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	<title>Kirchensumpf &#187; Folter</title>
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	<description>Ein kritischer Kirchen und Sekten Blog</description>
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		<title>Deutschland finanziert Colonia Dignidad</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 09:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Folter]]></category>
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		<description><![CDATA[Ungeachtet wachsender politischer Kritik und Ermittlungen der Justizbehörden in Chile und Deutschland hält sich die deutsche Bundesregierung im Skandal um die Sektensiedlung Colonia Dignidad bedeckt. In einer Teilantwort auf eine umfassende Anfrage der Linksfraktion im Deutschen Bundestag gibt das Auswärtige Amt unter anderem an, über die Flucht des Sektenarztes Hartmut Hopp keine genauen Erkenntnisse zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ungeachtet wachsender politischer Kritik und Ermittlungen der Justizbehörden in Chile und Deutschland hält sich die deutsche Bundesregierung im Skandal um die <a title="Weitere Nachrichten zur Colonia Dignidad in Chile" href="/bucher-uber-colonia-dignidad/">Sektensiedlung Colonia Dignidad</a> bedeckt. In einer <a href="http://amerika21.de/files/a21/teilantwort-kleine-anfrage-colonia-dignidad.pdf">Teilantwort</a> auf eine umfassende <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/064/1706401.pdf">Anfrage</a> der Linksfraktion im Deutschen Bundestag gibt das Auswärtige Amt unter anderem an, über die Flucht des <a href="/2011/08/24/hartmut-hopp-lebt-unbehelligt-in-deutschland/">Sektenarztes Hartmut Hopp</a> keine genauen Erkenntnisse zu besitzen. Trotz dieser Bemühungen um Aufklärung fallen die Antworten der deutschen Bundesregierung ernüchternd aus. Das Auswärtige Amt teilt in der 13-seitigen Stellungnahme, <a href="http://amerika21.de/nachrichten/2011/09/40239/colonia-dignidad-finanzhilfe" target="_blank">die amerika21.de</a> vorliegt, lediglich mit, dass sich der in Chile wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauchs verurteilte Hopp &#8220;nach jüngsten Erkenntnissen in der Bundesrepublik Deutschland&#8221; aufhält. Ansonsten gebe es zu dem Fall &#8220;keine Kontakte&#8221;, &#8220;keine Gespräche&#8221; und auch &#8220;kein Ersuchen&#8221; chilenischer Behörden. Auch bei anderen heiklen Punkten versteckt sich die Bundesregierung hinter vermeintlicher Unkenntnis. Es sei ihr nicht bekannt, heißt es in der Antwort von FDP-Staatssekretärin <a href="http://www.cornelia-pieper.de/">Cornelia Pieper</a>, in welchem Ausmaß die Führung der Colonia Dignidad in Waffenhandel und Waffenschmuggel verstrickt war. Hopp selbst hatte wegen entsprechender Vergehen in Chile eine Haftstrafe verbüßt. Die Antwort der Bundesregierung hält der Bundestagsabgeordnete <a href="http://www.jankorte.de/">Jan Korte</a>, dessen Büro die Anfrage eingereicht hatte, für &#8220;dreist&#8221;. Immerhin habe mit dem ehemaligen SS-Mitglied und späteren BND-Mann Gerhard Mertins ein direkter Kontakt zwischen der Sektensiedlung und westdeutschen Stellen bestanden. Die Bundesregierung &#8220;hofft offenbar, das Thema aussitzen zu können&#8221;, sagte Korte. Während die Bundesregierung angesichts der in der Colonia Dignidad begangenen Verbrechen die Augen verschließt, hält sie die Kontakte zur Sekte aufrecht. In der Antwort des Auswärtigen Amtes wird die &#8220;fortbestehende Anwesenheit einiger ehemaliger Führungsmitglieder der Colonia Dignidad&#8221; auf dem Gelände der Siedlung bestätigt, die sich nach dem Tod des Gründers Paul Schäfer in &#8220;Villa Baviera&#8221; (Bayrisches Dorf) umbenannt hat. Auch wenn die Bundesregierung die Anwesenheit mutmaßlicher Kinderschänder, Folterer und Mörder als &#8220;sehr problematisch für einen glaubwürdigen Neuanfang&#8221; bewertet, unterstützt sie die Sektenstrukturen bis heute finanziell. Nach der Erhöhung eines entsprechenden Haushaltstitels von 224.000 Euro auf 245.000 Euro im vergangenen Jahr wurden die Bundesmittel für die umbenannte Colonia Dignidad für 2012 zwar auf 150.000 Euro reduziert.