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	<title>Kirchensumpf &#187; Bischof Wolfgang Huber</title>
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	<description>Ein kritischer Kirchen und Sekten Blog</description>
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		<title>Christliche Neujahrsansprachen für Dummischäfchen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 18:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie in jedem Jahr, ist sich die Kirche und ihre Käßmanns, ihre Lehmanns, ihre Marx, ihre Meißners, ihre Zollitsche, ihre Hubers und das Oberhaupt selbst, der Papst, nicht zu schade, auf ein Umdenken in der Gesellschaft, auf mehr Solidarität, auf den Verzicht der Manager hinzuweisen. Und tragen damit, wie jedes Jahr, dazu bei, ihren Schäfchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in jedem Jahr, ist sich <a href="http://de.news.yahoo.com/17/20091231/twl-bischoefe-verlangen-umdenken-in-poli-aea69d0_1.html" target="_blank">die Kirche</a> und <a href="http://de.news.yahoo.com/17/20100101/twl-kaessmann-ruft-zum-wandel-der-kleine-aea69d0_1.html" target="_blank">ihre Käßmanns</a>, ihre Lehmanns, <a href="http://de.news.yahoo.com/17/20091122/twl-erzbischof-marx-kritisiert-wirtschaf-aea69d0_1.html" target="_blank">ihre Marx</a>, <a href="http://de.news.yahoo.com/17/20091231/twl-kardinal-meisner-wirft-topmanagern-v-aea69d0_1.html" target="_blank">ihre Meißners</a>, <a href="http://de.news.yahoo.com/1/20091231/twl-zollitsch-forderte-mehr-solidaritt-i-aa48a9e_1.html" target="_blank">ihre Zollitsche</a>, ihre Hubers und das Oberhaupt selbst, <a href="http://de.news.yahoo.com/2/20091231/tts-papst-ruft-christen-zu-solidaritaet-c1b2fc3_2.html" target="_blank">der Papst</a>, nicht zu schade, auf ein Umdenken in der Gesellschaft, auf mehr Solidarität, auf den Verzicht der Manager hinzuweisen. Und tragen damit, wie jedes Jahr, dazu bei, ihren Schäfchen zu erklären, der Markt regelt sich von allein.<br />
Aber kein Mensch  redet vom eigentlichen Skandal: den beschämend niedrigen Steuern für Multimillionäre. Selbstverständlich wird dem verdummten Volk immer was von der „Reichensteuer“ vorgefaselt, die erhöhte Einkommensteuer im Jahr 2007 von 42 auf  45 Prozent.<br />
Reinhold Würth, Schraubenkönig aus Künzelsau, Vorsitzender der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhold_W%C3%BCrth">Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken</a>, Privatvermögen 9,0 Milliarden US-Dollar, vorbestraft seit 2008 wegen Steuerhinterziehung, im März 2008, dazu:</p>
<blockquote><p>Die Erbschaftssteuer wird erhöht, die Vermögenssteuer und die neue Einkommenssteuer eingeführt. Wir befinden uns auf einem gradlinigen Weg in eine <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/742/435489/text/">DDR-ähnliche Zeit</a>, in eine  Edel-DDR.</p></blockquote>
<p>Alle aber scheinen eins, den Menschen, Vergessen machen zu wollen. Der Spitzensteuersatz lag am Ende der Schwarz-gelben Ära Helmut Kohls 1998 sogar bei 53 Prozent (dreiundfünfzig).<br />
Schon im Jahre des Herrn, 2006, fordert <a href="http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/442602.html?Bischof_kritisiert_Siemens-Vorstandsgehaelter">Bischof Marx und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber</a>, von den Siemens-Manager, „mehr Patriotismus und Verantwortung für das Gemeinwesen zu zeigen“. Selbstverständlich aber bitte nur auf <strong><em>Freiwilligen-Basis</strong></em>.<br />
