- Die Religion ist Opium für das Volk -
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Billiglohn nach Kirchentarif

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Diakonische Einrichtungen wollen sich nach Einschätzung der Gewerkschaft verdi durch Billiglöhne Wettbewerbsvorteile verschaffen, verweigern ihren Mitarbeitern zudem auch das Grundrecht auf Streik. Anfang Mai gingen trotzdem mehrere Hundert Diakonie-Angestellte in Bielefeld auf die Straße, um für eine Tariferhöhung wie im öffentlichen Dienst zu kämpfen. In einigen Diakonie-Einrichtungen legten Mitarbeiter die Arbeit nieder. Die diakonischen Arbeitgeber drohen in solchen Fällen mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen, bis hin zur Kündigung. In der Sendung Frontal21 des ZDF am 19.05.2009 wurde wieder mal deutlich, das auch die evangelischen Einrichtungen nicht nach ihrem christlichen Glauben handeln.


Streikwillige Mitarbeiter seien bereits vor Beginn der Proteste unter Druck gesetzt worden, es gab sehr viel Einschüchterung von Seiten der leitenden Mitarbeiter. Leitenden Mitarbeiter wurden sogar schriftlich zu Spitzeldienste angestiftet.
Verdi-Chef Frank Bsirke:

“Es sei völlig abwegig, wie die Arbeitgeber in den Kirchen anzunehmen, dass das Selbstbestimmungsrecht von Religionsgemeinschaften höher bewertet, werde als die freiheitlich demokratische Grundordnung.”

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Homosexualität und die Kirchen

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Gene Robinson ist der erste offen bekennende homosexuelle anglikanische Bischof. Der Mann aus New Hampshire ist der erste zum Bischof erkorene bekennende homosexuelle Geistliche der anglikanischen, nein irgendeiner Kirche auf der Welt. Ein Pionier also, freilich auch ein Pionier der Kontroverse, denn um ihn als Bischof, bei seiner sexuellen Orientierung, wabert und wogt eine zersetzende Debatte. Robinsons sanfte Radikalität zielt auf die kirchlichen Lehrinhalte, vor allem die Verdammung der Homosexualität durch die Bibel, seit 2000 Jahren gepredigt. Der Bischof skizziert die Etappen seiner Selbstfindung: Die Angst vor dem Sich-Outen, der verzweifelte Versuch, heterosexuell zu leben (er war verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter), schließlich die Akzeptanz seiner Selbst. „Homosexualität habe ich mir nicht ausgesucht. Es ist meine Natur!“ So spricht der Bischof seine Botschaft wider alle Phobien der Geschichte, alle Pogrome, die jemals im Namen der Bibel gegen „die Anderen“ geführt wurden. Was ihr in der Bibel lest, es muss nicht so sein – Jonas im Bauche des Wals, Methusalems Alter, oder eben die Verdammung von Menschen, die nichts dafür können, so geschaffen zu sein, wie Gott sie in seiner „Inklusivität“ schuf. „Es ist nicht an uns, zu bestimmen, wer ‚in’ ist und wer ‚out’. Sich unwürdig fühlen, gehört nicht zum Bild der Kirche, wie Gott sie gewollt hat.

Kirchensumpf: Auch die deutschen Kirchen sind, was andersartige Sexualität angeht, immer noch im Mittelalter und Toleranz zu diesem Thema ist beiden deutschen Kirchen fremd.