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F09%2F19%2Fdeutschland-finanziert-colonia-dignidad%2F&amp;linkname=Deutschland%20finanziert%20Colonia%20Dignidad" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F09%2F19%2Fdeutschland-finanziert-colonia-dignidad%2F&amp;linkname=Deutschland%20finanziert%20Colonia%20Dignidad" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F09%2F19%2Fdeutschland-finanziert-colonia-dignidad%2F&amp;linkname=Deutschland%20finanziert%20Colonia%20Dignidad" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hartmut Hopp lebt unbehelligt in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 13:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zwangsarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Hartmut Hopp]]></category>

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		<description><![CDATA[Folterarzt Hartmut Hopp &#8220;Es kann nicht sein, dass sich Täter wie Hartmut Hopp, der in Chile an zahlreichen schwersten Verbrechen beteiligt war, seiner Bestrafung erfolgreich durch eine Flucht nach Deutschland entzieht. Um Straflosigkeit zu verhindern, müssen hier die Bundesregierung und die zuständigen deutschen Justizbehörden aktiv werden. Gegen Hopp ein Verfahren in Deutschland zu eröffnen kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img title="Helmut Hopp" src="/wp-content/uploads/2011/08/hopp.jpg" alt="Helmut Hopp" />Folterarzt Hartmut Hopp</p>
<p>&#8220;Es kann nicht sein, dass sich Täter wie Hartmut Hopp, der in Chile an zahlreichen schwersten Verbrechen beteiligt war, seiner Bestrafung erfolgreich durch eine Flucht nach Deutschland entzieht. Um Straflosigkeit zu verhindern, müssen hier die Bundesregierung und die zuständigen deutschen Justizbehörden aktiv werden. Gegen Hopp ein Verfahren in Deutschland zu eröffnen kann doch wohl nicht so schwer sein&#8221;, erklärt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE. Am 15. Mai 2011 flüchte Hopp, <strong><a href="http://www.kirchensumpf.to/2010/04/25/paul-schafer-ex-chef-der-foltersiedlung-colonia-dignidad-gestorben/">Paul Schäfers</a></strong> rechte Hand und Mitgründer der Colonia Dignidad, über Paraguay und Argentinien nach Deutschland. Dort lebte er in Willich-Schiefbahn, kassierte sogar Sozialhilfe. Er und seine Frau Dorothea wollen jetzt nach Krefeld ziehen. Sie haben eine Wohnung der <a href="http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/krefeld/nachrichten/wohnstaette-kuendigt-mietverhaeltnis-mit-sektenarzt-hopp-1.1677367" target="_blank"><strong>Krefelder &#8220;Wohnstätte&#8221;</strong></a> im Stadtteil Linn angemietet. Drei Zimmer, 515 Euro warm. Hier wollen sie weiter unbehelligt von Sozialhilfe leben. Jahrzehntelang wurden in der Colonia Dignidad <a href="/bucher-uber-colonia-dignidad/"><strong>schwerste Menschenrechtsverletzungen</strong></a> begangen. Regimegegner wurden systematisch gefoltert und ermordet, deutsche und chilenische Kinder systematisch jahrzehntelang und tausendfach sexuell misshandelt und missbraucht. Hartmut Hopp war immer mit dabei. Eine Aufklärung und Ahndung der Verbrechen der klerikal-faschistischen auslandsdeutschen Siedlung erfolgten nicht, oder nur äußerst spät und zögerlich. Stattdessen unterhielten zahlreiche CDU/CSU-geführte Bundesregierungen beste Beziehungen zu den Tätern. Aber auch danach änderte sich außer Lippenbekenntnissen der Regierung nicht viel: Die bereits 2002 vom Bundestag beschlossenen Hilfsmaßnahmen und Entschädigungen für die Opfer wurden offenbar nicht, oder nur punktuell umgesetzt. Eine Strafverfolgung der in die Bundesrepublik abgetauchten Sektenmitglieder fand nicht statt. Ein klarer Kurswechsel ist lange überfällig. Der Fall Hopp bietet dafür nun eine gute Gelegenheit. Sich hinter einer angeblichen Unkenntnis zu verstecken, ist skandalös.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F08%2F24%2Fhartmut-hopp-lebt-unbehelligt-in-deutschland%2F&amp;linkname=Hartmut%20Hopp%20lebt%20unbehelligt%20in%20Deutschland" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F08%2F24%2Fhartmut-hopp-lebt-unbehelligt-in-deutschland%2F&amp;linkname=Hartmut%20Hopp%20lebt%20unbehelligt%20in%20Deutschland" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F08%2F24%2Fhartmut-hopp-lebt-unbehelligt-in-deutschland%2F&amp;linkname=Hartmut%20Hopp%20lebt%20unbehelligt%20in%20Deutschland" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Ettaler Kuttenträger</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 09:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wirkungsstätte In Ettal wurden einem Sonderermittler zufolge von 1953 bis in die jüngste Vergangenheit mehr als 100 Internatsschüler brutal misshandelt, einige davon auch sexuell. Als Täter wurden 15 Mönche benannt, darunter auch ein ehemaliger Abt. Einer von Ihnen hat jetzt wenigstens auf den rechten Pfad zurückgefunden und sich selbst angezeigt. Der Mönch des Klosters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="/wp-content/uploads/ettal.png" alt="Ettal" title="Ettal"  />Die Wirkungsstätte</p>