Aber es führt kein Weg daran vorbei, die freie Markwirtschaft gibt es schon lange nicht mehr! Neoliberaler Turbokapitalismus, Maximalausbeutung, Lobbyismus, Gier  und Vetternwirtschaft, aber schon. Jede Staatshilfe für die Konjunktur, ist eine schallende Ohrfeige und eine Bankrotterklärung für den liberalen freien Markt. Wenn der sich immer selber regelt, warum dann „Abwrackprämie“ oder „Bankenrettungsschirm“. Somit legt das Märchen „von der freien Marktwirtschaft“ in der heutigen Zeit, täglich einen Offenbarungseid ab. Und die Mächtigen der Kirche helfen somit fleißig mit, diese Mär aufrecht zu erhalten. Genauso wie die ihre eigentliche Mär, wenn der Gläubige auf Erden Verzicht übe, werde er im Himmel belohnt. Somit stellen sich auch in diesem Jahr, wieder die Mächtigen der beiden großen Kirchen in Deutschland in den Dienst der politisch Mächtigen. Aber diese Tatsache beweißt wieder einmal das alte Sprichwort, wessen <a href="/2007/11/12/das-unternehmen-kirche-brockelt/">Brot ich eß, dessen Lied</a> ich sing. Und ihre Forderung nach der, ach so schönen Idee, der &#8220;<a href="http://de.news.yahoo.com/1/20091221/twl-iwh-prsident-schlgt-ethiksteuer-fr-n-aa48a9e.html">Ethiksteuer</a>&#8220;, straft ihre Aussagen sogar Lügen! Die grundgesetzliche Trennung von Staat und Kirche ist in Deutschland eine Farce.</em></p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F01%2F01%2Fchristliche-neujahrsansprachen-fur-dummischafchen%2F&amp;linkname=Christliche%20Neujahrsansprachen%20f%C3%BCr%20Dummisch%C3%A4fchen" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F01%2F01%2Fchristliche-neujahrsansprachen-fur-dummischafchen%2F&amp;linkname=Christliche%20Neujahrsansprachen%20f%C3%BCr%20Dummisch%C3%A4fchen" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F01%2F01%2Fchristliche-neujahrsansprachen-fur-dummischafchen%2F&amp;linkname=Christliche%20Neujahrsansprachen%20f%C3%BCr%20Dummisch%C3%A4fchen" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Außenseiter Vernunft</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bischof Wolfgang Huber]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelmoral]]></category>
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		<category><![CDATA[Kirchenkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Papst Benedikt XVI.]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel von MARTIN URBAN in der Süddeutschen vom 13.11.2009 In der Amtskirche bleibt die kritische Theologie unerwünscht Religiöse Gefühle soll man nach alter Sitte nicht verletzen. Die Vernunft dagegen darf man ungestraft beleidigen. Die Kirchen fühlen sich hierzulande zuständig für die religiösen Gefühle. Sie prägen die unterschiedlichen Vorstellungen davon, was denn beleidigend sein kann und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small><em>Artikel von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Urban">MARTIN URBAN</a> in der Süddeutschen vom 13.11.2009</em></small></p>
<h2>In der  Amtskirche bleibt die kritische Theologie unerwünscht</h2>
<p>Religiöse Gefühle soll man nach alter Sitte nicht verletzen. Die Vernunft dagegen darf man ungestraft beleidigen. Die Kirchen fühlen sich hierzulande zuständig für die religiösen Gefühle. Sie prägen die unterschiedlichen Vorstellungen davon, was denn beleidigend sein kann und was nicht. Die Vernunft darf traditionell außen vor bleiben. Seit mehr als hundert Jahren gibt es die historisch-kritische Theologie. Aber deren Erkenntnisse werden nicht beachtet. Das würde die gerne zitierten &#8220;geistlich Armen&#8221; beleidigen. Wenn diese Frömmsten der Frommen erfahren würden, wie brüchig die Fundamente ihres Glaubens sind, dann würden auch noch diese letzten Kirchgänger fortbleiben. Deshalb versuchen die Amtskirchen ihre schärfsten theologischen Kritiker mit dem Etikett &#8220;Außenseiter&#8221; aseptisch zu machen.</p>
