- Die Religion ist Opium für das Volk -
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Eros im Vatikan

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Der dunkle Vatikan

Ein italienische Enthüllungsjournalist Carmelo Abbate berichtet detailliert über das ausschweifende Sexualleben katholischer Priester und Nonnen. Sexuelle Enthaltsamkeit, nicht weniger müssen Priester und Nonnen geloben, die im Dienste der katholischen Kirche stehen. Doch nicht alle können oder wollen sich an ihr Gelübde halten. Im Buch geht es nicht um pädophile Priester, sondern um das heimliche Ausleben der Sexualität, schreibt «Le Matin» und zitiert Abbate: «Es geht um die versteckte Sexualität, um Doppelleben. Das Zölibat funktioniert nicht und hat nie funktioniert. Sex ist in der katholischen Kirche omnipräsent.» Auf 400 Seiten lässt Abbate Priester und Nonnen anonym zu Wort kommen. Das Buch handelt von Sadomaso-Sex im Schwulenmilieu, von heimlichen Geliebten und von verleugneten Kindern. In einem Auszug zitiert Abbate ein Gespräch, das er mit einem in Italien bekannten Priester in einer Disco gehabt haben soll. Zwanzig Ave Maria genügten, um zu büssen, dass er mit einer Frau gegangen sei, so der Priester. «Während vieler Jahre mischte ich mich unter die Nachtvögel, die die Clubs in der Toskana (…) frequentierten.» Er habe sich bis zum Morgengrauen vergnügt. Frauen habe er danach im Auto oder im Studio getroffen. Insgesamt habe er mit sieben bis acht Frauen im Jahr Sex gehabt. Abbate zitiert auch den Brief einer Deutschen, die seit Jahren eine heimliche Beziehung zu einem Priester unterhält. Sie leidet darunter, dass sie sich stets verstellen muss. «Für seine Gemeindemitglieder bin ich die Haushälterin, die sich um seinen Haushalt und seine Wäsche kümmert. (…) Mein Freund ist ein zerrissener Mann. Seine Schuldgefühle fressen ihn auf.» In einem anderen Kapitel beschreibt der Journalist, wie ein Priester einen jungen Mann zu seinem «Sklaven» macht.

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Walter Mixa ist Geschichte, und …

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die katholische Kirche atmete auf, jetzt geht es wieder aufwärts. Mixa-Nachfolger Josef Grünwald: “Es darf nichts vertuscht und unter den Teppich gekehrt werden”. Guter und richtiger Vorsatz. Leider sehr halbherzig, denn Meinungsfreiheit kommt hierbei ganz schlecht. Und muss deshalb auch wehement bekämpft werden. Aber aufwärts, mitnichten. Leider ist Mixa nur ein kleines Puzzleteilchen im gesamten Kirchensumpf. Denn täglich, ja stündlich, werden neue Fälle bekannt, in denen Priester eine unrühmliche Rolle spielen. In Hamburg, Nassau, Würzburg und Freiburg. Und das ist noch lange nicht das Ende. Da wird noch viel Schlamm an die Oberfläche kommen. Wir können nur hoffen, das die katholische Kirche schonungslos damit umgeht und den Staatsanwaltschaften die Arbeit erleichtert. Und vielleicht wagt sie sogar den Schritt, sich weiter zu öffnen, das Zölibat auf den Prüfstand stellt, den Religionsunterricht abschafft, mit der Missionierung aufhört, etc. Nur so kann sie als Institution wieder Heimstatt für Gläubige werden.

Auch nach unserer Meinung, soll jeder das glauben dürfen, wonach ihm ist. Die Einrichtung Kirche aber als Machtinstrument zu missbrauchen, kann nicht im Sinne des Glaubens sein. Und die katholische und evangelische Kirche sind leider bis heute ein reines Machtinstrument.

