… sind mittlerweile in Deutschland von Missbrauchvorwürfen betroffen. Über Jahrzehnte haben Mönche im Kloster Ettal Kinder und Jugendliche “in sexueller, physischer und psychischer Art” misshandelt – das ist das vernichtende Fazit, des Sonderermittlers Thomas Pfister. Zahlreiche Berichte die von “Stockschlägen auf den Rücken”, “Kopfnüsse und heftige Ohrfeigen” und “Prügelstrafen als tägliche Praxis” handeln, hätten ihn erreicht. Ex-Schüler bezeichneten die früheren Verhältnisse als “absoluten Terror”. Selbst aus den 80ziger Jahren berichteten ehemalige Schüler von “furchtbaren Schlägen”. Mittlerweile hat sich die Zahl der gemeldeten Opfer, auf über 100 erhöht. Tendenz steigend. Der Sonderermittler äußerte sich: “Nach weltlichen Maßstäben hätte jeder von den Akteuren (Erzieher und Mönchen) zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt werden müssen. Ein Pater des Kloster gestand inzwischen den Besitz von kinderpornografischen Material. Deshalb wurde in der vergangenen Woche durch einen Staatsanwalt in Ettal eine Durchsuchung durchgeführt. Ja selbst in Regensburg braut sich mittlerweile Unheil zusammen. In den 60ziger Jahren sollen sich Missbrauchsfälle auch bei den Regensburger Domspatzen ereignet haben. “Ihm seinen keine Missbrauchsfälle bekannt” sagte der Bruder vom Papst Benedikt XVI, Georg Ratzinger (86), er war von 1964 bis 1994 Leiter der Regensboger Domspatzen.
Der Vatikan musste in diesen Tagen aber auch zugegeben, das gewisse Mitglieder des Vatikans sich äußert gerne von einem Callboy-Ring in Rom bedienen liessen.
So gibt es jetzt schwere Vorwürfe gegen einen evangelischen Pastor aus der Kirchengemeinde in Rahlstedt: Wegen Kindesmissbrauchs und des Besitzes von kinderpornografischem Material ermittelt die Hamburger Staatsanwaltschaft gegen den Geistlichen. Auf dem Rechner des 47-Jährigen sei belastendes Material entdeckt worden, bestätigte Staatsanwaltschaftsprecher Wilhelm Möllers. Die Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs steckten dagegen noch in den Anfängen. Der Pastor wurde den Angaben zufolge bereits im September vom Dienst in seiner Gemeinde suspendiert. Aufgefallen sei der Geistliche den Ermittlern im Rahmen eines Großverfahrens von Polizei und Bundeskriminalamt (BKA) in Frankfurt am Main gegen einen bundesweiten Kinderporno-Ring. «Er ist dort als Downloader aufgefallen», sagte Möllers. Ende September sei dann bei einer Wohnungsdurchsuchung kinderpornografisches Material auf dem Rechner des Beschuldigten entdeckt worden. Nach Angaben der Pressestelle der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche wurde der 47-Jährige schon nach ersten Verdachtsmomenten im Juli aus dem Dienst genommen. Mit Beginn des staatsanwaltlichen Verfahrens sei er dann suspendiert worden, sagte Sprecher Thomas Kärst. Der Beschuldigte sei unter anderem für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen zuständig gewesen. Deshalb habe die Kirche die Gemeindemitglieder informiert, darunter mehr als 200 Eltern, mit deren Kindern der Beschuldigte Kontakt hatte. Dies sei allerdings erst im November geschehen. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hält die Vorgänge für äußerst bedauerlich. «Ich erinnere mich nicht, dass dies evangelischen Pastoren jemals vorgeworfen wurde», sagte EKD-Sprecher Reinhard Mawick der Nachrichtenagentur AP. Bisher sei ihm nur ein Fall in Hannover bekannt, bei dem gegen einen evangelischen Kirchenvertreter wegen Kindesmissbrauchs ermittelt wurde. Der Vorwurf des Besitzes von Kinderpornos sei jedoch einmalig.