<p>In Ettal wurden einem Sonderermittler zufolge von 1953 bis in die jüngste Vergangenheit mehr als 100 Internatsschüler <a href="http://de.news.yahoo.com/2/20100519/twl-moench-wegen-besitz-von-kinderpornos-4bdc673_1.html">brutal misshandelt</a>, einige davon auch sexuell. Als Täter wurden 15 Mönche benannt, darunter auch ein ehemaliger Abt. Einer von Ihnen hat jetzt wenigstens auf den rechten Pfad zurückgefunden und sich selbst angezeigt. Der Mönch des Klosters Ettal wurde wegen des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Schriften zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen habe auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Strafbefehl verhängt, teilte die Staatsanwaltschaft München II mit. Als Bewährungsauflage muss der Geistliche demnach 2000 Euro an Geldbuße zahlen. Die Entscheidung ist bereits rechtskräftig. Gegen die weiteren im Verdacht des sexuellen Missbrauchs und der Gewalt gegen Kinder und Jugendliche stehende Angehörige der Benediktinerabtei laufen noch die Ermittlungen. Vielleicht sollten die 15 Kuttenträger in einem eindringlichen Gebet noch mal in sich gehen.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F05%2F20%2Fdie-ettaler-kuttentrager%2F&amp;linkname=Die%20Ettaler%20Kuttentr%C3%A4ger" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F05%2F20%2Fdie-ettaler-kuttentrager%2F&amp;linkname=Die%20Ettaler%20Kuttentr%C3%A4ger" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F05%2F20%2Fdie-ettaler-kuttentrager%2F&amp;linkname=Die%20Ettaler%20Kuttentr%C3%A4ger" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Paul Schäfer &#8211; Ex-Chef der Foltersiedlung &#8220;Colonia Dignidad&#8221; gestorben</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 20:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Gründer der sektenartig organisierten Deutschensiedlung &#8220;Colonia Dignidad&#8221; in Chile, Paul Schäfer, ist am Samstag im Alter von 88 Jahren gestorben. Der Ex-Nazi, dessen berüchtigte Siedlung unter der Diktatur von General Augusto Pinochet einen privilegierten Status genoss, erlag in einem Gefängnisspital der Hauptstadt Santiago einem Herzleiden, teilten die Behörden mit. Er war wegen Mordes, Folter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gründer der sektenartig organisierten Deutschensiedlung &#8220;Colonia Dignidad&#8221; in Chile, Paul Schäfer, ist am Samstag im Alter von <a href="http://derstandard.at/1271375168095/Ex-Chef-der-Foltersiedlung-Colonia-Dignidad-gestorben">88 Jahren gestorben</a>. Der Ex-Nazi, dessen berüchtigte Siedlung unter der Diktatur von General Augusto Pinochet einen privilegierten Status genoss, erlag in einem Gefängnisspital der Hauptstadt Santiago einem Herzleiden, teilten die Behörden mit. Er war wegen Mordes, Folter, sexuellen Missbrauchs Minderjähriger, Waffenschmuggels und anderer Verbrechen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Anfang der 1960er Jahre hatte er eine Gruppe religiös geprägter Deutscher und Österreicher, die <a href="/2008/04/07/aussteiger-von-dignidad-bei-mona-lisa/">ihm sklavisch gehorchten</a>, überredet, unter seiner Führung die &#8220;Siedlung der Würde&#8221; zu gründen. Er spielte sich zum Herren über alle Lebensbereiche der Siedler auf und riegelte das riesige Anwesen hermetisch gegen die Umwelt ab. Während der Militärdiktatur (1973-10) diente die Siedlung auch als Folterlager der chilenischen Geheimpolizei DINA. Nach dem Ende der Pinochet-Diktatur kamen die Verbrechen ans Licht. Schäfer tauchte zunächst unter, konnte aber 2005 in Argentinien festgenommen und später an Chile ausgeliefert und vor Gericht gestellt werden.