An einer fragwürdigen Entscheidung in einem Missbrauchsfall der katholischen Kirche ist Joseph Ratzinger, der heutige Papst Benedikt, als Erzbischof von München und Freising beteiligt gewesen. Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe) wurde damals ein wegen Kindesmissbrauchs aufgefallener Priester in der Gemeindearbeit eingesetzt. Dort habe er sich erneut an Jugendlichen vergangen und sei dafür verurteilt worden. Ratzinger soll dem Umzug des pädophilen Priesters von Essen nach München im Jahr 1980 zugestimmt haben. Das Erzbischöfliche Ordinariat in München bestätigte der «SZ» am Freitag, dass der Priester seit 1980 fast ununterbrochen in der Gemeindearbeit eingesetzt wurde und noch immer als Seelsorger in Oberbayern tätig ist. Die Verantwortung für den Einsatz des Priesters übernahm der frühere Generalvikar Gerhard Gruber. «Der wiederholte Einsatz des Mannes in der Pfarrseelsorge war ein schwerer Fehler», sagte der 81-Jährige der Zeitung. «Ich übernehme dafür die volle Verantwortung. Joseph Ratzinger gehörte dem Bericht zufolge damals als Erzbischof dem Ordinariatsrats des Bistums an. Dieser Rat habe dem Umzug des pädophilen Priesters nach München zugestimmt. «Diesen Beschluss hat der damalige Erzbischof mit gefasst», erklärte das Bistum laut «SZ». Der Zeitung liegt nach eigenen Angaben die eidesstattliche Erklärung des damals elf Jahre alten Opfers aus Essen vor, wonach ihn der Priester zum Oralverkehr gezwungen habe. Der Täter sollte zur Therapie nach München kommen. Er wurde aber sofort wieder in einer Gemeinde eingesetzt.
… sind mittlerweile in Deutschland von Missbrauchvorwürfen betroffen. Über Jahrzehnte haben Mönche im Kloster Ettal Kinder und Jugendliche “in sexueller, physischer und psychischer Art” misshandelt – das ist das vernichtende Fazit, des Sonderermittlers Thomas Pfister. Zahlreiche Berichte die von “Stockschlägen auf den Rücken”, “Kopfnüsse und heftige Ohrfeigen” und “Prügelstrafen als tägliche Praxis” handeln, hätten ihn erreicht. Ex-Schüler bezeichneten die früheren Verhältnisse als “absoluten Terror”. Selbst aus den 80ziger Jahren berichteten ehemalige Schüler von “furchtbaren Schlägen”. Mittlerweile hat sich die Zahl der gemeldeten Opfer, auf über 100 erhöht. Tendenz steigend. Der Sonderermittler äußerte sich: “Nach weltlichen Maßstäben hätte jeder von den Akteuren (Erzieher und Mönchen) zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt werden müssen. Ein Pater des Kloster gestand inzwischen den Besitz von kinderpornografischen Material. Deshalb wurde in der vergangenen Woche durch einen Staatsanwalt in Ettal eine Durchsuchung durchgeführt. Ja selbst in Regensburg braut sich mittlerweile Unheil zusammen. In den 60ziger Jahren sollen sich Missbrauchsfälle auch bei den Regensburger Domspatzen ereignet haben. “Ihm seinen keine Missbrauchsfälle bekannt” sagte der Bruder vom Papst Benedikt XVI, Georg Ratzinger (86), er war von 1964 bis 1994 Leiter der Regensboger Domspatzen.
Der Vatikan musste in diesen Tagen aber auch zugegeben, das gewisse Mitglieder des Vatikans sich äußert gerne von einem Callboy-Ring in Rom bedienen liessen.
Am ‘Devil’s Lake’, dem Teufelssee, in Nord-Dakota werden junge Christen in ‘Gotteskrieger’ verwandelt. Sie sollen genau so radikal ihr Leben für das Evangelium riskieren wie junge Moslems das ihre für den Islam. Das will Becky Fischer, Pastorin der evangelikalen Christen, die mit über 80 Millionen Mitgliedern in den USA zunehmend an Macht und Einfluss gewinnen.
Becky Fischer betreibt ein Sommercamp für Kinder und Jugendliche aus christlich-fundamentalistischen Familien. Ihr Plan: gleich ganze Generationen für einen Kulturkampf auszurüsten, sie für die Sache Gottes zu trainieren. In Kriegsbemalung und Tarnanzügen üben sie den Kampf gegen Abtreibung oder die Meinungshoheit der Naturwissenschaften. Harry Potter sei ‘Teufelszeug’, und sie beten für den Endsieg über Darwinismus und Humanismus. Dabei winden sie sich in Trance auf dem Boden.
Solche Zeremonien enden oft in Massenhysterie. Glaube geht in Psychoterror über. Die Grenzen zwischen religiöser Verzückung und Kindesmissbrauch sind fließend.

Die katholische Kirche in USA zahlt auch im Jahr 2009 Missbrauchsopfern Millionen. In den USA hat die katholische Kirche den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Geistliche im vergangenen Jahr mehrere hundert Millionen Dollar Entschädigung gezahlt. Von der Gesamtsumme in Höhe von 436 Millionen Dollar gingen mehr als 374 Millionen Dollar an die Missbrauchsopfer, wie aus einem Bericht im Auftrag der US-Bischofskonferenz hervorgeht. Rund 22 Millionen Dollar wurden demnach für Therapien ausgegeben. Während die von der katholischen Kirche im Zusammenhang mit den Skandalen gezahlte Geldsumme gegenüber 2007 (526 Millionen Dollar) deutlich zurückging, erhöhte sich die Zahl neuer Anschuldigungen: Insgesamt 803 Übergriffe wurden dem Bericht zufolge in 2008 gemeldet, im Jahr zuvor waren es 692.

Das Image von Papst Ratzinger als “Rotweiler” hält sich ja schon eine Weile. Und gegen Homosexuelle konnte der Vatikan noch nie leiden. So hat Papst Benedikt XVI. hat mit seiner Ansprache vor der vatikanischen Kurie auch zu diesem Weihnachten Kritik bei Homosexuellen-Verbänden hervorgerufen. Das katholische Kirchenoberhaupt hatte am Montag dazu aufgerufen, parallel zum Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen “auch den Menschen vor seiner eigenen Vernichtung zu schützen”. Die “Ökologie des Menschen” basiere auf dem Respekt der menschlichen Natur und der Zweigeschlechtlichkeit, betonte Benedikt. Der Papst setzte sich besonders mit der Gender-Theorie auseinander, nach der die Zuordnung von weiblichen und männlichen Rollen weitgehend gesellschaftlich bestimmt und nicht von der Natur vorgegeben ist. Sowohl die britische Theologin Ferguson als auch der deutsche Grünen-Politiker Beck warfen dem Papst vor, derartige Äußerungen stachelten zum “Hass gegen Homosexuelle” und zu deren Verfolgung auf. Der Vorsitzende der Vereinigung “Inclusive Church” in England, Giles Fraser, erklärte, der Papst verbreite mit seinen Worten “die Furcht, dass die Homosexuellen den Planeten bedrohen”.



