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	<title>Kirchensumpf &#187; Papst Benedikt XVI.</title>
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	<description>Ein kritischer Kirchen und Sekten Blog</description>
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		<title>Papst wettert gegen Homosexualität</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 21:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der alte Mann aus dem Vatikan, der den ganzen Tag ein langes weisses Kleid trägt, hat mal wieder gegen die Homosexualität gewettert. Angesichts der ganzen kinderlieben Pfaffen in seiner Sekte ein wirklich amüsanter Vorgang. Der Papst Benedikt XVI hat die 179 im Vatikan vertretenen Diplomaten zur traditionellen Neujahrsansprache empfangen. Das katholische Kirchenoberhaupt nutzte seine Rede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der alte Mann aus dem Vatikan, der den ganzen Tag ein langes weisses Kleid trägt, hat mal wieder gegen die Homosexualität gewettert. Angesichts der ganzen kinderlieben Pfaffen in seiner Sekte ein wirklich amüsanter Vorgang. Der Papst Benedikt XVI hat die 179 im Vatikan vertretenen Diplomaten zur traditionellen Neujahrsansprache empfangen. Das katholische Kirchenoberhaupt nutzte seine Rede nicht nur, um über die Religionsfreiheit und die Wirtschaftskrise zu sprechen sondern äußerte sich auch ungewohnt deutlich zum Thema Homosexualität. In der Ansprache des Papstes heißt es unter anderem, dass die Politik von Ländern, die die traditionelle Familie auf Basis der Verbindung zwischen Mann und Frau in Frage stelle, eine „Bedrohung für die menschliche Würde und sogar für die Zukunft der Menschheit“ sei. In dem Gesagten spiegelt sich nicht nur eine unverfrorene Feindseligkeit gegenüber Homosexuellen wider sondern auch eine höchst eigenartige Vorstellung darüber, wie sich gleichgeschlechtlich orientierte Menschen unter einer restriktiven Gesetzgebung verhalten. So scheint der Papst ernsthaft davon auszugehen, dass Homosexuelle Menschen dazu übergehen würden, Kinder zu zeugen, wenn man ihnen nur verbietet, ihre ursprüngliche Sexualität auszuleben. Darüber hinaus stellt sich die Frage, was Benedikt genau mit der „Zukunft der Menschheit“ meint. Angesichts von rund sieben Milliarden Weltbürgern davon zu sprechen, dass der Fortbestand der Menschen dadurch gefährdet ist, dass Homosexuelle sich dem göttlich-biologischen Auftrag entziehen, ist lächerlich. Nachvollziehbar wäre diese Auffassung nur dann, wenn der Papst die Menschheit als weiß, westlich und heterosexuell definiert. Lustig bleibt in diesem Zusammenhang, dass innerhalb der katholischen Kirche insgesamt rund 1,2 Millionen Priester und Ordensleute organisiert sind, die sich dem Fortpflanzungsgebot ebenfalls verweigern, wenn sie sich an den Zölibat halten.<br />
Es mag vielleicht vom Oberhaupt der katholischen Kirche zu viel verlangt sein, Homosexualität gutzuheißen. Sich allerdings für Toleranz gegenüber Homosexuellen einzusetzen und sie ausdrücklich in seine Forderung nach Würde, Gerechtigkeit und Frieden einzubeziehen, sollte gerade dem geistigen Führer der Katholiken, wenn schon nicht eine Herzensangelegenheit, dann doch zumindest eine Selbstverständlichkeit sein.<br />
Stattdessen macht sich das vatikanische Staatsoberhaupt, das wir im Bundestag sprechen lassen und dessen Empfängen unsere Diplomaten bereitwillig beiwohnen, selber zum Auslöser von Hass, Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung. In Bezug auf die moralische Bewertung der katholischen Kirche muss sich vor diesem Hintergrund jeder sein eigenes Urteil bilden.</p>
<p><em>Quelle:</em> <a href="http://jacobjung.wordpress.com/2012/01/09/papst-eifert-gegen-homosexualitat/" target="_blank"><strong>Jacob Jung Blog</strong></a></p>
