- Die Religion ist Opium für das Volk -
XHTML CSS RSS

Kinderzüchtigung im Namen Gottes

1 Kommentar »

“Es gibt einen extra von Gott gepolsterten Platz mit vier Buchstaben: P-O-P-O. Da kann man Kinder unter Umständen hinschlagen, auch mit einer Rute.” Das erklärt Wilfried Plock in einem Vortrag. Er berichtet, wie er einmal seine Kinder bestraft habe, nachdem sie Süßigkeiten aus einer fremden Wohnung gestohlen hätten. Plock ist ein christlicher Prediger, Leiter eines Zusammenschlusses von mehr als 200 Gemeinden in Deutschland, der “Konferenz für Gemeindegründung” (KfG). Er ist oft unterwegs, um Vorträge zu halten, unter anderem zum Thema “Ehe und Familie”. Anfang dieses Jahres war er in Niedersachsen, in Garbsen. Dort ging er zwar nicht auf die Prügelstrafe ein, empfahl aber ein Buch zur Kindererziehung von einem amerikanischen Autor: Tedd Tripp. Auch Tripp rät, Kinder “körperlich zu züchtigen”, also zu schlagen. Tripp gibt in seinen Vorträgen “praktische Ratschläge zur körperlichen Züchtigung”, gestaffelt nach Altersstufen. Er rät dazu, das Kind in einen privaten Raum zu führen, ihm zu sagen, wie viele Schläge es bekomme und dann die Hose auszuziehen. Die christlichen Erziehungsratgeber berufen sich dabei auf verschiedene Bibelstellen, wie: “Wer seine Rute schont, hasst seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, züchtigt ihn beizeiten”. Schon Ende der 90er-Jahre hatte eine Enquete-Kommission des Bundestags zu sogenannten Sekten und Psychogruppen festgestellt, dass in christlich-fundamentalistischen Gemeinden eine “mitunter deutliche Befürwortung disziplinierender, körperlicher Züchtigungen” verbreitet sei. Und der Kriminologe Christian Pfeiffer kam dieses Jahr in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Kinder in evangelikalen Freikirchen besonders häufig geschlagen werden. Dabei ist seit Ende der 90er-Jahre gesetzlich festgeschrieben: Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Lutz Eidam, Strafrechtler in Hamburg, erklärt, gezielte Schläge mit einem Stock oder einer Rute seien keine Bagatelldelikte, sondern Körperverletzung und könnten entsprechend geahndet werden.

FacebookTwitterEmail

Holländische christliche Kinderliebe

Keine Kommentare »

Bischöfe und hohe Funktionäre der Niederlande sind schockiert angesichts eines Reports über sexuellen Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen. Ja was haben die denn geglaubt? Das die holländische Popen und Pfaffen, sich angesichts der kirchlichen Abgeschirmtheit vom staatlichen Rechtsverständnis, anders verhalten, wie der Rest der katholischen Kinderliebhaber? Wohl kaum! Schockierend ist wirklich die Anzahl von bis zu 20.000 minderjährige Opfer des sexuellen kirchlichen Missbrauches. Schockierend ist auch, mit welcher Gleichgültigkeit die kirchliche Würdenträger darüber hinweg gesehen und all das wissentlich verschwiegen haben und das über 40 Jahre lang. So zum Beispiel Kardinal Ad Simonis, ehemaliger Erzbischof von Utrecht, erklärte er doch im letzten Jahr in einer TV-Sendung, er habe „von nichts gewusst“. Später stellte sich heraus, dass er in seiner Amtszeit einen als pädophil bekannten Priester einstellen ließ. In dieser Angelegenheit haben alle katholischen Pfaffen dieser Welt, die selbe Krankheit! ALZHEIMER.
Begonnen hatte die Diskussion um sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen im März 2010: Nach Berichten über Salesianer-Pater, die sich in den 1960er und 1970er Jahren in einem Internat systematisch an Jugendlichen vergriffen haben sollen, meldeten sich in wenigen Tagen 200 Betroffene bei einer kirchlichen Anlaufstelle. Gab es nicht zu dieser Zeit auch einen selbsternannten Pater Don Demidoff in den Niederlanden?
Fakt aber ist, die katholische Kirche hat weitere 800 überführte Amtsträger in ihren Reihen, die seit 1945 zwischen zehntausend und zwanzigtausend Minderjährige missbraucht und etwa tausend davon vergewaltigt haben. Die Täter, von denen etwa einhundert noch am Leben sind, haben in Internaten, Kollegien, Waisenhäusern und Seminaren regelrecht gewütet.

FacebookTwitterEmail

Geldgier sorgt für Kirchenaustritte

Keine Kommentare »

Aufregung in der kleinen evangelischen Kirchengemeinde Büchen-Pötrau. Die wirtschaftlichen Interessen der evangelischen Kirche trägt mal wieder lustige Züge. Die Pachteinnahmen für kircheneigene Flächen war der Kirche wohl mit der Zeit zu wenig. Somit hat sie die Flächen jetzt gewinnbringend an die örtliche Kiesfirma Ohle & Lau verkauft. Viele Kirchenmitglieder wohnen sehr dicht an den verkauften Flächen und fürchten jetzt den Lärm der zu erwartenden Kiestransporter. Somit griffen sie für die Kirche zu einem ungewöhnlichen Mittel – dem Kirchenaustritt. Und das auch noch in geballter Form, so daß die Standesbeamtin Büchens eine Sonderschicht bis in den Abendstunden schieben musste.

„Das Schlimmste war, dass die Kirche nicht mit uns kommuniziert hat“, sagt eine Frau, die nicht genannt werden will. Sie wohnt in unmittelbarer Nähe der Ackerflächen bei Büchen-Dorf, die ihre Kirchengemeinde an die Kiesfirma Ohle & Lau verkauft hat. Die Anwohner fürchten Lärm von schweren Kieslastern und glauben, ihr Kirchenvorstand habe sie verraten. Rentner Harald Böttcher (66) fühlt sich „verarscht“ von einer Infoveranstaltung der Kirche zu dem Thema. „Da ist Profitgier hinter“, kommentiert seine Frau Renate (61). „Mich hat die Aussage gestört, dass die Kirche nicht für das Wohlbefinden der Bürger zuständig ist. Dann bin ich auch nicht zuständig für das Wohlbefinden der Kirche“, empört sich Verkaufsleiter André Wendlandt (49).

Und es geht munter weiter. Wenn sich nichts ändert, könnten künftig ein paar Abendstunden für die Kirchenaustritte nicht mehr ausreichen. Moritz Leidl, Sprecher der neuen Protestbewegung, berichtet, an Infoständen seien mehr als 600 Unterschriften gegen den Beschluss des Kirchenvorstandes gesammelt worden, den Kiesabbau zu ermöglichen. Ein großer Teil dieser Leute habe von sich aus bereits angekündigt, auszutreten.

FacebookTwitterEmail