[Update 31.08.2009] Wie jetzt bekannt wurde, (und wieder gebührt der Dank TorbenS
) haben wohl besorgte Eltern im norddeutschen Bockhorn mächtig Druck gemacht, wegen dem “springenden Pfarrer”. So wurde er auch diesmal nicht gekündigt, sondern wieder nur versetzt. Alte katholische Verschleierungstaktik bei pädophilen Priestern. Jetzt darf der Pfarrer in der Niederauerbachkaserne, Felsbachstr. 14, im rheinland-pfälzischen 66482 Zweibrücken, seinen Dienst als Militärseelsorger ausüben. Übrigens sein jetziges Hobby ist nicht mehr Fallschirmspringen, nein, jetzt ist er passionierter Biker.
[28. Mai 2009] Durch einen Hinweis zu einem etwas älteren Beitrag (Danke an TorbenS
), “250 kinderpornographische Bilder bei einem Pfarrer aus Bielefeld gefunden”, gibt es jetzt neue Erkenntnisse in dem Fall. Die Beurlaubung des Pfarrers ist wieder aufgehoben. Er darf jetzt als Militärseelsorger in der norddeutschen Stadt Bockhorn arbeiten. Auch das Urteil für den Pfarrer ist eher milde ausgefallen. Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Ermittlungen schon im Juli 2008 unter der Auflage eingestellt, dass der Mann 2000 Euro ans Bielefelder Mädchenhaus zahlen muss und sein Computer eingezogen bleibt. Der “springende Pfarrer” ist in seinem neuen Einsatzort, von seinen Nachbarn mit einem geschmückten Pfarrhaus begrüßt worden. Ein Sprecher der »Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen« sagte, katholische Geistliche, die eine Frau hätten, würden unverhältnismäßig härter bestraft als pädophile Geistliche, bei denen oft ein Auge zugedrückt werde. »Ein Priester, der zu seiner Beziehung steht, wird sofort fallengelassen. Er muss damit rechnen, mit ein paar Monatsgehältern abgefunden und entlassen zu werden.« Nein, nicht so pädokriminelle Pfarrer, die werden nur, zu hübschen Jungs in Uniform, versetzt.
Da wird sich unsere christliche Übermutter Ursula von der Leyen aber freuen, das ihre katholischen Glaubensbrüder, so konsequent gegen Konsumenten von geschundenen, vergewaltigten und gefolterten Kinder vorgehen. Sehr geehrte Frau von der Leyen, wir fordern Sie, als Konsequenz aus diesem Fall, dazu auf, der katholischen Kirche kategorisch die Benutzung des Internets zu verbieten! Nur so kann die Konsumentation von Kinderpornographie in der katholischen Kirche verhindert werden.

Ein katholischer Geistlicher aus Brilon hat zugegeben, dass er mehr als in 100 Fällen Kinderpornos besessen und verbreitet hat. Der 31-Jährige Vikar geriet nach Hinweisen aus Süddeutschland ins Visier der Ermittler. Gegen den 31-jährigen Vikar Marc G. aus Brilon, der die Vorwürfe weitestgehend eingeräumt hat, ermittelt die Staatsanwaltschaft Arnsberg. Der Mann soll das Material über das Internet verbreitet haben, wie Oberstaatanwalt Werner Wolff der Nachrichtenagentur AP sagte. Das Pfarrbüro der Gemeinde in Brilon sowie die Privaträume des Vikars wurden laut Anklagebehörde bereits im Juli nach einem Hinweis von Ermittlungsbehörden in Süddeutschland durchsucht. Dabei sei unter anderem ein Rechner sichergestellt worden, dessen Inhalt nun ausgewertet werde. Das zuständige Erzbistum Paderborn suspendierte den Geistlichen nach Bekanntwerden der Vorwürfe vom Dienst. «Wir waren fassungslos und haben natürlich sofort reagiert», sagte Bistumssprecher Ägidius Engel. Die seelsorgerische Tätigkeit sei dem 31-Jährigen nun ausdrücklich untersagt. Derzeit sei der Vikar, der am vergangenen Wochenende nach vier Jahren in Brilon eigentlich ins hessische Korbach hätte wechseln sollen, krankgeschrieben. Dass er jemals wieder seelsorgerisch tätig werde, sei mehr als unwahrscheinlich, sagte Engel.
