Über den Missbrauchskandal in Irland an über 15000 Kindern, hauptsächlich Jungen, durch katholische Priester wurde ja schon viel geschrieben. Jetzt haben sich in einem Spiegel-Bericht erstmals die Opfer John Kelly und Patrick Walsh zu Wort gemeldet, die den Stein ins Rollen gebracht haben. Auzüge gefällig:
Die Ordensbrüder haben Kinder geschlagen, gequält, vergewaltigt. Sie ließen sie hungern und frieren, und manche der Gottesmänner haben die Lederriemen ihrer Peitschen mit Salz eingerieben, damit jeder Schlag lange brennt. “Das waren katholische Konzentrationslager, der irische Archipel Gulag”, sagt Kelly.
Jeder Bruder hatte sein eigenes Design. Die meisten ließen sich Pennys auf die neuen Lederstreifen nähen, damit es schmerzte. Manche bevorzugten Bleistücke oder Kupferdraht. Die noch Perfideren ließen die Gewichte ans Ende der Lederstreifen nähen. Dann wickelte sich das Leder beim Schlag gegen einen Schenkel ums Bein und traf oft die Hoden. “Du wurdest entmenschlicht, und irgendwann glaubtest du, dass du ein Untermensch bist”, sagt Kelly.
Sein Talar beeindruckte O’Gormans Mutter und auch den Jungen. Der Priester warb ihn, angeblich für eine Jugendgruppe. Aber schon am ersten Wochenende vergewaltigte er ihn, nachdem er sich vorher die Hände eingecremt hatte. “Wenn ich Creme rieche und das Geräusch höre, läuft es mir noch heute den Rücken runter.”





Ganz so einfach wie in dem Artikel von Tom Appleton dargestellt ist die Sache nicht. Die Evagelikalen und fast alle Sekten kennen kein Zölibat, deren Vorbeter sind verheiratet und trotzdem haben die oft ein viel schimmeres Problem als die RKK. Die ZJ haben bei 3-5 Millionen Mitgliedern etwa 23.500 Fälle sexuellen Mißbrauchs in ihren fast geheimen Akten. Die Mormonen haben es (früher) mit Vielweiberei gelöst und die Muslimen haben die Vielweiberei und die Kinderfickerei obendrein legalisert.
Es kommen hier 2 wesentliche Elemente menschlicher Charaktere zu tragen. Ungebildete und geistig beschränkte Menschen sind einerseits bereit jeden Scheiß zu glauben, gleichzeitig denken sie in einfachen schwarz-weiß Schablonen – mehr gibt der Verstand nicht her. Auf der einen Seite das gütige, ewiglich allerliebste Jesulein, auf der anderen Seite persönliche Flucht, Tauchstation, keine Zeit, ich bin es nicht gewesen, so etwas gibt es nicht usw. usw. Das sind die Archetypen der Religioten, selbst wenn der Priester den eigenen Sohn vernascht, dann hat ganz wie im AT der große Humbug das so gewollt und man muß noch intensiver beten und noch mehr zahlen um sich in seiner Gnade zu sonnen.
Für diese geistig limitierten Charaktere ergibt sich aus dem religiösen Wahn die Chance Macht über andere auszuüben. Man kann den Anderen erzählen was richtig und was falsch ist, wo man wie lange im Paradies verweilt, welche Prozeduren am Eingang ablaufen, und man kann damit drohen was der große Humbug im Himmel alles anstellt, wenn man diesen so wichtigen Wort eines Allwissenden keine Beachtung schenkt. Das ist in den Grundzügen die ägyptische Geisteswelt vor 5000 Jahren, da erklärten die religösen Vortänzer auch was im Jenseits abläuft, was dabei alles wichtig ist und was Schlimmes passiert, wenn man den Anweisungen der allwissenden Kaste nicht folgt. Geändert haben sich nur die Namen und die Zahl der himmlischen Phantasiegestalten.
Das gesamte Vorgehen schmeichelt dem Ego der religiösen Vorbeter ungemein, eine verkorkste menschliche Existenz wird scheinbar wichtig und alles zusammen befriedigt es das sexuelle Triebgebahren, wenn man nebenbei den Zuhörern ab und an den Schniedel poliert.
sei nicht böse, aber unser heutiges Bild von den Religionen der Vorchristlichen Zeit ist mit dem der Monotheisten nicht wirklich vergleichbar… mangels besseren Wissens interpretieren wir das nur meist so, auch weil die Kirchen(!!!) hierzulande dafür sorgen dass es keine sachlichen Berichte über diesen in ihren Worten gesprochen “heidnischen Götzendienst” gibt…
was nicht heißt dass es dort keine schwarzen Schafe gab, kulturhistorisch muss man da sowieso noch einige Sachen unterscheiden
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