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		<title>Vatikan zieht beleidigt Botschafter aus Irland ab</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 19:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der sogenannte Cloyne-Report war die vierte größere Veröffentlichung innerhalb von sechs Jahren über das Vertuschen von Missbrauch in der katholischen Kirche in Irland. In der Diözese Cloyne war Bischof John Magee tätig, dessen Rücktritt Papst Benedikt XVI. im vergangenen Jahr akzeptiert hatte. Ihm war nachgewiesen worden, die Untersuchungen fehlgeleitet zu haben. Außerdem wurden ihm “Fehler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der sogenannte Cloyne-Report war die vierte größere Veröffentlichung innerhalb von sechs Jahren über das Vertuschen von Missbrauch in der katholischen Kirche in Irland. In der Diözese Cloyne war Bischof John Magee tätig, dessen Rücktritt Papst Benedikt XVI. im vergangenen Jahr akzeptiert hatte. Ihm war nachgewiesen worden, die Untersuchungen fehlgeleitet zu haben. Außerdem wurden ihm “Fehler beim Schutz von Kindern“ vorgeworfen. Der irische Premier Enda Kenny hatte mit Bezug auf den Report dem Vatikan mit ungewöhnlich harschen Worten vorgeworfen, Untersuchungen behindert und die Vergewaltigung von Kindern heruntergespielt zu haben. Anstatt Schritte gegen das Unrecht zu unternehmen, sei der Vorrang der Institution Kirche hochgehalten, ihre Macht und ihr Ruf betont worden. Der Vatikan sei “abgehoben“, sagte der Premierminister. Noch nie zuvor hatte ein hochrangiger irischer Politiker solch harsche Worte in Richtung Vatikan ausgesprochen. Kennys Rüge hatte sich auch Dublins Erzbischof Diarmuid Martin angeschlossen. Daraufhin hat der Vatikan <a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/vatikan-zieht-botschafter-irland-zr-1335850.html" target="_blank"><strong>seinen Botschafter in Irland</strong></a> zurückbeordert. Der Heilige Stuhl reagierte damit auf die Veröffentlichung des sogenannten Cloyne-Reports und vor allem auf die nachfolgenden harschen Vorwürfe des irischen Premierministers Enda Kenny.</p>
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		<title>Himmlische Überwachung</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 20:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Siegfried Fachet]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den Besuch einer Messe mit Benedikt XVI. wird eine Anmeldung vorausgesetzt, welche neben Namen und Adresse auch Geburtsdatum und Geburtsort des Teilnehmers abfragt. Nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz haben sich derzeit ca. 175.000 Menschen registriert, mit über 200.000 Besuchern wird gerechnet. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist dies &#8220;ganz klar ein Verstoß gegen das Recht auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Besuch einer Messe mit Benedikt XVI. wird eine Anmeldung vorausgesetzt, welche neben <a href="http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=4997" target="_blank"><strong>Namen und Adresse auch Geburtsdatum und Geburtsort des Teilnehmers</strong></a> abfragt. Nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz haben sich derzeit ca. 175.000 Menschen registriert, mit über 200.000 Besuchern wird gerechnet. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist dies &#8220;ganz klar ein Verstoß gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung&#8221;, so Dr. Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter Schleswig-Holstein. Dieser einzigartige Fall, Daten in diesem Umfang zu sammeln, sei unnötig, unverhältnismäßig und ohne Rechtsgrundlage. Eine solche Datenerhebung gleiche einer &#8220;unzulässigen Rasterfahndung&#8221; und sei ohne Vorbild. Eine Rechtfertigung der Erfassung aller Besucher der Messen ergäbe sich nicht aus einer geplanten Übermittlung der Daten an die Polizei lediglich im Einzelfall. Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, hat die Erhebung der Daten als Teil der geplanten Sicherheitsüberprüfungen unterdessen bestätigt. Kopp wies noch einmal darauf hin, dass nicht alle Pilger der geplanten Sicherheitsüberprüfung unterzogen würden, dies wäre schließlich &#8220;Datenmissbrauch&#8221;. Man plane nur Besucher zu überprüfen, die bei den Papstmessen einen Stehplatz oder Sitzplatz zugeteilt bekämen, &#8220;wo der Papst dicht vorbei fährt oder die Kommunion austeilt&#8221;. Mit diesem Vorgehen folge man einer Empfehlung der Polizei in Baden-Württemberg um Planungssicherheit zu erlangen. Kopp führte aus, es wäre schließlich einfacher die Daten im Nachhinein zu löschen, als sie kurz vor der Veranstaltung irgendwie erheben zu müssen. Problematisch aus datenschutzrechtlicher Sicht ist die Tatsache, dass die Aktionen der Kirche nicht der Zuständigkeit der staatlichen Datenschützer unterliegen, sondern der von den Bischöfen erlassenen katholischen Datenschutzordnung (KDO). Fraglich ist, ob das Vorgehen nach diesem Recht zulässig ist. Analog zu den staatlichen Regelungen verlangt die KDO, dass so wenig Daten wie möglich erhoben werden und Betroffene konkret in eine Nutzung der Daten einzuwilligen haben. Vorliegend ist fraglich, ob diese Voraussetzungen erfüllt sind.</p>