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F04%2F25%2Fpaul-schafer-ex-chef-der-foltersiedlung-colonia-dignidad-gestorben%2F&amp;linkname=Paul%20Sch%C3%A4fer%20%26%238211%3B%20Ex-Chef%20der%20Foltersiedlung%20%26%238220%3BColonia%20Dignidad%26%238221%3B%20gestorben" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F04%2F25%2Fpaul-schafer-ex-chef-der-foltersiedlung-colonia-dignidad-gestorben%2F&amp;linkname=Paul%20Sch%C3%A4fer%20%26%238211%3B%20Ex-Chef%20der%20Foltersiedlung%20%26%238220%3BColonia%20Dignidad%26%238221%3B%20gestorben" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F04%2F25%2Fpaul-schafer-ex-chef-der-foltersiedlung-colonia-dignidad-gestorben%2F&amp;linkname=Paul%20Sch%C3%A4fer%20%26%238211%3B%20Ex-Chef%20der%20Foltersiedlung%20%26%238220%3BColonia%20Dignidad%26%238221%3B%20gestorben" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Seelenfänger</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 11:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist erschütternd, zu sehen, wie viele Familien durch Scientology zerstört worden sind. Heiner von Rönn kehrte Scientology vor Jahren den Rücken. Seine beiden Söhne blieben bei ihrer Mutter und in der Organisation. 2002 werden Heiner und seine zweite Frau von Scientology zu &#8220;Suppressive Persons&#8221; oder Feinden der Organisation erklärt. Mit ihnen müssen Scientologen alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erschütternd, zu sehen, wie viele Familien durch Scientology  zerstört worden sind. Heiner von Rönn kehrte Scientology vor Jahren den Rücken. Seine beiden  Söhne blieben bei ihrer Mutter und in der Organisation. 2002 werden  Heiner und seine zweite Frau von Scientology  zu &#8220;Suppressive Persons&#8221;  oder Feinden der Organisation erklärt. Mit ihnen müssen Scientologen  alle Beziehungen abbrechen. Kurz darauf trennt sein älterer Sohn sich  von ihm. Die Dokumentation &#8220;Die Seelenfänger&#8221; ergänzt die Ausstrahlung des Spielfilms &#8220;<a href="/2010/03/26/scientology-greift-ard-an/">Bis nichts mehr bleibt</a>&#8220;.<br />
<center><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="330"><param name="movie" value="http://pics.smotri.com/scrubber_custom8.swf?file=v1388063afcc&bufferTime=3&autoStart=false&str_lang=eng&xmlsource=http%3A%2F%2Fpics.smotri.com%2Fcskins%2Fblue%2Fskin_color_lightaqua.xml&xmldatasource=http%3A%2F%2Fpics.smotri.com%2Fskin_ng.xml" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><embed src="http://pics.smotri.com/scrubber_custom8.swf?file=v1388063afcc&bufferTime=3&autoStart=false&str_lang=eng&xmlsource=http%3A%2F%2Fpics.smotri.com%2Fcskins%2Fblue%2Fskin_color_lightaqua.xml&xmldatasource=http%3A%2F%2Fpics.smotri.com%2Fskin_ng.xml" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" wmode="window"  width="400" height="330" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></center><br />
&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F04%2F01%2Fdie-seelenfanger%2F&amp;linkname=Die%20Seelenf%C3%A4nger" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F04%2F01%2Fdie-seelenfanger%2F&amp;linkname=Die%20Seelenf%C3%A4nger" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F04%2F01%2Fdie-seelenfanger%2F&amp;linkname=Die%20Seelenf%C3%A4nger" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Aussteiger: Tod und Folter bei Scientology</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 06:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Keine Kirche! Sie nennt sich Kirche, wird aber von vielen für eine reine Profitorganisation gehalten. Die US-amerikanische Zeitung &#8220;St. Petersburg Times&#8221; hat nun schockierende Details um die Sekte Scientology enthüllt. Aussteiger aus dem engsten Führungskreis berichten erstmals von Folterpraktiken, Gewalt und Tod. Die 30 Scientologen saßen seit Wochen in einem Bürogebäude nahe Los Angeles fest. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/uploads/scient.jpg" alt="" title="Scientology" width="199" height="166"  />Keine Kirche!</p>
<p>Sie nennt sich Kirche, wird aber von vielen für eine reine Profitorganisation gehalten. Die US-amerikanische Zeitung &#8220;St. Petersburg Times&#8221; hat nun schockierende Details um die Sekte Scientology enthüllt. Aussteiger aus dem engsten Führungskreis berichten erstmals von Folterpraktiken, <a href="http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus.html?&#038;news[id]=2362&#038;news[image]=0&#038;news[action]=detail">Gewalt und Tod</a>.</p>
