Die bayrische Bischofskonferenz reagiert jetzt auf die Missbrauchsvorwürfe, räumt nach und nach Versäumnisse ein, will jetzt auf einmal lückenlos aufklären. Doch nicht alle Mitglieder der deutschen Bischofskonferenz wollen Fehler in den eigenen Reihen zugeben – ganz im Gegenteil. Manch einer beschimpft diejenigen, die den Missbrauch und die mangelnde Aufklärung anprangern. Wie zum Beispiel Gerhard Ludwig Müller, der Bischof von Regensburg. Der Bischof, der sich auch schon als Abmahner betätigt und sich dabei der Dunkelkammer in Hamburg bedient, sieht sich, sein Bistum und seine Kirche wieder einmal als Opfer einer Kampagne.



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Wegen Missbrauchs verurteilter Pfarrer weiter im Dienst