[Kirchensumpf] Aber wie wir schon festgestellt haben ist der Handel mit Kinderpornographie in der katholischen Kirche kein Kündigungsgrund.
Das dynamische Duo (Fotomontage)
Medienwirksam hat UNICEF (denen fehlt mittlerweile jeder fünfte Spendeneuro) seinen neuen „UNICEF-Report 2009 – Stoppt sexuelle Ausbeutung!“ unter Teilnahme von UNICEF-Geschäftsführerin Regine Stachelhaus, UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, vorgestellt. Damit ruft UNICEF Regierungen, Medien, Unternehmen und die Öffentlichkeit dazu auf, entschiedener gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder vorzugehen. Weltweit werden nach Schätzungen der Vereinten Nationen jährlich rund 150 Millionen Mädchen und 73 Millionen Jungen unter 18 Jahren zum Sex gezwungen. Unglaubliche und erschreckende Zahlen! Mit dieser Rückendeckung nutzte Frau von der Leyen diese Gelegenheit selbstverständlich wieder, um für ihre mittlerweile breit unstittende Internetsperren zu werben. In das gleiche Horn hatte ja auch schon Frau Stachelhaus geblasen.
Drei Länderbeispiele laut UNICEF:
- Auf den Philippinen werden nach Einschätzung von UNICEF zwischen 60.000 und 100.000 Kinder als Prostituierte ausgebeutet. Jedes Jahr kommen Tausende Mädchen in die Hauptstadt Manila, weil sie Arbeit suchen. Statt der versprochenen Stelle als Hausmädchen verkaufen Schlepper sie an Bordellbesitzer. Seit kurzem ist zudem das Anbieten von Kinderpornografie im Internet zu einem Geschäft geworden. Kinder werden in Internetcafes angesprochen und mit Geld „als Model“ gelockt.
- Eine UNICEF-Untersuchung in Bangladesch ergab, dass das Durchschnittalter, in dem Minderjährige zu Opfern kommerzieller sexueller Ausbeutung werden, bei 13 Jahren lag.
- In den Touristenzentren an der Küste Kenias wurden nach einer Recherche von UNICEF und der kenianischen Regierung im Jahr 2006 etwa 15.000 Jugendliche als Prostituierte ausgebeutet. Etwa 10 Prozent der Mädchen waren jünger als 12 Jahre, als sie sich das erste Mal prostituierten. Zwei Drittel der Kunden waren wohlhabende Touristen aus den Industrieländern – darunter auch viele Deutsche.
Kirchensumpf dringenste Forderung an Frau von der Leyen: Sofortiger Ausreisestopp von deutschen Männer nach den Philippinen, Bangladesch und Kenia. Das ändert an der dortigen Situation der Kinder leider nichts, aber sie sind ja für Aktionismus bekannt.
Sir Roger Moore stellte in seiner Rede richtig fest: “Kinder sind keine Ware”. Leider gehört UNICEF Deutschland und auch Frau von der Leyen NICHT zu den Unterzeichnern einer Stellungnahme mit dem Titel: „Kinder sind keine Ware“ gegen die RTL Serie: „Erwachsen auf Probe“. Gegen deutsche Fernsehsender öffentlich aufzutreten, schadet aber auch mörderisch dem eigenen Image.