<p>Die 30 Scientologen saßen seit Wochen in einem Bürogebäude nahe Los Angeles fest. Sie durften die Räumlichkeiten nur einmal am Tag zum Duschen verlassen. Sie schliefen auf dem Boden, das Essen wurde ihnen gebracht. Hier, in ihrem Gefängnis, sollten sie Pläne entwickeln, die die so genannte Kirche voranbringen. Mitten in der Nacht rief Scientologyleiter David Miscavige die Mitarbeiter zu Sitzungen zusammen. Dann zwang er sie zu einem makaberen Spiel. Zu Queens &#8220;Bohemian Rhapsody&#8221; sollten seine Untergebenen &#8220;Reise nach Jerusalem&#8221; spielen. Stundenlang kämpften die Scientologen in ihren schicken Armeeuniformen um Stühle. &#8220;Niemals aufgeben&#8221; lautet eine der wichtigsten Lehren des L. Ron Hubbard.<br />
<span id="more-521"></span><br />
Was klingt wie ein Report aus einem rechtsfreien Gefangenenlager, ist der Erfahrungsbericht von Scientology-Aussteigern wie Tom De Vocht. Jahrelang war er Spitzenmanager im spirituellen Zentrum Scientologys in der Stadt Clearwater. In der &#8220;St. Petersburg Times&#8221; berichtet er von seiner Flucht vor der Sekte. Nachdem Miscavige die Männer und Frauen zu einem Sprint außerhalb des Gebäudes angetrieben hatte, schlug er auf De Vocht ein, warf ihn auf den Boden und würgte ihn scheinbar grundlos, wie es in der Reportage heißt. Da beschloss De Vocht zu fliehen. Als seine Leidensgenossen wieder ins Haus gingen versteckte er sich in einem Gebüsch und wartete, bis ein Wagen das Gelände verließ. Mit seinem Motorrad fuhr er durch die offene Schranke in die Freiheit, gequält von dem Gedanken, dass man ihn verfolgen könnte.<br />
In ausgiebigen Recherchen hat die &#8220;St. Petersburg Times&#8221; vier ehemalige leitende Mitglieder von Scientology ausfindig gemacht, die aus ihrem früheren Leben berichten: Marty Rathbun, Generalinspektor des &#8220;Religious Technology Center&#8221; der Sekte; Mike Rinder, früherer Pressesprecher von Scientology; De Vocht sowie Amy Scobee, die für Scientology die Stars der Sekte wie Tom Cruise oder John Travolta rekrutierte und vernetzte. Die ehemaligen Mitglieder berichten von Folter: Rinder gibt an, mindestens 50 Mal von Miscavige verprügelt worden zu sein. Die Methoden von Scientology umfassten das öffentliche Beichten von Sünden sowie Strafe, beispielsweise indem die Mitglieder mit Kleidung in einen Pool springen und in den nassen Sachen verharren mussten, bis ihnen etwas anderes gesagt werde, heißt es in dem Artikel. Die vier Zeugen berichten auch vom tragischen Tod der 36-jährigen psychisch kranken Scientologin Lisa McPherson, die wohl hätte gerettet werden können, wenn Scientology eine psychiatrische Behandlung nicht grundsätzlich ablehnen würde. Stattdessen versuchten die Scientologen selbst, die Frau zu behandeln. Sie verstarb nach 17 Tagen in einem von Scientologen bewachten Raum. Eine Todesursache, so heißt es in dem Artikel, sei Dehydrierung gewesen. Heilen konnte ihre Kirche sie nicht – sie konnte sie nicht einmal zum Essen und Trinken bewegen. In den 17 Tagen verlor McPherson sechs Kilogramm Gewicht. Rathbun berichtet, wie er im Nachhinein versuchte, Scientologies mögliche Schuld an ihrem Tod zu vertuschen. Er soll Beweismaterial aus dem Behandlungszeitraum entfernt haben lassen, etwa eine Aufnahme, auf der ein Beteiligter zugebe, dass die Situation ihm über den Kopf wächst. Scientology zahlte Millionen, um den Fall für sich zu entscheiden – und siegte, wenn auch nur rechtlich. Bis heute ist der Fall um McPherson aus dem Jahr 1995 in der amerikanischen Öffentlichkeit nicht vergessen. Die Zeugen berichten auch von der scheinbar unendlichen Loyalität der Scientology-Mitglieder gegenüber ihrer Religionsgemeinschaft. Noch 1998 hatte etwa Marty Rathbun seinem Vorgesetzten Miscavige den Rücken gedeckt, als er von der &#8220;St. Petersburg Times&#8221; zu möglichen Misshandlungen befragt wurde. &#8220;Das ist nicht seine Art&#8221;, hatte Rathbun damals über seinen Anführer gesagt. Im aktuellen Artikel gesteht er: &#8220;Das war die größte Lüge, die ich Ihnen jemals erzählt habe.