… nicht zurückschauen, ZURÜCKTRETEN!
Langsam aber sicher wird es eng für den Bischof Mixa! Bis jetzt hat er ja so einiges unbeschadet überstanden, ob sein “Gebährmaschinen“-Ausdruck, seine “Nazivergleiche” oder seine “Höllengesellschaft“.
Die Misshandlungsvorwürfe gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa weiten sich aus. Ein weiteres mutmaßliches Prügelopfer habe sich gemeldet und erkläre an Eides statt, von Mixa während dessen Zeit als Schrobenhausener Stadtpfarrer geschlagen worden zu sein, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Inzwischen beschuldigten damit vier Frauen und zwei Männer den Augsburger Bischof der Misshandlung. Die sechs Personen, die Vorwürfe erheben, sind laut „SZ“ heute zwischen 41 und 48 Jahre alt. Mixa war ab 1975 Stadtpfarrer in Schrobenhausen, später auch Dekan. Auch Nonnen sollen den Schilderungen zufolge in dem Heim Kinder geschlagen haben, wie die Zeitung berichtet. Sie zitiert zudem eine ehemalige Erzieherin, die berichtet, noch 2005 – also in nicht verjährter Zeit – habe eine Schwester ein Kind geschlagen. Angesichts dieser und anderer bekannt gewordenen Missbrauchsfällen sieht der Mainzer Kardinal Karl Lehmann die katholische Kirche in einer tiefen Krise. In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt Lehmann, die Kirche dürfe sich nicht wundern, wenn sie jetzt an jenen Kriterien gemessen werde, mit denen sie sonst ihre sittlichen Überzeugungen vertrete.
Wir werden weiter beobachten, wie lange das Leugnen von Mixa und seiner Bischofskonferenz noch anhält.