<p><strong>[Kirchensumpf]</strong> Die Maßnahme ist für uns völlig unverständlich, der Allerheiligste kennt doch alle seine Schäfchen die zum Papstbesuch kommen wollen. Und der Ratzinger-Papst der ja sein Stellvertreter hier auf Erden ist und einen direkten Draht zu seinem Schöpfer hat, könnte sich doch einfach die Liste von IHM aushändigen lassen. </p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F07%2F15%2Fhimmlische-uberwachung%2F&amp;linkname=Himmlische%20%C3%9Cberwachung" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F07%2F15%2Fhimmlische-uberwachung%2F&amp;linkname=Himmlische%20%C3%9Cberwachung" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F07%2F15%2Fhimmlische-uberwachung%2F&amp;linkname=Himmlische%20%C3%9Cberwachung" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Seligsprechung als Massenware</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 17:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Papst Johannes Paul II.]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Wunder muss ja sein &#8230; Wenige Tage vor der Seligsprechung von Johannes Paul II. haben prominente Theologen, Politiker und kirchliche Gruppen Vorwürfe gegen den verstorbenen Papst erhoben. Die Kritik richtet sich besonders um das Verhalten des Pontifex gegenüber den Befreiungstheologen Lateinamerikas. In dem ökumenischen Aufruf, den auch der Theologe Hans Küng und CDU-Politiker Heiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="/wp-content/uploads/2011/04/paul2.gif" alt="Seligsprechung Johannes Paul II" title="Seligsprechung Johannes Paul II" width="269" height="170" />Ein Wunder muss ja sein &#8230;</p>
<p>Wenige Tage vor der Seligsprechung von Johannes Paul II. haben prominente Theologen, Politiker und kirchliche Gruppen <a href="http://www.tagesschau.de/inland/aufrufromero100.html" target="_blank"><strong>Vorwürfe gegen den verstorbenen Papst</strong></a> erhoben. Die Kritik richtet sich besonders um das Verhalten des Pontifex gegenüber den Befreiungstheologen Lateinamerikas. In dem ökumenischen Aufruf, den auch der Theologe Hans Küng und CDU-Politiker Heiner Geißler unterzeichnet haben, heißt es, Romero habe 1979 bei einer Papst-Audienz kein Gehör gefunden. 1980 wurde er während einer Messe durch einen Killer der sogenannten Todesschwadronen erschossen. Die Unterzeichner rufen daher dazu auf, am 1. Mai nicht den verstorbenen Papst zu verehren, sondern Romero. Nach Ansicht von Geißler habe Johannes Paul II. die Armen Lateinamerikas durch seine fehlende Unterstützung für Romero &#8220;regelrecht verraten&#8221;. Der Antikommunismus des früheren Papstes habe zwar zum Fall des Ostblocks beigetragen, doch habe er den Pontifex auch verblendet. Johannes Paul habe &#8220;dauernd die Falschen zu Heiligen ernannt&#8221;, etwa den wegen seiner Kontakte zu Militärdiktatoren umstrittenen Opus-Dei-Gründer Josemaría Escrivá. Johannes Paul habe «ein autoritäres Lehramt ausgeübt» und «die Menschenrechte von Frauen und Theologen unterdrückt», sagte der Kirchenkritiker und Theologe Hans Küng der «Frankfurter Rundschau». Diese dunklen Seiten seien im Seligsprechungsprozess unberücksichtigt geblieben. Der polnische Papst sei «intolerant und unwillig zum Dialog» gewesen. Küng äusserte scharfe Kritik am Vorgehen von Papst Benedikt XVI., der die Seligsprechung seines Vorgängers in Rekordzeit vorangetrieben hatte: «Der Nachfolger spricht den Vorgänger selig? Da geht es doch in Rom zu wie zu den Zeiten der Cäsaren, die den jeweils vorangegangenen Kaiser zum Gott erhoben.» Küng schrieb Johannes Paul II. und seinem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger, dem jetzigen Papst, auch eine systematische Vertuschung des Skandals um tausendfachen sexuellen Missbrauch von Kindern durch katholische Priester zu. Persönlich habe Johannes Paul II. mit dem Ordensgründer Marcial Maciel Degollado einen &#8220;notorischen Kinderschänder&#8221; geschützt. Der Gründer der Kongregation der Legionäre Christi soll mehrere Seminaristen sexuell missbraucht haben. Johannes Paul II. galt als ein großer Förderer des Ordens. Der Vatikan sieht die Vorwürfe als erwiesen an.