Carla Bruni
Das italienisch-geborene ehemalige Supermodel Carla Bruni-Sarkozy, eine getaufte Katholikin, verärgert gerade die Gläubigen in Frankreich. Frau Bruni hat den Papst für seine Äußerungen auf dem Weg nach Afrika “Die Benutzung von Kondomen verschlimmert das Aids-Problem” scharf kritisiert. Gegenüber der französischen Frauenzeitschrift Femme Actuelle, sagte sie: “Ich denke, dass die Kirche diese Äußerung überdenken sollte. Es hat sich heraus gestellt, dass Kondome, die die Kirche übrigens verbietet, der einzige vorhandene Schutz gegen Aids ist.“ Und mit dieser Meinung steht Frau Bruni nicht alleine, in Frankreich. Die Position des Papstes, gegen den Gebrauch der empfängnisverhütenden Mittel in Afrika, wurde in Frankreich – einschließlich von vielen Katholischen kritisiert. Ca. 43 Prozent von ihnen wünschten, entsprechend einer Abstimmung, der Papst würde seine Einstellung ändern.
André Roux, ein Verfassungshistoriker sagte: „Es ist beispiellos, dass die erste Dame Frankreichs, den Papst kritisiert. Keine der französischen Damen der letzten Staatsmänner hat es jemals gewagt, den Papst zu kritisieren.”
Kirchensumpf: Die Zeiten ändern sich eben, wir befinden uns nicht mehr im Mittelalter!




Der Papst argumentiert hier nicht einfach dogmatisch-lebensfremd, wie Bruni und manche Leser sich das vielleicht vorstellen, s. Harvard AIDS expert says pope is correct on condom distribution making AIDS worse
Eine deutsche Übersetzung des Artikels ist bei kroski zu finden. Die Argumente des Herrn Green sind interessant. Selbstverständlich reicht es nicht aus, in Afrika NUR Kondome zu verteilen. Wer glaubt das AIDS-Problem in Afrika nur mit Kondomverteilung zu lösen, der irrt. Sollte!? der Papst seine Äußerung so gemeint haben, dann hat er natürlich Recht. Zur AIDS-Bekämpfung gehört selbstverständlich mehr, mehr Infrastruktur, sauberes Wasser, medizinische Versorgung, Aufklärung, Sexualkunde, Familienplanung etc. Leider wird das AIDS-Problem aber auch nicht durch eine große öffentliche Messe gelöst. Und nur der Glaube an “Gott” sowie Enthaltsamkeit wird das Problem auch nicht lösen.
So abwegig ist das nicht, das Theologiestudium vermittelt kein Wissen sondern trainiert nur eine spezielle Form von Kalenderidioten mit dem Ratzfatz als Paradebeispiel
Nach Untersuchungen beträgt der Analphabetismus in Afghanistan 95%, etwa 90% der Mullahs (Vorbeter) in den Moscheen können weder lesen noch schreiben. Vom Brainwash in den Koranschulen können sie über 100 Suren auswendig runterleiern und gelten somit als Männer der Weisheit, im geschriebenen Text würden sie die Suren nicht einmal erkennen. Das Wichtigste für diese Leute ist beim Vortragen den Koran nicht verkehrt herum zu halten, sonst könnte jemand auf dieses Geheimnis aufmerksam werden.
Religion ist eben nur etwas für Vollidioten
In Deutschland glauben 61% an eine Evolution, davon sind 42% ohne Konfession, 29% evangelisch und 27% katholisch. Dies entspricht der Einschätzung, dass Religionen mehr Konflikte bringen als Frieden. Die katholische Kirche rekrutiert sich zu 48%, die evangelische zu 46% aus den untersten Bildungsschichten der Volks- und Hauptschulen. Moralische Werte wie Ehrlichkeit, Fairness, Gerechtigkeit, Verlässlichkeit, Respekt, Anstand, Verantwortung und Mitgefühl werden unabhängig von der Religions von allen Befragten sehr hoch eingestuft, deren Vermittlung obliegt den Eltern (95%) und den Lehrern (84%), nicht aber den Religionen (9%). Die Kompetenz der Kirchen in moralischen Fragen wird in 11 Industrieländern nur noch zu 9% von jungen Menschen und zu 35% von älteren Menschen bejaht.
In 24 Industriestaaten sind über 50% der Befragten der Meinung Gläubige sind intolerant zu ihren Mitmenschen. Die Schweiz, Dänemark, Niederlande, Norwegen, Neuseeland, Nord-Irland, Australien und Portugal haben Werte über 75%. In religiös dominierten Ländern wie USA, Russland, Ungarn, Bulgarien, Lettland, Zypern und den Philippinen wird dies nicht so gesehen. Die Beweislage für die Evolution nach Charles Darwin ohne göttlichen Einfluß wird als ausreichend bejaht in China (67%), Ägypten (50%), USA, Süd-Afrika und Indien (43%), Mexico, UK und Spanien (38%), Argentinien (37%) sowie Russland (32%). Selbst 3 Generationen mit kommunistischen Brainwash haben daran kaum etwas geändert.
Was mich an diesen Zahlen (noch) irritert ist Ägypten. Der Analphabetismus in Ägypten beträgt etwa 50%, das Land mit fast 60 Millionen Einwohnern hat in 10 Jahren 77 internationale Patente angemeldet. Südkorea mit wenig Land und der halben Bevölkerung hat in der gleichen Zeit 17.000 Patente geschafft mit Beiträgen zum technlogischen Fortschritt. Wissensfeindlichkleit ist nicht nur eine Frage der Religiosität, sondern auch eine Frage welche Religion herrscht vor. Je mehr eine Religion sich auf ewig gültige Texte beruft, um so weniger ist sie bereit anderes Gedankengut gleich welcher Art zu akzeptieren, geschweige denn sich damit auseinander zu setzten.
Was mich an den Kommentaren erschüttert, das ist die Ignoranz der Fakten
Frankreich hat keine Kirchensteuer und deswegen nur 15.000 katholische Priester auf je 1350 Gläubige, in Deutschland sind es 45.000 Priester mit je 510 Gläubigen. Das Durchschnittsalter der Priester in Frankreich ist 75 Jahre, es werden pro Jahr nur 100 Novizen geweiht und 800 – 1000 scheiden aus. Diesen Priestern geht es nicht mehr um Seelsorge an Gläubigen, sondern darum morgens in den Rollstuhl zu kommen.
Wer bitte soll in 5 oder gar 10 Jahren den Katholizismus betreuen, sollen die Gläubigen dann alle ins Alterheim pilgern und ihrem dementen Priester die Hand drücken. Einem Atheisten ist das egal, aber man erwarten doch etwas mehr Realtitätssinn
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