&#8221; Heute beschreiben die Aussteiger den Scientology-Chef als gewalttätig. Zudem habe er als Führungsperson nicht in Frage gestellt werden dürfen: &#8220;Er ist unser Papst, unser Führer, und er kann nichts falsch machen&#8221;, erinnert sich De Vocht. Heute bezeichnen die ehemaligen Scientologen die Folterpraxis ihrer Ex-Glaubensgeschwister als &#8220;unmenschlich&#8221; und &#8220;böse&#8221;. Doch warum haben sie niemals zuvor an einen Ausstieg gedacht? Mike Rinder gibt die Antwort: Scientology predige Eigenverantwortung. Doch wer die Kirche verlasse, sei ein Ausgeschlossener. Dadurch sei ein Scientologe in der Zwickmühle. Egal welchen Weg er gehe, es sei falsch. Nach der Lehre Hubbards macht sich jeder, der Scientology verlässt, schuldig. Dies könne zu Krankheit und Tod führen. Es scheint, als hätten sich dennoch zahlreiche Scientologen umentschieden: Nach der Veröffenlichung des Enthüllungsartikels in der &#8220;St. Petersburg Times&#8221; melden sich immer mehr Aussteiger und Zeugen zu Wort, wie die Reporter auf einer eigens eingerichteten Internetseite berichten. So sagt etwa der Aussteiger Mark Headley aus Burbank, Kalifornien: &#8220;Mehr und mehr Mitglieder verlassen die Organisation in immer kürzeren Abständen&#8221;. &#8220;Wir beobachten schon seit längerem Zerfallserscheinungen&#8221;, sagt auch die Scientology-Kritikerin und Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology der Hamburger Innenbehörde, Ursula Caberta, gegenüber der &#8220;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8221;: &#8220;Vor allem in den Vereinigten Staaten, wo keine staatliche Aufklärungsarbeit betrieben wird, spielen die schockierenden Berichte der Abtrünnigen eine wichtige Rolle.&#8221; Und das, obwohl Scientology die Vorwürfe bisher vollends von sich weist.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F08%2F28%2Faussteiger-tod-und-folter-bei-scientology%2F&amp;linkname=Aussteiger%3A%20Tod%20und%20Folter%20bei%20Scientology" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F08%2F28%2Faussteiger-tod-und-folter-bei-scientology%2F&amp;linkname=Aussteiger%3A%20Tod%20und%20Folter%20bei%20Scientology" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F08%2F28%2Faussteiger-tod-und-folter-bei-scientology%2F&amp;linkname=Aussteiger%3A%20Tod%20und%20Folter%20bei%20Scientology" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sklaven in Irland</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 20:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#169; Titanic Magazin Über den Missbrauchskandal in Irland an über 15000 Kindern, hauptsächlich Jungen, durch katholische Priester wurde ja schon viel geschrieben. Jetzt haben sich in einem Spiegel-Bericht erstmals die Opfer John Kelly und Patrick Walsh zu Wort gemeldet, die den Stein ins Rollen gebracht haben. Auzüge gefällig: Die Ordensbrüder haben Kinder geschlagen, gequält, vergewaltigt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><a href="http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/card_2124561241.jpg"><img src="/wp-content/uploads/abtreibung.png" alt="" title="AbtReibung" width="200" height="253"  /></a>&copy; Titanic Magazin</p>
<p>Über den <a href="http://www.welt.de/politik/article3815251/Iren-schaemen-sich-fuer-Missbrauch-in-Kinderheimen.html">Missbrauchskandal in Irland</a> an über 15000 Kindern, hauptsächlich Jungen, durch katholische Priester wurde ja schon viel geschrieben. Jetzt haben sich in einem Spiegel-Bericht erstmals die Opfer <a href="http://www.archive.org/download/irlandsklaven/irland.pdf" target="_blank">John Kelly und Patrick Walsh</a> zu Wort gemeldet, die den Stein ins Rollen gebracht haben. Auzüge gefällig: </p>
<blockquote><p>Die Ordensbrüder haben Kinder geschlagen, gequält, vergewaltigt. Sie ließen sie hungern und frieren, und manche der Gottesmänner haben die Lederriemen ihrer Peitschen mit Salz eingerieben, damit jeder Schlag lange brennt. &#8220;Das waren katholische Konzentrationslager, der irische Archipel Gulag&#8221;, sagt Kelly.</p></blockquote>
<blockquote><p>Jeder Bruder hatte sein eigenes Design. Die meisten ließen sich Pennys auf die neuen Lederstreifen nähen, damit es schmerzte. Manche bevorzugten Bleistücke oder Kupferdraht. Die noch Perfideren ließen die Gewichte ans Ende der Lederstreifen nähen. Dann wickelte sich das Leder beim Schlag gegen einen Schenkel ums Bein und traf oft die Hoden. &#8220;Du wurdest entmenschlicht, und irgendwann glaubtest du, dass du ein Untermensch bist&#8221;, sagt Kelly.</p></blockquote>