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F04%2F30%2Fseligsprechung-als-massenware%2F&amp;linkname=Seligsprechung%20als%20Massenware" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F04%2F30%2Fseligsprechung-als-massenware%2F&amp;linkname=Seligsprechung%20als%20Massenware" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2011%2F04%2F30%2Fseligsprechung-als-massenware%2F&amp;linkname=Seligsprechung%20als%20Massenware" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Papst, die Kondome und die Nazis</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 21:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Papst PIUS XII]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Diskussion um die vermeintliche Kondom-Wende geht eines unter: der Papst hat einmal mehr seinen umstritten Vorgänger Pius XII. verteidigt. 14 Zeilen ist er lang, der vermeintliche &#8220;Tabubruch&#8221; des Papstes und er lässt sich so zusammenfassen: In &#8220;dem einen oder anderen&#8221; Ausnahmefall &#8211; etwa bei homosexueller Prostitution -, wo die Fortpflanzung ausgeschlossen, die Gefahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Diskussion um die vermeintliche Kondom-Wende geht eines unter: der Papst hat einmal mehr seinen umstritten <a href="http://derstandard.at/1289608468994/Der-Papst-die-Kondome-und-die-Nazis" target="_blank">Vorgänger Pius XII. verteidigt</a>. 14 Zeilen ist er lang, der vermeintliche &#8220;Tabubruch&#8221; des Papstes und er lässt sich so zusammenfassen: In &#8220;dem einen oder anderen&#8221; Ausnahmefall &#8211; etwa bei homosexueller Prostitution -, wo die Fortpflanzung ausgeschlossen, die Gefahr der Ansteckung mit HIV aber hoch ist, könne ein Kondom der erste Schritt zu einer verantwortlichen, zu einer Sexualität sein. Weiterhin bekräftige erneut der Papst dass sein Vorgänger Papst Pius XII. &#8220;mehr Juden das Leben gerettet hat als jeder andere&#8221;. Pius XII. war von 1939 bis 1958 Oberhaupt der katholischen Kirche. Ranghohe jüdische Vertreter werfen ihm bis heute vor, seine Stimme nicht oder zu wenig <a href="/2009/04/01/papst-pius-xii-und-die-nazis/">gegen die Vernichtung der Juden</a> durch die Nazis erhoben zu haben. Benedikt hat seinen Vorgänger stets verteidigt. Dieser habe mit stiller Diplomatie sehr wohl versucht, verfolgten Juden zu helfen, so gut das möglich gewesen sei. Bereits 2008, aus Anlass seines 50. Todestages, hatte Benedikt XVI. seinen Vorgänger in Schutz genommen. Eugenio Pacelli, wie der Papst mit bürgerlichem Name hieß, habe sich nachdrücklich für Verfolgte eingesetzt, ohne dabei zwischen Religion, Ethnie, Nationalität oder politischer Orientierung zu unterscheiden, sagte Joseph Ratzinger damals bei der Gedenkmesse im Vatikan. Und er erkannte Papst Pius XII. per Dekret &#8220;heroische Tugenden&#8221; hinsichtlich seiner Beziehung zu Gott und seinem Glauben zu. Damit rückte der umstrittenste Papst der Kirchengeschichte der Seligsprechung und einer späteren eventuellen Heiligsprechung einen großen Schritt näher. Papst Benedikt ist in der Vergangenheit sowohl von Juden als auch von Katholiken mit Nachdruck aufgefordert worden, die Seligsprechung Pius&#8217; ganz auszusetzen. Zunächst sollten sämtliche Archive zum Zweiten Weltkrieg ausgewertet werden, so die Forderung der Pius-Kritiker. Denn die Akten aus der Amtszeit von Pius XII. wurden noch immer nicht gänzlich für die Forschung freigegeben.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F11%2F22%2Fder-papst-die-kondome-und-die-nazis%2F&amp;linkname=Der%20Papst%2C%20die%20Kondome%20und%20die%20Nazis" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F11%2F22%2Fder-papst-die-kondome-und-die-nazis%2F&amp;linkname=Der%20Papst%2C%20die%20Kondome%20und%20die%20Nazis" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F11%2F22%2Fder-papst-die-kondome-und-die-nazis%2F&amp;linkname=Der%20Papst%2C%20die%20Kondome%20und%20die%20Nazis" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gequälte Entschuldigung des Papstes</title>
