- Die Religion ist Opium für das Volk -
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Kölner Klüngel gegen Buskampagne

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Für’s “hillije Kölle” war es anscheinend eine kaum erträgliche Provokation, daß ein Bus voll mit AtheistInnen frech und frei durch die katholischste aller Städte mit der Aufschrift fahren konnte: “Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott”. Gerne hätten einflußreiche Institutionen dieser Stadt, an vorderster administrativer Front das städtische Ordnungsamt, die Heimsuchung durch die “Buskampagne” des “Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten” (IBKA) am letzten Wochenende gleich ganz verboten. Das Ordnungsamt grummelte im Vorfeld der Buskampagne gegenüber den Veranstaltern ganz offen, eigentlich wolle man so etwas in Köln nicht haben. Allein schon die These, daß der erwähnte “Gott” – mit erkenntnistheoretisch höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit – nicht existiere, könne insbesondere in unserer katholischen Stadt eine “Beleidigung” darstellen. Ein Argument, das freilich für totalitäre Wahn- und Herrschaftssysteme aller Art kennzeichnend ist: Kritik, ja überhaupt schon die Erkennbarkeit einer anderen Meinung als der vorgeschriebenen, ist verbots- und verfolgungswürdige “Beleidigung”. Was Ralph Giordano auf einer “kritischen Islamkonferenz“ im Jahre 2008 recht pauschal “dem Islam“ vorwarf, erwies sich mithin, ansatzweise wenigstens, als Realität, nach der man nicht in angeblichen “Parallelgesellschaften“ suchen muß, sondern die man direkt im Paralleluniversum des Kölner Ordnungsamtes wiederfindet. ganzen Beitrag lesen… »

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Buskampagne auch in Wien unerwünscht

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via Pressemitteilung

Die Wiener Linien haben die Atheisten-Buskampagne im letzten Moment gestoppt. Ab 5. Juni hätten auf Bussen der Linien 13A und 14A Sujets mit der Aufschrift „Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott. Werte sind menschlich. Es liegt an uns“ fahren sollen. Die Proponenten der Kampagne bezeichnen die überraschende Entscheidung der Wiener Linien als zweifelhaft.

„Es ist sehr ungewöhnlich, dass eine vertraglich vereinbarte Kampagne während der Laufzeit gestoppt wird“, sagt Niko Alm. Er ist Geschäftsführer der Agentur Super-Fi, die die Kampagne für Österreichs atheistische und humanistische Organisationen kostenlos abwickelt. „Inoffiziell hat es geheißen, man dürfe keine politische oder religiöse Werbung machen“, sagt Alm über die Ablehnung der Wiener Linien. „Ein Schreiben liegt leider noch nicht vor“.
„Das ist ein Unfug“, heißt es von den Organisationen AG-ATHE (Atheistinnen und Agnostikerinnen für ein säkulares Österreich), AHA (Allianz für Humanismus und Atheismus) und vom Freidenkerbund Österreich. „Zu sagen, dass es höchstwahrscheinlich keinen Gott gibt, kann man ja wohl kaum als religiöse Werbung bezeichnen“. Erich Eder (AG-ATHE) spricht von vorgeschobenen Gründen: „Die Gewista, bei der die Flächen gebucht waren, hatte keine Einwände. Aber kaum sehen die Wiener Linien die Sujets, bekommen sie kalte Füße“. „Es ist für uns eine traurige Überraschung, dass man in Wien genau so reagiert wie in Deutschland oder Italien. Offenbar ist die Stadt doch noch nicht so weit, wie wir geglaubt haben sondern fürchtet sich vor einer Diskussion“, zeigt sich Martin Luksan (Freidenkerbund) empört.

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Das Geschäftsmodell “Deutsche Kinderhilfe”

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Ein sehr guter Artikel aus dem evildaystar-blog.

Der Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion für Sozial- und Behindertenpolitik, Markus Kurth,  hat die vermeintliche Kinderhilfsorganisation “Deutsche Kinderhilfe” als abgekarterte PR-Agentur entlarvt und ihre vielgestaltigen Geschäfte beschrieben.

“Deutsche Kinderhilfe” verkauft Firmen “Hilfsprojekte”

Vorrangig bietet die “Deutsche Kinderhilfe” Unternehmen “Charitypartner” inklusive “PR- und Marketingkonzepte für eine öffentlichkeitswirksame Arbeit unter Einbeziehung” ihres “hervorragenden Netzwerkes in Politik, Gesellschaft und Medien” an.  Mit Hilfe dieses Angebots bewarben u.a. die schwedische SCA-Gruppe Taschentücher mit Klinikclowns, die Bahr-Baumärkte Gartenhäuser mit einer Spende für “Einrichtungen für kranke und benachteiligte Kinder” und Accor-Ibis Hotels mit Quietsche-Entchen für ein “Spielplatz Krankenhaus” Projekt. Dass diese so genannten Hilfsprojekte sich nicht den Bedürfnissen von Kindern orientieren sondern der Bebilderung von Unternehmensprofilen dienen, bestätigt die “Deutsche Kinderhilfe” selbst:

Die “Unternehmensspezifisch und zielgruppenorientiert bieten wir ausgewählte Projekte zur Förderung an oder konzipieren ein auf das Unternehmen abgestimmtes Projekt neu.”

Zur Vermarktung einer Versicherung “Deutsche Kinderhilfe” gegründet

Entstanden ist die “Deutsche Kinderhilfe” im Zusammenhang mit dem ganzen Beitrag lesen… »

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