<blockquote><p>Sein Talar beeindruckte O&#8217;Gormans Mutter und auch den Jungen. Der Priester warb ihn, angeblich für eine Jugendgruppe. Aber schon am ersten Wochenende vergewaltigte er ihn, nachdem er sich vorher die Hände eingecremt hatte. &#8220;Wenn ich Creme rieche und das Geräusch höre, läuft es mir noch heute den Rücken runter.&#8221;</p></blockquote>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F06%2F29%2Fsklaven-in-irland%2F&amp;linkname=Sklaven%20in%20Irland" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F06%2F29%2Fsklaven-in-irland%2F&amp;linkname=Sklaven%20in%20Irland" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F06%2F29%2Fsklaven-in-irland%2F&amp;linkname=Sklaven%20in%20Irland" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Heimkinder fordern 25 Milliarden Euro</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Mitgliederversammlung des Vereins „Runden Tischs Heimerziehung“ am Pfingstwochenende in Mainz wurde mit großer Mehrheit ein Antrag verabschiedet, der u.a. die Einrichtung eines Entschädigungsfonds in Höhe von 25 Milliarden Euro vorsieht. Zusätzlich fordern die ehemaligen Heimkinder einen rentenversicherungsrechtlichen Ausgleich für die Zwangsarbeiten, die sie leisten mussten, sowie sofortige Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Behandlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Mitgliederversammlung des Vereins „Runden Tischs Heimerziehung“ am Pfingstwochenende in Mainz wurde mit großer Mehrheit ein <a href="http://hpd.de/files/Antrag_VEH.pdf">Antrag verabschiedet</a>, der u.a. die <a href="http://hpd.de/node/7135">Einrichtung eines Entschädigungsfonds</a> in Höhe von 25 Milliarden Euro vorsieht. Zusätzlich fordern die ehemaligen Heimkinder einen rentenversicherungsrechtlichen Ausgleich für die Zwangsarbeiten, die sie leisten mussten, sowie sofortige Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Behandlung der Traumata, unter denen viele ehemalige Heimkinder leiden. Experten sprechen in Bezug auf die zumeist in <a href="/2008/06/08/zucht-und-ordnung-im-namen-von-kirche-und-staat/">katholischen und evangelischen</a> Institutionen erfolgte Heimerziehung der 50er und 60er Jahre von systematischen Menschenrechtsverletzungen. In Irland und Kanada haben Klagen von Heimkindern bereits zu Entschädigungen in Milliardenhöhe geführt. Zur Begründung der Entschädigungsforderung in Deutschland führte der Rechtsanwalt des VEH, Gerrit Wilmans, aus: „Auch wenn die Forderung auf den ersten Blick hoch erscheint, ist sie angesichts der großen Zahl der Betroffenen und der Schwere des erlittenen Unrechts, das <a href="/2009/05/05/heimkinder-geschlagen-und-vergessen/">ganze Biografien zerstört</a> hat, maßvoll. Auch im internationalen Vergleich liegt die Forderung bezogen auf den Einzelfall absolut im Schnitt.“ Monika Tschapek-Güntner, die frisch gewählte erste Vorsitzende des Vereins, sagte: „Es darf keinen Unterschied machen, ob die grausamen Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen in Irland, Kanada oder Deutschland stattgefunden haben. Jede dieser Taten ist eines zivilisierten Staates unwürdig und ist gleichermaßen zu entschädigen, unabhängig davon, wo sie geschehen sind.“ </p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F06%2F02%2Fheimkinder-fordern-25-milliarden-euro%2F&amp;linkname=Heimkinder%20fordern%2025%20Milliarden%20Euro" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F06%2F02%2Fheimkinder-fordern-25-milliarden-euro%2F&amp;linkname=Heimkinder%20fordern%2025%20Milliarden%20Euro" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F06%2F02%2Fheimkinder-fordern-25-milliarden-euro%2F&amp;linkname=Heimkinder%20fordern%2025%20Milliarden%20Euro" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Katholik sein, wird immer schwerer</title>