		<link>http://www.kirchensumpf.to/2010/06/12/gequalte-entschuldigung-des-papstes/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 14:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Doppelmoral]]></category>
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		<description><![CDATA[Was nützen die besten Worte, wenn sie über die Wirklichkeit hinwegtäuschen? Dieser Spruch des Schriftstellers Kurt Tucholsky bringt die Papst-Erklärung zum tausendfachen Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche auf den Punkt. Ja, die Bitte um Vergebung ist natürlich richtig. Sie kommt allerdings reichlich spät und wirkt allein schon deswegen gequält. Ein Schuldeingeständnis sollte es ohnehin nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was nützen die besten Worte, wenn sie über die Wirklichkeit hinwegtäuschen? Dieser Spruch des Schriftstellers Kurt Tucholsky bringt die Papst-Erklärung zum tausendfachen Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche auf den Punkt. Ja, die Bitte um Vergebung ist natürlich richtig. Sie kommt allerdings reichlich spät und wirkt allein schon deswegen gequält. Ein Schuldeingeständnis sollte es ohnehin nicht sein. Dass Benedikt XVI. zu den notwendigen Konsequenzen, die aus den Verbrechen zu ziehen sind, herzlich wenig gesagt hat, macht deutlich: Er ist ein Gefangener eines katholischen dogmatischen Selbstverständnisses: <strong>unfehlbar, unnahbar, unbelehrbar</strong>. In der Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts ist der Vatikan jedenfalls nicht angekommen und trauert jetzt seit Jahrzenten noch dem Mittelalter nach. Kein Satz zur Aufweichung oder sogar Abschaffung des Zölibats, was auch deutsche Bischöfe schon befürworteten. Die konservativ-autoritären Strukturen der katholischen Kirche bleiben unantastbar. Von der staatsrechtlichen strafrechtlichen Verfolgung bei neuen Missbrauchsfällen will der Papst nichts wissen. Man kann es drehen und wenden wie man will: Für die Öffentlichkeit und auch für die katholische Reformbewegung, war die Messe kein Befreiungsschlag geschweige den ein Aufbruch. Sie hat nur dem Ansehen des Pontifex Maximus weiter geschadet.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F06%2F12%2Fgequalte-entschuldigung-des-papstes%2F&amp;linkname=Gequ%C3%A4lte%20Entschuldigung%20des%20Papstes" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F06%2F12%2Fgequalte-entschuldigung-des-papstes%2F&amp;linkname=Gequ%C3%A4lte%20Entschuldigung%20des%20Papstes" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F06%2F12%2Fgequalte-entschuldigung-des-papstes%2F&amp;linkname=Gequ%C3%A4lte%20Entschuldigung%20des%20Papstes" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Dämonen des Benedikt</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 10:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dämon? In der Missbrauchsaffäre gerät der Papst in Bedrängnis. Hinweise auf den pädophilen US-Priester Lawrence Murphy gingen einst direkt an das Büro von Kardinal Joseph Ratzinger. Donnerstag spätabends ist es schon fast wie Ostern. Der Petersplatz leuchtet, und aufgedrehte Gruppen eines Weltjugendforums feiern singend und klatschend ihren Papst, jene ins Weiß der Reinheit gewandete Gestalt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="/wp-content/uploads/papst.gif" alt="papst" title="papst" width="145" height="111" />Dämon?</p>
<p>In der Missbrauchsaffäre gerät der Papst in Bedrängnis. Hinweise auf den pädophilen US-Priester Lawrence Murphy gingen einst direkt an das Büro von Kardinal Joseph Ratzinger. Donnerstag spätabends ist es schon fast wie Ostern. Der Petersplatz leuchtet, und aufgedrehte Gruppen eines Weltjugendforums feiern singend und klatschend ihren Papst, jene ins Weiß der Reinheit gewandete Gestalt, die gerade vom &#8220;Fest der Verkündigung des Herrn&#8221; gesprochen hat &#8211; &#8220;ganz so, als wäre nichts geschehen&#8221;. Das sagt Peter Isely. Er steht eine Straßenecke entfernt von dem Spektakel und ist ziemlich entschlossen, dem Papst sein Erlösungsfest zu verderben. Isely ist aus Milwaukee, US-Bundesstaat Wisconsin, gekommen. Ein 49-jähriger Banker mit Stoppelschädel und einer Frage, die ihn umtreibt, seit er 13 ist: &#8220;Wieso ist meine Kirche die einzige Institution, in der Kinderschänder weiterbeschäftigt werden?