Die Deutsche Bischofskonferenz beklagt eine wachsende Zahl an Austritten aus der katholischen Kirche. Im vergangenen Jahr seien 120.000 Katholiken ausgetreten, 2007 zuvor seien es noch rund 93.000 gewesen, sagte der Vorsitzende Robert Zollitsch zum Auftakt der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz am Montag in Fulda. Demgegenüber seien nur 14.000 Menschen in die katholische Kirche eingetreten. Wegen der Austritte sowie wegen der erwarteten rückläufigen Einkommen im Zuge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise richte sich die katholische Kirche auf einen Rückgang des Kirchensteueraufkommens um zehn Prozent ein. Die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen befürchten im kommenden Jahr einen weiteren deutlichen Rückgang der Steuereinnahmen. So rechnet die Evangelische Kirche von Westfalen damit, das diesjährige Niveau von 410 Millionen Euro nicht halten zu können, sagte Sprecherin Andrea Rose. Sollte das Urteil des Freiburger Verwaltungsgerichtes, bei dem Richter entschieden, der Austritt aus der Kirche als Rechtsform sei zulässig und zöge nicht automatisch einen Ausschluss aus der Glaubensgemeinschaft mit sich, auch vor dem Mannheimer Verwaltungsgerichtshofs bestand haben, befürchtet die Kirche weitere Rückgänge der Kirchensteuereinnahmen.
Kirchenaustritt geht einfacher, als man denkt!

Kirchensumpf: Aber keine Angst, die Kirchen nagen nicht am Hungertuch! Die Kirchen bröckeln höchstens ein wenig! Aber der Staat wird es schon richten.