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Katholische Kirche deckt Vertuscher

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Die bayrische Bischofskonferenz reagiert jetzt auf die Missbrauchsvorwürfe, räumt nach und nach Versäumnisse ein, will jetzt auf einmal lückenlos aufklären. Doch nicht alle Mitglieder der deutschen Bischofskonferenz wollen Fehler in den eigenen Reihen zugeben – ganz im Gegenteil. Manch einer beschimpft diejenigen, die den Missbrauch und die mangelnde Aufklärung anprangern. Wie zum Beispiel Gerhard Ludwig Müller, der Bischof von Regensburg. Der Bischof, der sich auch schon als Abmahner betätigt und sich dabei der Dunkelkammer in Hamburg bedient, sieht sich, sein Bistum und seine Kirche wieder einmal als Opfer einer Kampagne.


Weiterführende Links:
Vatikan mauschelt Priester frei
Wegen Missbrauchs verurteilter Pfarrer weiter im Dienst
 

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Missbrauch auch in kirchlichen Heimen

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Beinahe täglich werden neue Missbrauchsfälle an deutschen Schulen und Internaten bekannt. Immer mehr Opfer melden sich bei den Behörden. Dabei geraten zunehmend auch Kinderheime ins Visier der Öffentlichkeit. Denn auch dort sollen seit den 1950er-Jahren Schützlinge missbraucht worden sein. Bei FAKT haben sich mehrere Opfer gemeldet.

Mittlerweile haben sich inzwischen 38 Misshandlungs-Opfer aus den Don Bosco-Heimen gemeldet, unter anderem in Augsburg. Die Hälfte von ihnen gibt an, sexuell missbraucht worden zu sein. Pater Ullrich Otto vom Don Bosco-Orden soll die Missbrauchsfälle in den Heimen aufarbeiten.

[Kirchensumpf] Don Bosco, Don Bosco, woher kommt uns das bekannt vor? Ach ja, da gibt es ja einen schwulen ehemaligen Zeitungsredakteur Udo J. Erlenhardt, der jetzt ein angeblicher rumänischen Kinderheimbetreiber sein soll. Sein Name Don Demidoff. Der ist ein großer Anhänger von Don Bosco Heimen.

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Missbrauchsskandal erreicht Ratzinger

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An einer fragwürdigen Entscheidung in einem Missbrauchsfall der katholischen Kirche ist Joseph Ratzinger, der heutige Papst Benedikt, als Erzbischof von München und Freising beteiligt gewesen. Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe) wurde damals ein wegen Kindesmissbrauchs aufgefallener Priester in der Gemeindearbeit eingesetzt. Dort habe er sich erneut an Jugendlichen vergangen und sei dafür verurteilt worden. Ratzinger soll dem Umzug des pädophilen Priesters von Essen nach München im Jahr 1980 zugestimmt haben. Das Erzbischöfliche Ordinariat in München bestätigte der «SZ» am Freitag, dass der Priester seit 1980 fast ununterbrochen in der Gemeindearbeit eingesetzt wurde und noch immer als Seelsorger in Oberbayern tätig ist. Die Verantwortung für den Einsatz des Priesters übernahm der frühere Generalvikar Gerhard Gruber. «Der wiederholte Einsatz des Mannes in der Pfarrseelsorge war ein schwerer Fehler», sagte der 81-Jährige der Zeitung. «Ich übernehme dafür die volle Verantwortung. Joseph Ratzinger gehörte dem Bericht zufolge damals als Erzbischof dem Ordinariatsrats des Bistums an. Dieser Rat habe dem Umzug des pädophilen Priesters nach München zugestimmt. «Diesen Beschluss hat der damalige Erzbischof mit gefasst», erklärte das Bistum laut «SZ». Der Zeitung liegt nach eigenen Angaben die eidesstattliche Erklärung des damals elf Jahre alten Opfers aus Essen vor, wonach ihn der Priester zum Oralverkehr gezwungen habe. Der Täter sollte zur Therapie nach München kommen. Er wurde aber sofort wieder in einer Gemeinde eingesetzt.

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Missbrauch in Internaten

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Die Jesuiten in Bedrängnis

Die ersten Meldungen über sexuellen Missbrauch durch Jesuiten kamen aus dem Berliner Jesuiten Kolleg, dann aus Hamburg und St. Blasien, jetzt aus dem Aloisius Kolleg in Bonn. Eltern, Schüler, Lehrer und Erzieher sind entsetzt und fassungslos, das Vertrauen in das Kolleg bei einigen erschüttert. Martin Blachmann von der WDR-Sendung “tag7″ hat das Aloisius Kolleg besucht, mit Lehrern, Schülern und Eltern gesprochen – auch mit hohen Kirchenvertretern.

 

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18 von 27 Bistümern

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… sind mittlerweile in Deutschland von Missbrauchvorwürfen betroffen.  Über Jahrzehnte haben Mönche im Kloster Ettal Kinder und Jugendliche “in sexueller, physischer und psychischer Art” misshandelt – das ist das vernichtende Fazit, des Sonderermittlers Thomas Pfister. Zahlreiche Berichte die von “Stockschlägen auf den Rücken”,  “Kopfnüsse und heftige Ohrfeigen” und  “Prügelstrafen als tägliche Praxis”  handeln, hätten ihn erreicht. Ex-Schüler bezeichneten die früheren Verhältnisse als “absoluten Terror”. Selbst aus den 80ziger Jahren berichteten ehemalige Schüler von “furchtbaren Schlägen”. Mittlerweile hat sich die Zahl der gemeldeten Opfer, auf über 100 erhöht. Tendenz steigend. Der Sonderermittler äußerte sich: “Nach weltlichen Maßstäben hätte jeder von den Akteuren (Erzieher und Mönchen) zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt werden müssen. Ein Pater des Kloster gestand inzwischen den Besitz von kinderpornografischen Material. Deshalb wurde in der vergangenen Woche durch einen Staatsanwalt in Ettal eine Durchsuchung durchgeführt. Ja selbst in Regensburg braut sich mittlerweile Unheil zusammen. In den 60ziger Jahren sollen sich Missbrauchsfälle auch bei den Regensburger Domspatzen ereignet haben.  “Ihm seinen keine Missbrauchsfälle bekannt” sagte der Bruder vom Papst Benedikt XVI, Georg Ratzinger (86), er war von 1964 bis 1994 Leiter der Regensboger Domspatzen.
Der Vatikan musste in diesen Tagen aber auch zugegeben, das gewisse Mitglieder des Vatikans sich äußert gerne von einem Callboy-Ring in Rom bedienen liessen.

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