&#8221; Peter Isely ist zum ersten Mal in Rom. Die Kapuziner in der St. John&#8217;s School for the Deaf, einer Schule für Gehörlose, hatten ihm von der Schönheit der Stadt erzählt, auch jener Mann, der damalige Direktor, der dann etwas tat, was Isely heute als &#8220;einem die Seele herausreißen&#8221; beschreibt. &#8220;Du siehst die Hand, die dir die Hostie reicht, und es ist dieselbe Hand, die dich missbraucht hat.&#8221; Schon am Morgen stand Isely mit anderen Opfern auf dem Petersplatz, zeigte Fotos und trug das Seine dazu bei, dass Ihre Heiligkeit ein wenig mehr in jenen Mahlstrom von Schweigen und Aufdecken geriet, der die katholische Kirche in ihre ernsthafteste Krise seit Jahrzehnten gebracht hat. Während auf dem Petersplatz die Kübel mit Olivenbäumen abgeladen wurden, fürs Osterfest, erzählte Isely von &#8220;Father&#8221; Lawrence Murphy aus Milwaukee: &#8220;Dieser Priester hat sich an über 200 Jungen meiner Schule vergangen. Joseph Ratzinger ist verantwortlich dafür, dass dieser Murphy nie seines Priesteramts enthoben wurde.&#8221; Er wolle keinen Rücktritt, sagt Isely: &#8220;Ich will nur, dass er seine Schuld eingesteht.&#8221; Er, der jetzige Papst. Die Affäre um den Missbrauch von Kindern durch Priester hat den Vatikan erschüttert, wie es weder die Regensburger Rede getan hat noch die &#8220;Piusbrüder-Affäre&#8221; um den Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson. Die Vatikan-Zeitung &#8220;Osservatore Romano&#8221; bezichtigte die Medien deswegen der &#8220;klaren und schäbigen Absicht, Benedikt und seine engsten Mitarbeiter um jeden Preis zu schädigen&#8221;.<br />
Die Nerven liegen offensichtlich bloß. Die nächste Welle der Aufdeckungen könnte gleich vor den Toren des Vatikans ins Rollen kommen. Denn selbst in Italien, wo ein Großteil der Jugendarbeit in Händen der Kirche liegt, beginnt die Omertà zu bröckeln. Opfergruppen haben sich in Sizilien, der Emilia-Romagna und den Nordregionen gegründet. Für September ist in Verona ein erster Kongress geplant, unter dem Motto: &#8220;Auch ich habe Gewalt von Priestern erlitten&#8221;. Die Kurie dort hatte jahrelang den Missbrauch taubstummer Kinder in einer Schule von Chievo verschleiert. </p>
<p><em>Textauszug aus der <a href="http://hassan.newmail.ru/spiegel_13_2010.pdf" target="_blank">Printausgabe &#8220;Der Spiegel&#8221; 13/2010</a></em></p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F03%2F30%2Fdie-damonen-des-benedikt%2F&amp;linkname=Die%20D%C3%A4monen%20des%20Benedikt" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F03%2F30%2Fdie-damonen-des-benedikt%2F&amp;linkname=Die%20D%C3%A4monen%20des%20Benedikt" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F03%2F30%2Fdie-damonen-des-benedikt%2F&amp;linkname=Die%20D%C3%A4monen%20des%20Benedikt" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ratzinger &#8211; Der Schweigsame</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 13:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Schweigsame Im Missbrauchsskandal um katholische Geistliche steht erneut auch Papst Benedikt XVI. persönlich am Pranger: Wie die Zeitung &#8220;New York Times&#8221; unter Berufung auf bislang geheime Kirchenakten berichtet, hat der damalige Kardinal Joseph Ratzinger in den 1990er Jahren nichts gegen einen Priester unternommen, der Jahre zuvor in den USA bis zu 200 gehörlose Jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class ="BildText Links"><img src="/wp-content/uploads/schweiger.gif" alt="schweiger" title="schweiger" width="322" height="150" />Der Schweigsame</p>
<p>Im Missbrauchsskandal um katholische Geistliche steht erneut auch Papst Benedikt XVI. persönlich am Pranger: Wie die Zeitung &#8220;New York Times&#8221; unter Berufung auf bislang <a href="http://documents.nytimes.com/reverend-lawrence-c-murphy-abuse-case?ref=europe#document">geheime Kirchenakten</a> berichtet, hat der damalige Kardinal Joseph Ratzinger in den 1990er Jahren nichts gegen einen Priester unternommen, der Jahre zuvor in den USA bis zu 200 gehörlose Jungen missbrauchte. Im Mittelpunkt stand demnach der 1998 verstorbene Priester Lawrence Murphy, der von 1950 bis 1974 in einer bekannten Schule für gehörlose Kinder arbeitete. 