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Die CDU und die rechten Christen

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Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat bei einem Auftritt bei einer umstrittenen christlichen Gruppierung wieder mal eine Rede geschwungen. Der Regierungschef sollte bei einer Veranstaltung des Arbeitskreises Christlicher Publizisten am Mittwochabend in Bad Gandersheim reden. Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin rät zur Distanz zu dieser Gruppe, die rechte Sichtweisen vertrete. Der Name sei irreführend, seriöse evangelische und katholische Publizisten seien dort nicht vertreten, sagte die Theologin Claudia Knepper von der Zentralstelle. Die Organisation sei immer wieder durch fragwürdige Veröffentlichungen aufgefallen und wolle sich mit bekannten Persönlichkeiten schmücken. Der Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein gehörte auch schon zu solchen illustren Gästen. Aber auch schon der entlassende Bischof PrügelMixa hat sich gerne mal bei christlichen rechtsgerichteten Gruppierungen sehen lassen. Genau wie Bischof Müller sich immer wieder mal für seine reaktionären Vertriebendenverbände einsetzt. In manchen Köpfen der Kirchenmächtigen sind die brauen Gedanken halt noch immer lebendig.

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Die Ettaler Kuttenträger

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EttalDie Wirkungsstätte

In Ettal wurden einem Sonderermittler zufolge von 1953 bis in die jüngste Vergangenheit mehr als 100 Internatsschüler brutal misshandelt, einige davon auch sexuell. Als Täter wurden 15 Mönche benannt, darunter auch ein ehemaliger Abt. Einer von Ihnen hat jetzt wenigstens auf den rechten Pfad zurückgefunden und sich selbst angezeigt. Der Mönch des Klosters Ettal wurde wegen des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Schriften zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen habe auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Strafbefehl verhängt, teilte die Staatsanwaltschaft München II mit. Als Bewährungsauflage muss der Geistliche demnach 2000 Euro an Geldbuße zahlen. Die Entscheidung ist bereits rechtskräftig. Gegen die weiteren im Verdacht des sexuellen Missbrauchs und der Gewalt gegen Kinder und Jugendliche stehende Angehörige der Benediktinerabtei laufen noch die Ermittlungen. Vielleicht sollten die 15 Kuttenträger in einem eindringlichen Gebet noch mal in sich gehen.

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