- Die Religion ist Opium für das Volk -
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Die CDU und die rechten Christen

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Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat bei einem Auftritt bei einer umstrittenen christlichen Gruppierung wieder mal eine Rede geschwungen. Der Regierungschef sollte bei einer Veranstaltung des Arbeitskreises Christlicher Publizisten am Mittwochabend in Bad Gandersheim reden. Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin rät zur Distanz zu dieser Gruppe, die rechte Sichtweisen vertrete. Der Name sei irreführend, seriöse evangelische und katholische Publizisten seien dort nicht vertreten, sagte die Theologin Claudia Knepper von der Zentralstelle. Die Organisation sei immer wieder durch fragwürdige Veröffentlichungen aufgefallen und wolle sich mit bekannten Persönlichkeiten schmücken. Der Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein gehörte auch schon zu solchen illustren Gästen. Aber auch schon der entlassende Bischof PrügelMixa hat sich gerne mal bei christlichen rechtsgerichteten Gruppierungen sehen lassen. Genau wie Bischof Müller sich immer wieder mal für seine reaktionären Vertriebendenverbände einsetzt. In manchen Köpfen der Kirchenmächtigen sind die brauen Gedanken halt noch immer lebendig.

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Walter Mixa ist Geschichte, und …

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die katholische Kirche atmete auf, jetzt geht es wieder aufwärts. Mixa-Nachfolger Josef Grünwald: “Es darf nichts vertuscht und unter den Teppich gekehrt werden”. Guter und richtiger Vorsatz. Leider sehr halbherzig, denn Meinungsfreiheit kommt hierbei ganz schlecht. Und muss deshalb auch wehement bekämpft werden. Aber aufwärts, mitnichten. Leider ist Mixa nur ein kleines Puzzleteilchen im gesamten Kirchensumpf. Denn täglich, ja stündlich, werden neue Fälle bekannt, in denen Priester eine unrühmliche Rolle spielen. In Hamburg, Nassau, Würzburg und Freiburg. Und das ist noch lange nicht das Ende. Da wird noch viel Schlamm an die Oberfläche kommen. Wir können nur hoffen, das die katholische Kirche schonungslos damit umgeht und den Staatsanwaltschaften die Arbeit erleichtert. Und vielleicht wagt sie sogar den Schritt, sich weiter zu öffnen, das Zölibat auf den Prüfstand stellt, den Religionsunterricht abschafft, mit der Missionierung aufhört, etc. Nur so kann sie als Institution wieder Heimstatt für Gläubige werden.

Auch nach unserer Meinung, soll jeder das glauben dürfen, wonach ihm ist. Die Einrichtung Kirche aber als Machtinstrument zu missbrauchen, kann nicht im Sinne des Glaubens sein. Und die katholische und evangelische Kirche sind leider bis heute ein reines Machtinstrument.

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Mixa allein auf dem sinkenden Schiff

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[Update 21.04.2010] Gluck Gluck wech is er! – Abgesoffen!
[Update 20.04.2010] Kirchenvertreter für Rücktritt von Bischof Mixa – ENDLICH!

Alle gehen sie von Board, aber der Kapitän weigert sich. Erst alles geleugnet, dann relativiert und jetzt schon kleinere Sachen zugeben. Und das alles bloß, nur um die Macht nicht abgeben zu müssen. Die Leitung des Kinderheims in Schrobenhausen hat sich von dem Bischof Mixa abgewendet. Ja die ein oder andere “Watsch´n” kann er nicht ausschließen. Aber im gleichem Atemzug sofort wieder relativieren. Das war früher doch gang und gebe! Bloß keine Reue zeigen. Dabei vergibt die Kirche so leicht – fünf Vaterunser und eine wenig in den Klingelbeutel” und alles ist vergessen. Aber er muss ja wie ein bockiger Patriarch auf seinem sinkenden Schiff umhertrampeln und in alle Richtungen Drohungen ausstoßen. Nicht das jetzt allein Politiker seinen Rücktritt fordern, nein auch die Kirche selbst geht so langsam auf Distanz. So äußerte sich die Augsburger Diözesanrätin Elisabeth Mantlik: “Diese Heuchelei ist unerträglich und auch ein Stück Feigheit … ein Trauerspiel!” Wenn Mixa ehrlich mit den Vorwürfen umgegangen wäre, hätte er in irgendeiner Bundeswehrkaserne bis zu seiner Pansionierung noch irgendwelche, bei Soldatenspielchen gequälten Soldaten, trösten können. Jetzt aber wird er ganz einsam und allein mit seinem Schiff untergehen. “Uneinsichtigkeit” heißt das Leck in seiner Bordwand.