1996 habe der damalige Kardinal Ratzinger auf zwei Briefe des damaligen Erzbischofs von Milwaukee, Rembert G. Weakland, zu dem Fall nicht geantwortet, so die New York Times. Aus den Dokumenten geht dem Bericht zufolge hervor, dass drei nacheinander amtierende Erzbischöfe von dem Fall wussten, aber nie die Behörden einschalteten. Ein kircheninternes Verfahren gegen den Priester, der 1998 starb, wurde demnach auf Anweisung von Ratzingers damaligem Stellvertreter eingestellt. Insgesamt wurden nach dem Bericht der Zeitung drei hintereinander amtierende Erzbischöfe in Wisconsin über den mutmaßlichen sexuellen Missbrauch in Kenntnis gesetzt, jedoch informierte keiner von ihnen die Behörden. So sei Murphy auch nie von einem staatlichen Gericht zur Rechenschaft gezogen worden. Erzbischof Weakland habe die Vorwürfe gegen Murphy 1993 von einem besonders geschulten Sozialarbeiter untersuchen lassen. Murphy habe ausgesagt, dass er etwa 200 Jungen belästigt habe. Er habe aber keine Reue gezeigt. Der Priester sei 1974 in aller Stille in eine Diözese im nördlichen Wisconsin versetzt worden. Dort habe er bis zu seinem Tod weiter in Gemeinden, Schulen und &#8211; laut einer Klageschrift &#8211; im Jugendstrafvollzug Umgang mit Kindern und Jugendlichen gehabt. Papst Benedikt XVI. war zuvor bereits wegen eines Missbrauchsfalls in seiner früheren Diözese München und Freising unter Druck geraten. Die Erzdiözese hatte in der vergangenen Woche bestätigt, dass der Papst im Jahr 1980 als Erzbischof der Versetzung eines offenbar pädophilen Priesters aus Essen nach München zustimmte, damit dieser dort eine Therapie machen konnte. Er wurde jedoch wieder in der Gemeindearbeit eingesetzt.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong><br />
<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=2449995&#038;em_cnt_page=1">Große katholische Vertuschung</a> von Christopher Hitchens<br />
<a href="http://www.news.ch/Vorwuerfe+gegen+Papst+erhaerten+sich/433663/detail.htm">Vorwürfe gegen den Papst erhärten sich</a></p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F03%2F25%2Fratzinger-der-schweigsame%2F&amp;linkname=Ratzinger%20%26%238211%3B%20Der%20Schweigsame" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F03%2F25%2Fratzinger-der-schweigsame%2F&amp;linkname=Ratzinger%20%26%238211%3B%20Der%20Schweigsame" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F03%2F25%2Fratzinger-der-schweigsame%2F&amp;linkname=Ratzinger%20%26%238211%3B%20Der%20Schweigsame" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Missbrauchsskandal erreicht Ratzinger</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 19:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An einer fragwürdigen Entscheidung in einem Missbrauchsfall der katholischen Kirche ist Joseph Ratzinger, der heutige Papst Benedikt, als Erzbischof von München und Freising beteiligt gewesen. Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe) wurde damals ein wegen Kindesmissbrauchs aufgefallener Priester in der Gemeindearbeit eingesetzt. Dort habe er sich erneut an Jugendlichen vergangen und sei dafür verurteilt worden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An einer <a href="http://de.news.yahoo.com/1/20100312/twl-papst-in-zeit-als-erzbischof-an-frag-aa48a9e_1.html">fragwürdigen Entscheidung</a> in einem Missbrauchsfall der katholischen Kirche ist Joseph Ratzinger, der heutige Papst  Benedikt, als Erzbischof von München und Freising beteiligt gewesen. Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe) wurde damals ein wegen Kindesmissbrauchs aufgefallener Priester in der Gemeindearbeit eingesetzt. Dort habe er sich erneut an Jugendlichen vergangen und sei dafür verurteilt worden. Ratzinger soll dem Umzug des pädophilen Priesters von Essen nach München im Jahr 1980 zugestimmt haben. Das Erzbischöfliche Ordinariat in München bestätigte der «SZ» am Freitag, dass der Priester seit 1980 fast ununterbrochen in der Gemeindearbeit eingesetzt wurde und noch immer als Seelsorger in Oberbayern tätig ist. Die Verantwortung für den Einsatz des Priesters übernahm der frühere Generalvikar Gerhard Gruber. «Der wiederholte Einsatz des Mannes in der Pfarrseelsorge war ein schwerer Fehler», sagte der 81-Jährige der Zeitung. «Ich übernehme dafür die volle Verantwortung. Joseph Ratzinger gehörte dem Bericht zufolge damals als Erzbischof dem Ordinariatsrats