Die bekannteste Sekten-Bekämpferin Deutschlands, Ursula Caberta, will aufhören. Die Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology der Hamburger Innenbehörde hat sich um eine neue Aufgabe in der Sozialbehörde beworben. Caberta soll verärgert über mangelnde Unterstützung ihrer Vorgesetzten und über akute Personalnot sein. Die Hamburger Innenbehörde hat bestätigt, dass die Sektenbeauftragte um eine Versetzung gebeten habe. Scientology wird es freuen, leitete doch Frau Caberta in Deutschland die einzige staatliche Beratungsstelle ihrer Art, für Scientology-Aussteiger. Frau Caberta ist auch Autorin des “Schwarzbuches Scientology”. Scientlogy versuchte stets, die Aufklärungsarbeit Cabertas zu behindern und mit teils juristischen Mitteln gegen die Hamburger Verwaltung vorzugehen. Das Geld kann sich Scientology jetzt sparen und in andere “soziale” Projekte stecken, wie “Narconon” ein Verein, der vorgibt, Drogenmissbrauch zu bekämpfen, “Criminon”, kümmert sich angeblich um ehemalige Kriminelle und “Professionelles Lernen” bietet fadenscheinig Schülerhilfe an.
Die ARD Dokumentation “Hirnwäscher – wie gefährlich ist Scientology” zeigt, das Scientology eben keine Kirche ist, sondern seine Mitglieder massiv unter Druck setzt.