		<link>http://www.kirchensumpf.to/2009/05/23/katholik-sein-wird-immer-schwerer/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 19:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Okay, uns ist schon bewusst, das gläubige Katholiken unseren Blog nicht lesen! Aber sie lesen vielleicht die Seite Telepolis des heise-Verlages. Und diese Lektüre könnte sie in ihren Glauben beinträchtigen und deshalb möchten wir hier davor warnen. Obwohl wir annehmen, das wird nicht viel bringen, denn auch in Deutschland war sowas an der Tagesordung. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, uns ist schon bewusst, das gläubige Katholiken unseren Blog nicht lesen! Aber sie lesen vielleicht die Seite Telepolis des heise-Verlages. Und <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30378/1.html">diese Lektüre</a> könnte sie in ihren Glauben beinträchtigen und deshalb möchten wir hier davor warnen. Obwohl wir annehmen, das wird nicht viel bringen, denn auch in Deutschland war sowas <a href="http://www.kirchensumpf.to/2008/06/08/zucht-und-ordnung-im-namen-von-kirche-und-staat/">an der Tagesordung</a>. Und die deutsche katholische Kirche hat noch niemals dazu Stellung genommen. Es wird wie immer, lieber ein Mantel des Schweigens, von der Kanzel geworfen.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F05%2F23%2Fkatholik-sein-wird-immer-schwerer%2F&amp;linkname=Katholik%20sein%2C%20wird%20immer%20schwerer" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F05%2F23%2Fkatholik-sein-wird-immer-schwerer%2F&amp;linkname=Katholik%20sein%2C%20wird%20immer%20schwerer" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2009%2F05%2F23%2Fkatholik-sein-wird-immer-schwerer%2F&amp;linkname=Katholik%20sein%2C%20wird%20immer%20schwerer" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Heimkinder &#8211; geschlagen und vergessen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 10:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein weiteres Mal berichtet das bundesdeutsche Fernsehen, diesmal die ARD, mit einer Dokumentation vom 15.04.2009, auch leider wieder erst um 23.30Uhr, über das düstere Kapitel der Heimerziehung der 50er und60er Jahre. Sie werden geschlagen, gedemütigt, missbraucht und müssen hart arbeiten: Heimkinder in der Bundesrepublik. Sie kommen ins Heim, weil sie nicht den Vorstellungen ihrer Eltern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiteres Mal berichtet das bundesdeutsche Fernsehen, diesmal die ARD, mit einer Dokumentation vom 15.04.2009, auch leider wieder erst um 23.30Uhr, über das düstere Kapitel der Heimerziehung der 50er und60er Jahre. Sie werden geschlagen, gedemütigt, missbraucht und müssen hart arbeiten: Heimkinder in der Bundesrepublik. Sie kommen ins Heim, weil sie nicht den Vorstellungen ihrer Eltern nach Ordnung, Moral und Angepasstsein entsprechen. So wie Wolfgang Focke, der insgesamt zwölf Jahre in mehreren evangelischen Heimen Schlägen, Demütigungen und Missbrauch ausgesetzt ist. Seine Mutter will ihn nicht mehr, sein Stiefvater schlägt ihn. Die Oma alarmiert das Jugendamt. Wolfgang Focke erzählt von seinen Erfahrungen, Ängsten und von seiner Knast-Karriere nach den Heimen. Er berichtet von mehrfachem Missbrauch in verschiedenen Heimen, vor allem durch einen Heimleiter. Danach gab&#8217;s immer Schokolade. Heute, mit 62 Jahren, will er endlich Entschädigung für diese Zeit und für die Arbeit, die er in den Heimen hat leisten müssen.<br />
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<p>Der Petitionsausschuss der Bundesregierung hat nun ihr Leid anerkannt. Ein Runder Tisch unter Vorsitz der ehemaligen Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer soll Lösungen erarbeiten, wie mit diesem düsteren Kapitel der Nachkriegsgeschichte und den Forderungen der Heimkinder nach Entschädigung für die geleistete Arbeit und das Unrecht, das ihnen widerfahren ist, umgegangen werden soll. Doch schon macht das Familienministerium, das den Runden Tisch organisiert, einen Rückzieher, wenn es <strong>um Geld</strong> geht; genauso übrigens wie die Kirchen und Firmen, die sich nicht zuständig fühlen. Gehen die ehemaligen Heimkinder wieder mal <strong>leer aus</strong>?<br />
<strong>Kirchensumpf:</strong><em> Im Jahre 2008 strahlte das ZDF, auch zu mitternächtlichen Stunde, eine ähnlich erschütternde Dokumentation &#8220;<a href="http://www.kirchensumpf.to/2008/06/08/zucht-und-ordnung-im-namen-von-kirche-und-staat/">Zucht und Ordnung &#8211; Im Namen von Kirche und Staat</a>&#8221; aus.</em></p>
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