<p>Die evangelische Kirche in Deutschland sieht sich neuerdings &#8220;im Aufbruch&#8221;. Genauer gesagt, der scheidende Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, sieht sie so. Zwar verlassen immer mehr Christen ihre Kirchen. Aber die EKD hat nun, um die Qualität der Gottesdienste zu verbessern, einen Experten berufen &#8211; den bisherigen Obmann für Posaunenchöre aus Oldenburg. Da werden sich die Kirchen gewiss wieder füllen! Wolfgang Huber hat seine Kirche überdies den historisch-unkritisch bibeltreuen Fundamentalisten &#8211; den Evangelikalen, den Pietisten &#8211; geöffnet und ist stolz darauf. Er geht damit analog den selben Weg wie Papst Benedikt XVI., der die Pius-Brüder, die fundamentalistischen Anglikaner und die Orthodoxen der römisch-katholischen Kirche näherbringen will. <span id="more-547"></span>Doch die evangelische Kirche ist in ihrer Geschichte auch immer Kirche der Aufklärung gewesen. Und insofern sie dies war, hat sie den wissenschaftlichen Diskurs befördert. Allerdings war sie das nur, indem sie bedeutende Theologen hervorbrachte, denen sie dann das Leben schwer machte. Der evangelische Kirchenhistoriker und Gründer der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, der Vorläuferin der Max-Planck-Gesellschaft, Adolf von Harnack zum Beispiel, ein &#8220;Glanzgestirn der Kirchengeschichte&#8221; (so der Kirchenhistoriker Karl Heussi), provozierte 1892 mit seiner geschichtlichen Deutung der kirchlichen Dogmen die protestantische Generalsynode dazu, ein &#8220;Irrlehregesetz&#8221; zu verabschieden, ein &#8220;Kirchengesetz, betreffend das Verfahren bei Beanstandung der Lehre von Geistlichen&#8221;. Und Rudolf Bultmann, der Anfang der 1940er Jahre begann, die Bibel zu &#8220;entmythologisieren&#8221;, gab damit Anlass für die Gründung der früh-evangelikalen Bewegung &#8220;Kein anderes Evangelium&#8221; durch den die Bibel wörtlich verstehenden bayerischen Theologen Walter Knneth in den 1960er Jahren. Mittlerweile klaffen Welten zwischen dem frommen Geschwätz und dem Wissen der historisch-kritisch arbeitenden Theologen beider Konfessionen, ergänzt um die Forschungsergebnisse anderer Wissenschaften. Die Brüchigkeit der Fundamente zeigt sich in der wissenschaftlich fundierten Deutung insbesondere der Bibel, des wirkmächtigsten Buchs der Weltgeschichte. Wer sie einfach nur liest, muss sie missverstehen, und das nicht erst seit heute. Die Bibel sorgt seit 2000 Jahren für Missverständnisse, das ist so gewollt. Die Verfasser der Bücher des Alten Testaments zum Beispiel waren große Deuter der Zukunft im Nachhinein. Sie prognostizierten Ereignisse, die längst stattgefunden hatten und taten so, als schrieben sie in alter Zeit, lange vor diesen Ereignissen. Die ersten Christen nahmen weitere Umdeutungen vor. So wird etwa am Heiligen Abend besonders gern aus dem Buch des Propheten Jesaja gelesen: &#8220;Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben . . .&#8221;, ohne hinzuzufügen, dass damit nicht etwa Jesus, sondern vermutlich der König Joschija von Juda gemeint war. Die Missversätndnisse sind, wie gesagt, gewollt. Der heute immer noch weltweit hoch- angesehene protestantische Theologe, Musiker und spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer erschreckte seine Kirche vor mehr als hundert Jahren mit der Erkenntnis, dass die Trinitt Gottes als &#8220;Vater, Sohn und Heiliger Geist&#8221; ein menschliches Konstrukt ist. Die Gehirnforschung kann dies heute präzise erklären. Schweitzer aber durfte mit dieser Erkenntnis nicht Missionar werden. Er studierte zusätzlich Tropenmedizin und ging als Urwaldarzt nach Afrika. Vor fast 2000 Jahren musste Jesus am Kreuz sterben, weil er den Opferkult im Tempel zu Jerusalem bekämpfte. Die (durch den Apostel Paulus entwickelte) Vorstellung, Gott habe Jesus gegen dessen erklärten Willen &#8220;seiner eigenen beleidigten Majestät&#8221; als Sühneopfer für die Sünden der Menschheit darbringen lassen, kritisieren der katholische Schweizer Theologe Othmar Keel (&#8220;Die Geschichte Jerusalems und die Entstehung des Monotheismus&#8221;) wie der deutsche evangelische Theologe Klaus-Peter Jürns (&#8220;Notwendige Abschiede&#8221;) &#8211; gegen den massiven Widerspruch des EKD-Ratsvorsitzenden Huber, mit vorsichtiger Zustimmung in einigen protestantischen Landeskirchen. Nach wie vor wird jedoch bei jedem Abendmahl gesungen: &#8220;Christe du Lamm Gottes, der du trägst die Sünde der Welt . . .&#8221;.<br />
