- Die Religion ist Opium für das Volk -
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Zuviel Sonne ist schädlich

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Diese Erfahrung macht gerade der brasilianische Erzbischof Dadeus Grings. Dieser Mann der schon mal 2009 den Holocaust relativiert hatte, macht gerade wieder mal Schlagzeilen. „Die heutige Gesellschaft ist pädophil, das ist das Problem“, sagte der katholische Erzbischof der Tageszeitung „O Globo“. Deswegen würden mehr und mehr Pädophilenfälle aufgedeckt, so der 73-Jährige. Die Schuldfrage ist seiner Meinung nach klar: „Wenn Sexualität banalisiert wird, ist es logisch, dass dies Auswirkungen hat.“ Als Beispiel für die Banalisierung nannte er Homosexualität: „Früher hat niemand über den Homosexuellen gesprochen. Er wurde diskriminiert. Jetzt haben diese Menschen Rechte – etwa das Recht, in der Öffentlichkeit zu demonstrieren – und in kurzer Zeit werden viele denken, dass auch Pädophile Rechte haben.“ Die radikalkatholische Website kreuz.net fasste die Aussage des Erzbischofs unter der Überschrift „Nach den Homos bekommen die Pädos Privilegien“ zusammen. Dabei leben Schwule in Brasilien wahrhaftig nicht im Schlaraffenland: Im größten katholischen Land der Welt ist Homosexualität zwar nicht verboten, allerdings gelten Schwule und Lesben in der Machokultur oft nicht als gleichwertige Menschen. Die brasilianische Homo-Organisation Gruppo Gay da Bahia warnte im vergangenen Jahr vor einem “Homocaust”. So haben die Aktivisten im Jahr 2008 rund 200 Hassmorde an Homo- oder Transsexuellen registriert; die Dunkelziffer liegt allerdings weit höher.

[Kirchensumpf]: Was zuviel Sonne doch alles anrichten kann!

Missbrauch auch in kirchlichen Heimen

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Beinahe täglich werden neue Missbrauchsfälle an deutschen Schulen und Internaten bekannt. Immer mehr Opfer melden sich bei den Behörden. Dabei geraten zunehmend auch Kinderheime ins Visier der Öffentlichkeit. Denn auch dort sollen seit den 1950er-Jahren Schützlinge missbraucht worden sein. Bei FAKT haben sich mehrere Opfer gemeldet.


Mittlerweile haben sich inzwischen 38 Misshandlungs-Opfer aus den Don Bosco-Heimen gemeldet, unter anderem in Augsburg. Die Hälfte von ihnen gibt an, sexuell missbraucht worden zu sein. Pater Ullrich Otto vom Don Bosco-Orden soll die Missbrauchsfälle in den Heimen aufarbeiten.

[Kirchensumpf] Don Bosco, Don Bosco, woher kommt uns das bekannt vor? Ach ja, da gibt es ja einen schwulen ehemaligen Zeitungsredakteur Udo J. Erlenhardt, der jetzt ein angeblicher rumänischen Kinderheimbetreiber sein soll. Sein Name Don Demidoff. Der ist ein großer Anhänger von Don Bosco Heimen.