des Bistums an. Dieser Rat habe dem Umzug des pädophilen Priesters nach München zugestimmt. «Diesen Beschluss hat der damalige Erzbischof mit gefasst», erklärte das Bistum laut «SZ». Der Zeitung liegt nach eigenen Angaben die eidesstattliche Erklärung des damals elf Jahre alten Opfers aus Essen vor, wonach ihn der Priester zum Oralverkehr gezwungen habe. Der Täter sollte zur Therapie nach München kommen. Er wurde aber sofort wieder in einer Gemeinde eingesetzt. </p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F03%2F12%2Fmissbrauchsskandal-erreicht-ratzinger%2F&amp;linkname=Missbrauchsskandal%20erreicht%20Ratzinger" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F03%2F12%2Fmissbrauchsskandal-erreicht-ratzinger%2F&amp;linkname=Missbrauchsskandal%20erreicht%20Ratzinger" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.kirchensumpf.to%2F2010%2F03%2F12%2Fmissbrauchsskandal-erreicht-ratzinger%2F&amp;linkname=Missbrauchsskandal%20erreicht%20Ratzinger" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.kirchensumpf.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bischof Mixa verhöhnt die Opfer</title>
		<link>http://www.kirchensumpf.to/2010/02/17/bischof-mixa-verhohnt-die-opfer/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bischof Mixa]]></category>
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		<category><![CDATA[Vatikan]]></category>

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		<description><![CDATA[der Walter wieder &#8230; Wieder einmal der Walter! Die Kirche ist gar nicht Schuld, an den vielen Missbräuchen an Jugendlichen! Nein die sexuelle Revolution in der Gesellschaft hat Schuld und dem können sich auch pädophile Priester nicht entziehen. Wir haben gar nicht gewusst, das Drogenmissbrauch unter Bischöfen so weit verbreitet ist. Und mit dieser Meinung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="/wp-content/uploads/mixa.gif" alt="Walter Mixa" title="Walter Mixa" />der Walter wieder &#8230;</p>
<p>Wieder einmal der Walter! Die Kirche ist gar nicht Schuld, an den vielen Missbräuchen an Jugendlichen! Nein die sexuelle Revolution in der Gesellschaft hat Schuld und dem können sich auch pädophile Priester nicht entziehen. Wir haben gar nicht gewusst, das Drogenmissbrauch unter Bischöfen so weit verbreitet ist. Und mit dieser Meinung scheinen wir ja wohl nicht allein zu sein.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/212/503435/text/">Scharfe Kritik an Bischof Mixa</a>: Nach seinen Äußerungen, die sexuelle Revolution sei mitverantwortlich für den sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen, gehen Kirchenorganisationen auf Distanz zu dem Augsburger Kirchenoberen. Als verantwortungslos hat die Kirchenvolksbewegung &#8220;Wir sind Kirche&#8221; die Aussagen Mixas kritisiert. Sexuelle Gewalt gegen Kinder, auch in Internaten, habe es &#8220;lange vor der sexuellen Revolution gegeben&#8221;, sagte Christian Weisner von der kirchlichen Organisation. Offenbar sei dem Bischof die &#8220;Dimension des Problems nicht klar&#8221;. Wie wahr wie wahr. Auch Bernd Göhrig von der Initiative &#8220;Kirche von unten&#8221; äußerte sich kritisch über den Bischof: Er halte Mixa für &#8220;persönlich überfordert&#8221; mit dem Thema. Zudem konstatierte Göhrig eine &#8220;Krise des Führungspersonals&#8221; in der katholischen Kirche. Er warnte die in der nächsten Woche tagende Bischofskonferenz vor nur kosmetischen Beschlüssen. Auch die Politik zeigt sich empört von Mixas fragwürdigem Erklärungsansatz. Mixa-Kritikerin Grünen-Chefin Claudia Roth sagte: &#8220;Es ist nicht nur haarsträubend, sondern auch eine beispiellose Verhöhnung der Opfer sexuellen Missbrauchs, wenn an diesem Skandal innerhalb der katholischen Kirche nun andere schuld sein sollen&#8221;, so die Politikerin. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck forderte auch, dass der Papst sich der Thematik annehmen müsse: &#8220;Die weltweiten Skandale haben etwas Systematisches an sich. Der Papst muss dafür sorgen, dass das Thema in allen Teilen der Welt zum Thema gemacht wird. Das ist das Mindeste, was die Opfer erwarten können.&#8221; </p>
<p>Zu seinem irischen Problem bekommt der Ratzinger jetzt auch noch ein deutsches Problem. </p>
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