stehen. Um so größer bestürzt uns sein Verlust.

Kirchensumpf in tiefer Trauer.

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Vatikan begnadigt Holocaust-Leugner

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[Update 26.01.2009] Der Vatikan hat sich von den Äußerungen des traditionalistischen Bischofs und Holocaustleugners Richard Williamson distanziert. Der Anhänger der erzkonservativen Priesterbruderschaft St. Pius X. habe mit seinen “inakzeptablen” Aussagen der “Lehre der Kirche widersprochen”, schreibt die offizielle Vatikan-Zeitung “Osservatore Romano”. Ein Katholik dürfe die Verurteilung des Antisemitismus’ nicht in Frage stellen. Die Deutsche Bischofskonferenz distanzierte sich ungewohnt deutlich von der Entscheidung Papst Benedikts XVI., Williamson und drei weitere exkommunizierte Bischöfe wieder in die katholische Kirche aufzunehmen.

Kirchensumpf berichtet schon längere Zeit über die braune Vergangenheit des Vatikans und der katholischen Kirche. Jetzt hat der Vatikan die Exkommunikation von vier Bischöfen rückgängig gemacht hat. Einer der Begnadigten ist ein Holocaust-Leugner. Der Brite Richard Williamson (Der Vatikan steht unter der Macht des Teufels) fiel in der Vergangenheit als Holocaust-Leugner auf. In einem Interview mit einem schwedischen Fernsehsender sagte er, er denke dass 200’000 bis 300’000 Juden in den Konzentrationslagern der deutschen Nationalsozialisten starben, «aber nicht ein einziger von ihnen in Gaskammern». Im Jahr 1988 war eine Einigung zwischen der Priesterbruderschaft Pius X. und dem damaligen Kurienkardinal Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., geplatzt, der «Dissident» Lefebvre weihte die vier Personen trotz der Warnungen des Vatikans zu Bischöfen. Lefebvre und die Geweihten wurden daraufhin exkommuniziert.

Kirchensumpf: Für uns ist die Annullation der Exkommunikation durch den Vatikan zu einem sehr ungüstigen Zeitraum gewählt worden. Zumal der Vatikan sich nicht kritisch zu dem Briten Richard Williamson geäußert hat. Man könnte meinen, der braune Geist wandert immer noch durch die Gemäuer des Vatikans. Somit wird die Dummheit noch lange Bestandteil des Glaubens sein!

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