Missbrauchsskandal erreicht Ratzinger

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An einer fragwürdigen Entscheidung in einem Missbrauchsfall der katholischen Kirche ist Joseph Ratzinger, der heutige Papst Benedikt, als Erzbischof von München und Freising beteiligt gewesen. Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe) wurde damals ein wegen Kindesmissbrauchs aufgefallener Priester in der Gemeindearbeit eingesetzt. Dort habe er sich erneut an Jugendlichen vergangen und sei dafür verurteilt worden. Ratzinger soll dem Umzug des pädophilen Priesters von Essen nach München im Jahr 1980 zugestimmt haben. Das Erzbischöfliche Ordinariat in München bestätigte der «SZ» am Freitag, dass der Priester seit 1980 fast ununterbrochen in der Gemeindearbeit eingesetzt wurde und noch immer als Seelsorger in Oberbayern tätig ist. Die Verantwortung für den Einsatz des Priesters übernahm der frühere Generalvikar Gerhard Gruber. «Der wiederholte Einsatz des Mannes in der Pfarrseelsorge war ein schwerer Fehler», sagte der 81-Jährige der Zeitung. «Ich übernehme dafür die volle Verantwortung. Joseph Ratzinger gehörte dem Bericht zufolge damals als Erzbischof dem Ordinariatsrats des Bistums an. Dieser Rat habe dem Umzug des pädophilen Priesters nach München zugestimmt. «Diesen Beschluss hat der damalige Erzbischof mit gefasst», erklärte das Bistum laut «SZ». Der Zeitung liegt nach eigenen Angaben die eidesstattliche Erklärung des damals elf Jahre alten Opfers aus Essen vor, wonach ihn der Priester zum Oralverkehr gezwungen habe. Der Täter sollte zur Therapie nach München kommen. Er wurde aber sofort wieder in einer Gemeinde eingesetzt.

18 von 27 Bistümern

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… sind mittlerweile in Deutschland von Missbrauchvorwürfen betroffen.  Über Jahrzehnte haben Mönche im Kloster Ettal Kinder und Jugendliche “in sexueller, physischer und psychischer Art” misshandelt – das ist das vernichtende Fazit, des Sonderermittlers Thomas Pfister. Zahlreiche Berichte die von “Stockschlägen auf den Rücken”,  “Kopfnüsse und heftige Ohrfeigen” und  “Prügelstrafen als tägliche Praxis”  handeln, hätten ihn erreicht. Ex-Schüler bezeichneten die früheren Verhältnisse als “absoluten Terror”. Selbst aus den 80ziger Jahren berichteten ehemalige Schüler von “furchtbaren Schlägen”. Mittlerweile hat sich die Zahl der gemeldeten Opfer, auf über 100 erhöht. Tendenz steigend. Der Sonderermittler äußerte sich: “Nach weltlichen Maßstäben hätte jeder von den Akteuren (Erzieher und Mönchen) zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt werden müssen. Ein Pater des Kloster gestand inzwischen den Besitz von kinderpornografischen Material. Deshalb wurde in der vergangenen Woche durch einen Staatsanwalt in Ettal eine Durchsuchung durchgeführt. Ja selbst in Regensburg braut sich mittlerweile Unheil zusammen. In den 60ziger Jahren sollen sich Missbrauchsfälle auch bei den Regensburger Domspatzen ereignet haben.  “Ihm seinen keine Missbrauchsfälle bekannt” sagte der Bruder vom Papst Benedikt XVI, Georg Ratzinger (86), er war von 1964 bis 1994 Leiter der Regensboger Domspatzen.
Der Vatikan musste in diesen Tagen aber auch zugegeben, das gewisse Mitglieder des Vatikans sich äußert gerne von einem Callboy-Ring in Rom bedienen liessen.

Jesus Camp

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Am ‘Devil’s Lake’, dem Teufelssee, in Nord-Dakota werden junge Christen in ‘Gotteskrieger’ verwandelt. Sie sollen genau so radikal ihr Leben für das Evangelium riskieren wie junge Moslems das ihre für den Islam. Das will Becky Fischer, Pastorin der evangelikalen Christen, die mit über 80 Millionen Mitgliedern in den USA zunehmend an Macht und Einfluss gewinnen.


Becky Fischer betreibt ein Sommercamp für Kinder und Jugendliche aus christlich-fundamentalistischen Familien. Ihr Plan: gleich ganze Generationen für einen Kulturkampf auszurüsten, sie für die Sache Gottes zu trainieren. In Kriegsbemalung und Tarnanzügen üben sie den Kampf gegen Abtreibung oder die Meinungshoheit der Naturwissenschaften. Harry Potter sei ‘Teufelszeug’, und sie beten für den Endsieg über Darwinismus und Humanismus. Dabei winden sie sich in Trance auf dem Boden.
Solche Zeremonien enden oft in Massenhysterie. Glaube geht in Psychoterror über. Die Grenzen zwischen religiöser Verzückung und Kindesmissbrauch sind fließend.


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