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Bischof Müller unterliegt Atheisten

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unterlegen?

Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hat im Rechtsstreit mit dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon eine Niederlage erlitten: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof sah es als erwiesen an, dass Müller in der Auseinandersetzung mit Schmidt-Salomon die „Pflicht zur Sorgfalt, Sachlichkeit und Wahrhaftigkeit“ nicht erfüllt hat. Anlass des Rechtsstreits war eine Predigt des Bischofs gegen die Religionskritiker Richard Dawkins und Michael Schmidt-Salomon im Mai 2008. In der Predigt hatte Müller unter anderem behauptet, Schmidt-Salomon würde in seinen Schriften Kindstötungen legitimieren. Da diese Aussage wahrheitswidrig und diffamierend war, ließ der Philosoph dem Bischof eine Unterlassungserklärung zustellen. Müller revidierte daraufhin den Predigttext auf der Internetseite des Bistums, weigerte sich aber, die Unterlassungserklärung zu unterschreiben, wobei er sich auf seine besondere Stellung als Amtsträger der katholischen Kirche berief. Da Bischof Müller dafür bekannt ist, seine eigenen Kritiker mit Unterlassungsklagen zu verfolgen, dachte Schmidt-Salomon, es sei an der Zeit, den Spieß einmal umzudrehen. Das Gericht stellte im Berufungsverfahren fest, dass die Behauptungen des Bischofs im Widerspruch zu Schmidt-Salomons Veröffentlichungen standen und geeignet waren, dessen Ansehen in der Öffentlichkeit zu schaden. Da der Bischof seine „Pflicht zur Sorgfalt, Sachlichkeit und Wahrhaftigkeit nicht erfüllt“ habe, sei der Philosoph „in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt“ worden. Daher verurteilte das Gericht die Diözese Regensburg, die Schmidt-Salomon entstandenen vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten zu erstatten.

Jetzt fühlt sich der Bischof völlig misverstanden, und geht in Revision. :evil:

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Katholische Kirche deckt Vertuscher

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Die bayrische Bischofskonferenz reagiert jetzt auf die Missbrauchsvorwürfe, räumt nach und nach Versäumnisse ein, will jetzt auf einmal lückenlos aufklären. Doch nicht alle Mitglieder der deutschen Bischofskonferenz wollen Fehler in den eigenen Reihen zugeben – ganz im Gegenteil. Manch einer beschimpft diejenigen, die den Missbrauch und die mangelnde Aufklärung anprangern. Wie zum Beispiel Gerhard Ludwig Müller, der Bischof von Regensburg. Der Bischof, der sich auch schon als Abmahner betätigt und sich dabei der Dunkelkammer in Hamburg bedient, sieht sich, sein Bistum und seine Kirche wieder einmal als Opfer einer Kampagne.


Weiterführende Links:
Vatikan mauschelt Priester frei
Wegen Missbrauchs verurteilter Pfarrer weiter im Dienst
 

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Bischhof Müller soll angeblich in den Vatikan

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Und das halten wir auch für KONSEQUENT! Angesicht des unermüdlichen Kampfes, als Papstbeschützer, ist das die gerechte Belohnung! Nach Informationen des Radiosenders Bayern 1 soll die Ernennung Ende November erfolgen, sieben Jahre nach der Bischofsweihe Müllers. Der 61-Jährige hatte in den vergangenen Jahren in der Öffentlichkeit immer wieder in der Kritik gestanden, unter anderem wegen seiner Reform der Laiengremien und für sein Krisenmanagement im Missbrauchsfall durch den Ex-Pfarrer von Riekofen. So wurde Müller seinerzeit als möglicher Kandidat für die Nachfolge des Münchner Kardinals Friedrich Wetter gehandelt, als wahrscheinlicher aber galt stets ein Wechsel in den Vatikan. Wie sehr der Papst den Regensburger Bischof schätzt, zeigt auch, dass er Müller mit der Herausgabe seiner Gesammelten Schriften beauftragt hat. Müller, der wie Benedikt XVI. vor seiner Bischofsweihe Professor für Dogmatik war, hat dazu im vergangenen Jahr eigens das Institut Papst Benedikt XVI. eingerichtet. Beobachter gehen davon aus, dass Kardinal Kasper bald in Ruhestand gehen könnte. Der ehemalige Bischof von Rottenburg-Stuttgart, der seit 2001 Präsident des für Ökumenefragen zuständigen Rats zur Förderung der Einheit der Christen ist, wird im Frühjahr 77 Jahre alt. So wird jedenfalls nicht, aus dem Vatikan und der gesamte katholische Kirche, der braune Gestank vertrieben!

