- Die Religion ist Opium für das Volk -
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Die Ettaler Kuttenträger

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EttalDie Wirkungsstätte

In Ettal wurden einem Sonderermittler zufolge von 1953 bis in die jüngste Vergangenheit mehr als 100 Internatsschüler brutal misshandelt, einige davon auch sexuell. Als Täter wurden 15 Mönche benannt, darunter auch ein ehemaliger Abt. Einer von Ihnen hat jetzt wenigstens auf den rechten Pfad zurückgefunden und sich selbst angezeigt. Der Mönch des Klosters Ettal wurde wegen des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Schriften zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen habe auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Strafbefehl verhängt, teilte die Staatsanwaltschaft München II mit. Als Bewährungsauflage muss der Geistliche demnach 2000 Euro an Geldbuße zahlen. Die Entscheidung ist bereits rechtskräftig. Gegen die weiteren im Verdacht des sexuellen Missbrauchs und der Gewalt gegen Kinder und Jugendliche stehende Angehörige der Benediktinerabtei laufen noch die Ermittlungen. Vielleicht sollten die 15 Kuttenträger in einem eindringlichen Gebet noch mal in sich gehen.

Paul Schäfer – Ex-Chef der Foltersiedlung “Colonia Dignidad” gestorben

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Der Gründer der sektenartig organisierten Deutschensiedlung “Colonia Dignidad” in Chile, Paul Schäfer, ist am Samstag im Alter von 88 Jahren gestorben. Der Ex-Nazi, dessen berüchtigte Siedlung unter der Diktatur von General Augusto Pinochet einen privilegierten Status genoss, erlag in einem Gefängnisspital der Hauptstadt Santiago einem Herzleiden, teilten die Behörden mit. Er war wegen Mordes, Folter, sexuellen Missbrauchs Minderjähriger, Waffenschmuggels und anderer Verbrechen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Anfang der 1960er Jahre hatte er eine Gruppe religiös geprägter Deutscher und Österreicher, die ihm sklavisch gehorchten, überredet, unter seiner Führung die “Siedlung der Würde” zu gründen. Er spielte sich zum Herren über alle Lebensbereiche der Siedler auf und riegelte das riesige Anwesen hermetisch gegen die Umwelt ab. Während der Militärdiktatur (1973-10) diente die Siedlung auch als Folterlager der chilenischen Geheimpolizei DINA. Nach dem Ende der Pinochet-Diktatur kamen die Verbrechen ans Licht. Schäfer tauchte zunächst unter, konnte aber 2005 in Argentinien festgenommen und später an Chile ausgeliefert und vor Gericht gestellt werden.

Die Seelenfänger

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Es ist erschütternd, zu sehen, wie viele Familien durch Scientology zerstört worden sind. Heiner von Rönn kehrte Scientology vor Jahren den Rücken. Seine beiden Söhne blieben bei ihrer Mutter und in der Organisation. 2002 werden Heiner und seine zweite Frau von Scientology zu “Suppressive Persons” oder Feinden der Organisation erklärt. Mit ihnen müssen Scientologen alle Beziehungen abbrechen. Kurz darauf trennt sein älterer Sohn sich von ihm. Die Dokumentation “Die Seelenfänger” ergänzt die Ausstrahlung des Spielfilms “Bis nichts mehr bleibt“.



 

Aussteiger: Tod und Folter bei Scientology

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Sie nennt sich Kirche, wird aber von vielen für eine reine Profitorganisation gehalten. Die US-amerikanische Zeitung “St. Petersburg Times” hat nun schockierende Details um die Sekte Scientology enthüllt. Aussteiger aus dem engsten Führungskreis berichten erstmals von Folterpraktiken, Gewalt und Tod.

Die 30 Scientologen saßen seit Wochen in einem Bürogebäude nahe Los Angeles fest. Sie durften die Räumlichkeiten nur einmal am Tag zum Duschen verlassen. Sie schliefen auf dem Boden, das Essen wurde ihnen gebracht. Hier, in ihrem Gefängnis, sollten sie Pläne entwickeln, die die so genannte Kirche voranbringen. Mitten in der Nacht rief Scientologyleiter David Miscavige die Mitarbeiter zu Sitzungen zusammen. Dann zwang er sie zu einem makaberen Spiel. Zu Queens “Bohemian Rhapsody” sollten seine Untergebenen “Reise nach Jerusalem” spielen. Stundenlang kämpften die Scientologen in ihren schicken Armeeuniformen um Stühle. “Niemals aufgeben” lautet eine der wichtigsten Lehren des L. Ron Hubbard.
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Sklaven in Irland

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© Titanic Magazin

Über den Missbrauchskandal in Irland an über 15000 Kindern, hauptsächlich Jungen, durch katholische Priester wurde ja schon viel geschrieben. Jetzt haben sich in einem Spiegel-Bericht erstmals die Opfer John Kelly und Patrick Walsh zu Wort gemeldet, die den Stein ins Rollen gebracht haben. Auzüge gefällig:

Die Ordensbrüder haben Kinder geschlagen, gequält, vergewaltigt. Sie ließen sie hungern und frieren, und manche der Gottesmänner haben die Lederriemen ihrer Peitschen mit Salz eingerieben, damit jeder Schlag lange brennt. “Das waren katholische Konzentrationslager, der irische Archipel Gulag”, sagt Kelly.

Jeder Bruder hatte sein eigenes Design. Die meisten ließen sich Pennys auf die neuen Lederstreifen nähen, damit es schmerzte. Manche bevorzugten Bleistücke oder Kupferdraht. Die noch Perfideren ließen die Gewichte ans Ende der Lederstreifen nähen. Dann wickelte sich das Leder beim Schlag gegen einen Schenkel ums Bein und traf oft die Hoden. “Du wurdest entmenschlicht, und irgendwann glaubtest du, dass du ein Untermensch bist”, sagt Kelly.

Sein Talar beeindruckte O’Gormans Mutter und auch den Jungen. Der Priester warb ihn, angeblich für eine Jugendgruppe. Aber schon am ersten Wochenende vergewaltigte er ihn, nachdem er sich vorher die Hände eingecremt hatte. “Wenn ich Creme rieche und das Geräusch höre, läuft es mir noch heute den Rücken runter.”


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