- Die Religion ist Opium für das Volk -
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Homosexuelle kommen nicht in den Himmel

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Fleißige Kirchengänger glauben ja an fast alles was der Pfarrer auf der Kanzel so spricht. Und das sie in den Himmel kommen, na das steht ja außer Frage. Auch wenn sie täglich sündigen, kein Problem, einmal zur Beichte und der Weg in den Himmel ist immer noch offen. Und der Beichtvater kann selbstverständlich entscheiden, wer in den Himmel und wer in die Hölle kommt. Jetzt hat der Ex-Präsident des Päpstlichen Rates für Krankenpastoral, der mexikanischer Kardinal Javier Lozano Barragan, den Homo- und Transsexuellen das “Himmelreich” verwehrt. “Homosexuelle und Transsexuelle werden niemals in das Himmelreich kommen. Und damit diese Aussage auch das richtige Gewicht bekommt, behauptet er, das sage nicht er, sondern der Heilige Paulus! Und auch die alten Vorurteile müssen wieder herhalten. Es gebe für Homosexualität verschiedene Gründe, die mit der Erziehung und mit mangelnder Entwicklung der eigenen Identität in der Pubertät zusammenhingen.. Wahrscheinlich sind Homosexuelle nicht schuldig, doch indem sie gegen die Würde des Körpers handeln, werden sie sicher nicht in den Himmel kommen.
Eines sollten den Kirchenoberen aber eindeutig klar sein, Priester und Ordensschwester, in allen Länder dieser Erde, die sich an Kindern und Schutzbefohlenden vergehen, kommen auch nach tausend Beichten, NICHT in den Himmel! Und die Verantwortlichen, die diese Vorgänge vertuschen, auch nicht.

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Irische Nonnen entschädigen misshandelte Kinder

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Ein katholischer Orden “Sisters of Mercy” in Irland hat angekündigt, in seiner Obhut misshandelte Kinder mit insgesamt 128 Millionen Euro zu entschädigen. Die Entschädigung solle der “Versöhnung” und “Heilung” dienen, erklärte der Orden der Barmherzigen Schwestern. Die Nonnen fügten hinzu, sie seien “zutiefst traurig” über die von die “von den Kindern durchgemachten Leiden”. Im Mai war der sogenannte Ryan-Bericht veröffentlicht worden, der massiven sexuellen Missbrauch sowie andere körperliche und seelische Misshandlungen von Kindern in katholischen Einrichtungen seit den 1930er Jahren aufdeckte. Darin waren auch die Zustände in mehreren von den Barmherzigen Schwestern betriebenen Schulen kritisiert worden. Die Nonnen hätten dort mit harten Strafen wie Schlägen und Demütigungen in der Öffentlichkeit ein “beständiges Klima der Angst” geschaffen. Vor den Barmherzigen Schwestern hatte im November der Orden der Christlichen Brüder eine Entschädigung misshandelter Kinder in Höhe von 161 Millionen Euro angekündigt. Dem Orden war in dem Ryan-Bericht vorgeworfen worden, sexuellen Missbrauch von Kindern in seinen Einrichtungen zugelassen zu haben. Der Ryan-Bericht hatte Irland tief erschüttert. Eine Kommission unter dem Vorsitz des Richters Sean Ryan hatte neun Jahre lang die Zustände in katholischen Einrichtungen untersucht.

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