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Angebliche Pleite wegen Kindesmissbrauch

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Der Jesuitenorden zieht die juristische Notbremse: Als Reaktion auf Dutzende Klagen gegen Priester wegen sexuellen Missbrauchs haben Jesuiten in den USA Gläubigerschutz beantragt. Gläubigerschutz schützt aber in den USA nicht die Gläubiger, NEIN den Schuldner:

In den USA können insolvente Unternehmen Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragen. Die Folge: Der Aktienkurs stürzt in solchen Fällen ins Bodenlose. Doch die Firmen können ihre Sanierung immerhin unbehelligt von Forderungen der Geldgeber in Angriff nehmen.

Durch den Gläubigerschutz braucht man den Missbrauchsopfer entweder gar keine oder nur geringe finanzielle Entschädigungen zahlen. Die Jesuiten mit mehr als 18000 Mitglieder in 125 Ländern der Welt können jetzt also weiter ungestraft sexuellen Missbrauch treiben. Wenn die Kirche schon nicht auf ihre Priester aufpassen kann, dann doch wenigstens auf ihr Geld.
Duckhome hat hier richtig erkannt: “Es kann nicht angehen, dass überall auf der Welt Missbrauchstäter mit Sicherungsverwahrung und hohen Auflagen bestraft werden, während eine ständige Nachzucht und Ausbildung solcher Täter im Rahmen einer Religionsgemeinschaft geschützt wird.
Auch in Deutschland werden pädophile Priester immer noch der irdischen Gerechtigkeit entzogen, indem man sie für ein Jahr beurlaubt und dann still und leise in eine andere Gemeinde versetzt.

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Ultrakonservative Katholiken kritisieren Merkel

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Wir geben es ja zu, die Reden der deutschen Bundeskanzelerin Merkel strotzen nun mal nicht von inhaltlichen Ansprüchen. Aber manchmal sagt sie etwas, was man nicht überhören kann. So jetzt geschehen in Bezug auf den Vatikan und seinem Papst. In der Auseinandersetzung um die Holocaust-Leugnung des Traditionalistenbischof Richard Williamson hat der Eichstätter Oberhirte Gregor Maria Hanke Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) deswegen jetzt scharf angegriffen. Hanke nannte es am Mittwoch bestürzend, “wie derzeit sogar von offizieller staatlicher und politischer Seite die Integrität von Benedikt XVI. in Frage gestellt wird”. Bischof Gerhard Ludwig und Bischof Gregor Maria Hanke sind von je her, gegen den Fortschrift, ob in Kirche oder Staat. Wer Kritik am Papst übt, wird beseite geschoben, so unlängst Ulrich Hemel, der als Präsident der katholischen Universität Eichstädt im Gespräch war. Hemel gilt als brillanter Theologe und als Grenzgänger zwischen Kirche und Wirtschaft; 2003 wurde er zum “Manager des Jahres” gewählt.
Auch der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt warnte Merkel davor, “sich weiterhin als Lehrmeisterin des Papstes zu gerieren”. Noch so ein Rückgewandter und ewig gestriger. Bernd Posselt ist seit 1997 Landesvorsitzender der Union der Vertriebenen seit 1998 Präsident der Paneuropa-Union Deutschland und seit 2008 Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe. Die Paneuropa-Union ist ein »Werbeverein für ein extrem konservatives Europa« geworden, die an der Forderung nach einem starken Europa unter Führung eines Deutschlands in den Grenzen von 1937 festhält. Somit wird mal wieder deutlich welche rechtskonservativen Kreise eng mit der deutschen katholischen Kirche und dem Vatikan zusammenarbeiten. Sie alle würden so gern das Rad der Geschichte zurückdrehen.

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