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Ein prügelnder Bischof?

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Langsam aber sicher wird es eng für den Bischof Mixa! Bis jetzt hat er ja so einiges unbeschadet überstanden, ob sein “Gebährmaschinen“-Ausdruck, seine “Nazivergleiche” oder seine “Höllengesellschaft“.
Die Misshandlungsvorwürfe gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa weiten sich aus. Ein weiteres mutmaßliches Prügelopfer habe sich gemeldet und erkläre an Eides statt, von Mixa während dessen Zeit als Schrobenhausener Stadtpfarrer geschlagen worden zu sein, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Inzwischen beschuldigten damit vier Frauen und zwei Männer den Augsburger Bischof der Misshandlung. Die sechs Personen, die Vorwürfe erheben, sind laut „SZ“ heute zwischen 41 und 48 Jahre alt. Mixa war ab 1975 Stadtpfarrer in Schrobenhausen, später auch Dekan. Auch Nonnen sollen den Schilderungen zufolge in dem Heim Kinder geschlagen haben, wie die Zeitung berichtet. Sie zitiert zudem eine ehemalige Erzieherin, die berichtet, noch 2005 – also in nicht verjährter Zeit – habe eine Schwester ein Kind geschlagen. Angesichts dieser und anderer bekannt gewordenen Missbrauchsfällen sieht der Mainzer Kardinal Karl Lehmann die katholische Kirche in einer tiefen Krise. In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt Lehmann, die Kirche dürfe sich nicht wundern, wenn sie jetzt an jenen Kriterien gemessen werde, mit denen sie sonst ihre sittlichen Überzeugungen vertrete.
Wir werden weiter beobachten, wie lange das Leugnen von Mixa und seiner Bischofskonferenz noch anhält.

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Bischof Mixa verhöhnt die Opfer

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Wieder einmal der Walter! Die Kirche ist gar nicht Schuld, an den vielen Missbräuchen an Jugendlichen! Nein die sexuelle Revolution in der Gesellschaft hat Schuld und dem können sich auch pädophile Priester nicht entziehen. Wir haben gar nicht gewusst, das Drogenmissbrauch unter Bischöfen so weit verbreitet ist. Und mit dieser Meinung scheinen wir ja wohl nicht allein zu sein.

Scharfe Kritik an Bischof Mixa: Nach seinen Äußerungen, die sexuelle Revolution sei mitverantwortlich für den sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen, gehen Kirchenorganisationen auf Distanz zu dem Augsburger Kirchenoberen. Als verantwortungslos hat die Kirchenvolksbewegung “Wir sind Kirche” die Aussagen Mixas kritisiert. Sexuelle Gewalt gegen Kinder, auch in Internaten, habe es “lange vor der sexuellen Revolution gegeben”, sagte Christian Weisner von der kirchlichen Organisation. Offenbar sei dem Bischof die “Dimension des Problems nicht klar”. Wie wahr wie wahr. Auch Bernd Göhrig von der Initiative “Kirche von unten” äußerte sich kritisch über den Bischof: Er halte Mixa für “persönlich überfordert” mit dem Thema. Zudem konstatierte Göhrig eine “Krise des Führungspersonals” in der katholischen Kirche. Er warnte die in der nächsten Woche tagende Bischofskonferenz vor nur kosmetischen Beschlüssen. Auch die Politik zeigt sich empört von Mixas fragwürdigem Erklärungsansatz. Mixa-Kritikerin Grünen-Chefin Claudia Roth sagte: “Es ist nicht nur haarsträubend, sondern auch eine beispiellose Verhöhnung der Opfer sexuellen Missbrauchs, wenn an diesem Skandal innerhalb der katholischen Kirche nun andere schuld sein sollen”, so die Politikerin. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck forderte auch, dass der Papst sich der Thematik annehmen müsse: “Die weltweiten Skandale haben etwas Systematisches an sich. Der Papst muss dafür sorgen, dass das Thema in allen Teilen der Welt zum Thema gemacht wird. Das ist das Mindeste, was die Opfer erwarten können.”

Zu seinem irischen Problem bekommt der Ratzinger jetzt auch noch ein deutsches Problem.

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