Der Rückmarsch in den Fundamentalismus ist auch ein Politikum. Die evangelische wie die katholische Kirche haben in Deutschland bis in die 1970er Jahre Straflager für Jugendliche ab 14 Jahren betrieben; getreu dem alttestamentarischen Spruch &#8220;Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten&#8221;. Das hat vor wenigen Jahren der Spiegel-Journalist Peter Wensierski (&#8220;Schläge im Namen des Herrn&#8221;) aufgedeckt. Die Opfer verlangen nun mit Recht, aber bisher vergebens, auch eine theologische Aufarbeitung dieser Verbrechen. Die Affinität christlicher Opferkult- und Moralvorstellungen zur Gewalt ist ein Kennzeichen des christlichen Fundamentalismus. Nach heutiger evangelikaler Vorstellung muss zum Beispiel &#8211; entgegen dem, was die Verfassung sagt &#8211; der Mann in der Ehe in wichtigen Fragen das letzte Wort haben (so der Chefredakteur der evangelikalen Nachrichtenagentur idea). Und fromme Evangelikale halten nach wie vor Homosexualität für eine Sünde &#8211; auch wenn ihnen Wolfgang Huber in diesem Punkt widerspricht. Nur einzelne forschende Theologen wehren sich öffentlich gegen den schlichten Kirchenglauben. Viele haben Angst, sie müssten als Erste dran glauben, wenn theologische Lehrstühle mangels Interesse von Studenten geschlossen werden sollten. Und so spielen die Erkenntnisse der kritischen Theologie im Diskurs der Wissenschaften heute außerhalb der Feuilletons (fast) keine Rolle.</p>
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		<title>Steinmeiers Kaffeekränzchen</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 20:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaffeekränzchen Der SPD-Kanzlerkandidat, Freund des rechten Flügels in der SPD und Mitarchitekt der Agenda 2010 Frank-Walter Steinmeier will zwischen der Kirche und Wirtschaft vermitteln, oder er muss sogar, denn der amerikanische Arm reicht auch bis in die SPD. Die Bischöfe hatten in ihren Weihnachtsbotschaften teilweise heftige Kapitalismuskritik geübt. Insbesondere der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Bischof [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/uploads/kaffee.gif" alt="" title="kaffee" width="115" height="171"  />Kaffeekränzchen</p>
<p>Der SPD-Kanzlerkandidat, Freund des rechten Flügels in der SPD und Mitarchitekt der Agenda 2010 <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Frank-Walter_Steinmeier">Frank-Walter Steinmeier</a> will zwischen der Kirche und Wirtschaft vermitteln, oder er muss sogar, denn der <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Seeheimer_Kreis ">amerikanische Arm</a> reicht auch bis in die SPD. Die Bischöfe hatten in ihren Weihnachtsbotschaften teilweise heftige Kapitalismuskritik geübt. Insbesondere der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Bischof Wolfgang Huber, zog sich dabei mit persönlichen Angriffen auf den Vorstandschef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, den Zorn des Geldhauses zu. Das von Ackermann ausgegebene Renditeziel von 25 Prozent sei eine Form des Götzendienstes und erinnere ihn an den Tanz ums Goldene Kalb, hatte Huber erklärt. Gerade in der Weihnachtszeit möchte die Kirche ungern an christliche Gewerkschaften, die spielend den <a href="/2008/10/24/gottes-lohn-ist-unsozial/">gesetzlichen Mindeslohn</a> unterlaufen, erinnert werden. Und da zeigt man lieber mit knöchernden Finger auf andere. Aber im Wahljahr 2009 ist gerade Kapitalismuskritik Gift für die Stimmenanzahl. Die jahrtausendalte Tradition , dass die Kirche schon immer die Mächtigen unterstützt hat, das eigenen Volk bis auf Blut (Harz IV) auszubeuten, darf nicht unterbrochen werden. Und somit wird man im Januar einmal schön bei Herrn Steinmeier <a href="http://de.news.yahoo.com/17/20081227/twl-steinmeier-will-im-streit-zwischen-k-aea69d0_1.html">Kaffee trinken</a> und sich gegenseitig auf