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Geschiedene Väter werden Priester

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Für Kirche kein Problem

In den schweizerischen Bistümern Chur und Basel werden neuerdings geschiedene Männer zu Priestern geweiht. Die Kirchenleitung tabuisiert das Thema und spricht aber von Ausnahmefällen. Dabei sind die Vorgaben des Kirchenrechts klar: Das Priesteramt ist an den Zölibat gebunden. Priester, die in einer festen Beziehung leben, müssen ihren Beruf aufgeben. Verheiratete Männer können gar nicht erst Priester werden. Geschiedene jetzt offenbar sehr wohl – obwohl die Kirche auf der Unauflöslichkeit der Ehe besteht. Für sie sind Ehen aber gar nie gültig, wenn nicht kirchlich geheiratet wurde. Dieses müssen die angehenden Priester mit einer «administrativen Eheungültigkeitserklärung» bescheinigen. Für den Kirchgemeindepräsidenten von Alpnach, Daniel Albert, ist der Zivilstand Privatsache und die Weihe eine Sache des Bischofs. Er findet es mutig vom Bistum Chur, einen Geschiedenen zu weihen. Er glaubt aber nicht, dass das Schule machen wird. Das zeigt, wie sehr die Kirche das Thema tabuisiert. Denn weitere Priester, die einmal verheiratet waren, sind leicht zu finden. Gerade hat eine Pfarrei im Kanton Zürich vom Churer Bischof Huonder einen geschiedenen Priester erhalten – ohne deren Wissen. Der Pfarrer möchte nicht mit Namen genannt werden, weil das, wie er sagt, grosses Leid über ihn und die Pfarrei bringen würde. Er war kirchlich verheiratet und musste seine Ehe annullieren lassen. Doch die Kirche zeigte sich bei Laientheologen in den letzten Jahren grosszügig, wenn es darum ging, die Ehe annulieren zu lassen.
Nur: Vielen Schäfchen der Gemeinde kommt es absurd vor, wenn ein geschiedener Priester wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion verweigern müsse, weil sie gemäss Kirchenrecht in Sünde lebten. Aber die Kirchen sind ja für ihre Doppelmoral bekannt!

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Anklage gegen mutmaßlich pädophilen Pfarrer

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Anklage gegen mutmaßlich pädophilen Pfarrer

Ein 39 Jahre alter Geistlicher muss sich wegen sexueller Übergriffe auf einen Messdiener verantworten. Laut Anklage soll er den 13-jährigen Jungen in 20 Fällen missbraucht haben. In einem Gutachten soll dem Priester “homoerotische Kernpädophilie” attestiert worden sein.

Riekofen – Der Pfarrer wurde im August 2007 festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Er war im Jahr 2000 schon einmal zu einer Bewährungsstrafe von zwölf Monaten verurteilt worden. Damals hatte er als Kaplan in Viechtach zwei neun und zwölf Jahre alte Brüder unsittlich berührt.

Regensburgs Bischof Gerhard Ludwig Müller hatte ihn 2004 trotzdem wieder eingesetzt, obwohl die Deutsche Bischofskonferenz wenige Monate zuvor Richtlinien erlassen hatte, wonach pädophile Priester nicht mehr an Stellen tätig werden dürfen, an denen sie mit Kindern oder Jugendlichen in Kontakt kommen.

Quelle 1
Quelle 2

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Pater klaut Schwulen-DVDs

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Ein 49-Jähriger katholischer Geistlicher aus Rheinland-Pfalz ist erwischt worden, als er in einem Sexshop in der Theaterstraße Pornofilme klaute.
Wie der Besitzer des Geschäfts der MAIN-POST berichtet, ist der Pater, der zivile Kleidung trug, von einer Mitarbeiterin auf frischer Tat ertappt worden, als er mehrere „der neuesten Schwulen-DVDs“ stahl. Der Dieb sei mit seiner Beute „richtig schnell“ aus dem Laden in der Theaterstraße gerannt und von der Verkäuferin in Richtung Juliuspromenade verfolgt worden.
Bevor er von städtischen Verkehrsüberwachern festgehalten und der Polizei übergeben wurde, habe er bei seiner Flucht noch einen Passanten umgestoßen.
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