Robert († 2008)
Wie Kirchensumpf erst jetzt erfahren hat, ist Robert Michael Schlittenbauer am 24. Dezember 2008 nach langer schwerer Krankheit, verstorben. Robert, der nie selbst elterliche Liebe empfangen hat, er ist als Waise durch mehrere Kinderheime geschickt worden, war sein ganzes Leben immer auch für andere Menschen da. In jungen Jahren war er Mitglied in einer Hundestaffel, die hat so manchen Menschen das Leben gerettet. Schwere Schicksalsschläge zeichneten seinen weiteren Lebensweg. Der eigene große Schmerz, machte ihn sensibel für das Leid der Anderen. So versuchte er, in späteren Jahren, anderen Menschen im Verein Sektenaustieg “Allgäu”, Halt und Hilfe zu bieten. Da Robert sein ganzes Leben sehr tierlieb war, engagierte er sich zeitweise auch im Tierschutz. Aber auf seine Aufklärungsarbeit über Sekten und sektenähnliche Vereinigungen auch unter dem Deckmantel der Kirche, richtete er die größte Aufmerksamkeit. Das Robert sehr kompromisslos in seiner Arbeit war, hat ihm nicht nur Freunde einbracht. Wir haben Robert als einen sehr freundlichen und hilfsbereiten, vor allen Dingen aber sehr engagierten Menschen, kennen gelernt. In seinem letzten Lebensjahr, bedingt durch seine schwere Krankheit, hatte sich Robert ganz in sein Privatleben zurückgezogen. Unserer Meinung nach, würde unserer Gesellschaft, viel mehr Menschen wir Robert, gut zu Gesicht stehen. Um so größer bestürzt uns sein Verlust.
Kirchensumpf in tiefer Trauer.




Erst heute habe ich zufällig vom Ableben Roberts Kenntnis bekommen, mit dem mich eine lockere Freundschaft im Kreis weiterer ex-Heimkinder verbunden hat.
Ich bedauere sehr, dass uns Robert, für ex-Heimkinder nicht gerade untypisch, aber dennoch viel zu früh in eine andere Ewigkeit voraus gegangen ist. Denn mit ihm hat unsere Gesellschaft einen aufrechten und uneigennützigen Kämpfer im Interessen für unsere Umwelt und Mitmenschen verloren.
Von daher bin ich froh, dass ihm hier auf dieser Webseite in der Fortführung seines “Lebenswerkes” ein bleibendes Andenken bewahrt wird.
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