die Schultern hauen, wie schön man wieder die Schäfchen eingelullt hat. </p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2008%2F12%2F27%2Fsteinmeiers-kaffeekranzchen%2F&amp;linkname=Steinmeiers%20Kaffeekr%C3%A4nzchen" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2008%2F12%2F27%2Fsteinmeiers-kaffeekranzchen%2F&amp;linkname=Steinmeiers%20Kaffeekr%C3%A4nzchen" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2008%2F12%2F27%2Fsteinmeiers-kaffeekranzchen%2F&amp;linkname=Steinmeiers%20Kaffeekr%C3%A4nzchen" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bischof der Bosse</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 14:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof Wolfgang Huber]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelmoral]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisch]]></category>
		<category><![CDATA[Profitstreben]]></category>

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		<description><![CDATA[1 Euro Job Die Evangelische Kirche lobt in ihrer neuen Denkschrift Unternehmer und rechtfertigt Entlassungen! Hier haben sich zwei gesucht und offensichtlich gefunden: Die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) mit ihrem Ratsvorsitzenden Bischof Wolfgang Huber und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit seinem Professor Gert G. Wagner. Huber trat in den letzten Jahren als Unterstützer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><a href="http://www.koufogiorgos.de/"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/uploads/kari_arbeit.jpg" alt="kari_arbeit.jpg" /></a>1 Euro Job</p>
<p><strong>Die Evangelische Kirche lobt in ihrer neuen Denkschrift Unternehmer und rechtfertigt Entlassungen!</strong><br />
Hier haben sich zwei gesucht und offensichtlich gefunden: Die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) mit ihrem Ratsvorsitzenden Bischof Wolfgang Huber und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit seinem Professor Gert G. Wagner. Huber trat in den letzten Jahren als Unterstützer von Gerhard Schröder in der Öffentlichkeit auf, hofierte die Unternehmensberater von McKinsey und verteidigte Hartz IV, während evangelische Einrichtungen wie die Diakonie von <a href="/2008/04/18/wasser-predigen-wein-saufen/">Niedriglöhnen und Ein-Euro-Jobs</a> profitierten. Wagner wiederum forderte erst unlängst gemeinnützige Zwangsarbeit für alle Langzeitarbeitslosen. Anfang Juli legte die EKD eine <a href="http://www.ekd.de/download/ekd_unternehmer.pdf">neue Denkschrift</a> vor, die den veränderten Kurs der evangelischen Führung untermauert. Titel: »Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive«. Mit einer gewissen Detailfreude widmet sich die Denkschrift der Aufgabe, theologische Einwände gegen Heuschrecken beiseite zu räumen. Und schließlich werden auch die Billiglöhne in kirchlichen Unternehmen gerechtfertigt. Nach der Veröffentlichung der EKD-Denkschrift ist wenig Protest aus den eigenen Reihen laut geworden. In der kommenden Ausgabe des Publik-Forums, einer Zeitschrift kritischer Christen, äußert sich immerhin Franz Segbers, Marburger Professor für Sozialethik, zu dem Papier. Huber habe noch vor wenigen Jahren den »Vorrang der Arbeit vor dem Kapital« eingefordert. Davon sei jetzt keine Rede mehr. Wenn der Staat wie in der Denkschrift darauf reduziert werde, »nur den Ordnungsrahmen für den Wettbewerb zu setzen, und dann an die Verantwortung des einzelnen Unternehmers appelliert« werde, gerate man »flugs in eine neoliberale Falle«, so Segbers.</p>
<p>Eine Einzelstimme? Sicher ist jedenfalls: Die Huber-EKD ist auf dem Weg, statt der Mühseligen und Beladenen die Reichen und Mächtigen ins Zentrum ihres Denkens zu stellen, <strong>weit vorangekommen</strong>.</p>
<p align="right"><em>Quelle: <a href="http://www.jungewelt.de/2008/07-21/020.php">Junge Welt</a></em></p>
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