Eine Glaubensgemeinschaft «Das Universelle Leben Aller Kulturen Weltweit» ist vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, der katholischen Kirche die Bezeichnung «christlich» zu untersagen. Das Verwaltungsgericht Freiburg lehnte in einem am Donnerstag bekanntgegebenen Urteil eine entsprechende Klage gegen das Erzbistum Freiburg als unzulässig ab. Sie hatten im August 2009 die 27 Bischöfe der katholischen Diözesen aufgefordert, sich nicht mehr «christlich» zu nennen und dies schriftlich zuzusagen. Sie begründeten die Klage im Wesentlichen damit, dass das Verhalten der katholischen Kirche im Widerspruch zur Lehre von Jesus Christus stehe. Sie sei daher nicht berechtigt, sich weiter «christlich» zu nennen. Das Gericht führte aber an, es sei nicht ersichtlich, dass die Verwendung der Bezeichnung «christlich» durch die katholische Kirche die Kläger in eigenen Rechten verletzen könnte. Es könne zudem offenbleiben, ob ein von den Klägern behauptetes «postmortales Persönlichkeitsrecht» von Jesus Christus bestehe. Denn jedenfalls seien sie nicht zu dessen Wahrnehmung oder Durchsetzung berechtigt.

[Kirchensumpf] Eine Sekte versucht einer anderen Sekte ans Bein zu pinkeln. Irgendwie lustig, Oder?

FacebookTwitterEmail