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Don Demidoffs anonyme Lachnummer

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logo.jpgHeute wollen wir mal über eine sehr lustige Webseite und seine Geschichte zur Anonymität berichten. Das Udo J. Erlenhardt über seinen Anwalt Dr. Giebenrath versucht Kritiker einzuschüchtern, ist ja hinlänglich bekannt. Und in Deutschland durch das Abmahnunwesen auch nicht sonderlich juristisch schwer zu bewältigen. So musste der Betreiber Robert Schlittenbauer seine kritische Internetseite www.sekteninfo-bayern.de auf Betreiben des Dr. Giebenrath schliessen. Aber diese Aktion ist in der Bloggerszene nicht leise von statten gegangen. So haben andere Blogs angefangen sich mit dem Hassprediger? Don Demidoff zu beschäftigen. Da diese Blogs mittlerweile für die deutsche Zensur immer schlechter zu erreichen sind, kann der Don seine Kritiker nicht mehr so einfach einschüchtern. Und so wurde durch den Dr. Giebenrath versucht alle neuen Internetberichte über den Don, dem Robert anzulasten. Als das alles nicht fruchtete, zeigt man sich nun als ganz schlechter Verlierer. Unter einer pseudoanonymen Internetadresse www.schlittenbauer-verfolgte.org wird jetzt von Seiten des Don Demidoff verleumdet, was das Zeug hält. Pseudoanonym deshalb, weil lustigerweise hat der Webmaster in vorauseilendem Gehorsam oder im Eifer des Gefechts eine Domain www.schlittenbauer-verfolgte.de bei der Denic registriert um sie dann schnellstens wieder löschen zu lassen. Tja und bei der Denic muss man halt alle Angaben machen. Somit ist durch die Angabe seiner eMail-Adresse (dondemidoff@web.de) jedem klar, wer Betreiber der .org Domaine ist. verfolgte1.jpgWieder besseres Wissen werden dem Leser auf den Eingangsseiten Lügen über Robert aufgetischt. So wird u.a. behauptet, er lebe von Harz IV. Eine Anfrage bei der zuständigen deutschen Arbeitsagentur hätte diese Herrschaften eines besseren belehrt. Und der Don hat sogar wieder Spendengelder benutzt, um eine Anzeige bei Google für diese Internetseite unter der Tracker Nummer “UA-3708407-1″ für einen Monat zu schalten. So richtig lustig wird es aber erst, wenn man sich diese Seite mal richtig ansieht. Dort haben sich Leute versammelt, die alle angeblich von Robert verfolgt worden sind. Und da sind immerhin seit Februar ganze 4 (in Worten VIER, boah ist ja eine Menge!) wirklich illustre Leute zusammen gekommen:

  • Argenhof – Gnadenhof Lebenswürde für Tiere e.V – und wieder wird verschwiegen, dass dort eine Hausdurchsuchung durch Polizei und Staatsanwalt stattfand, da vor allem über 70 Hunde in erbärmlichen Zuständen ihr Leben fristen mussten. Wie die Staatsanwaltschaft feststellte, litten einige Tiere erheblich.
  • der Australier Martin Mitchell – und wieder wird verschwiegen, dass es sich hier um einen Kriminellen handelt, der seit Jahren versucht verschiedene deutsche Behörden zu erpressen.
  • Don DemidoffUdo J. Erlenhard darf in der Liste natürlich nicht fehlen
  • Dr. Giebenrath – der seine Anwaltskorrespondenz gerne für diese Internetseite zur Verfügung gestellt hat, komisch verbietet er doch sonst sogar die Veröffentlichung seiner lustigen E-Mails

Vielleicht sucht dieser Anwalt ja über diese wirklich lustige Seite neue Klienten, weil sich vielleicht herumgesprochen hat, dass er sich für seine Klienten nicht gerade ins Zeug legt. Aber wenn man es mal richtig betrachtet, ist die Seite, nichts anderes als ein Armutszeugnis für den dubiosen Pater Demidoff und seines Anwaltes und FDP-Politiker – Dr. Giebenrath.

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Vom Regen in die Taufe

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taufe.jpgKein Tag vergeht, an dem die Mitglieder von »Jehovas Organisation auf Erden« nicht Stellung in den deutschen Innenstädten beziehen. Bei jedem Wind und Wetter halten sie ihre Zeitschrift, den Wachtturm, hoch, für die sich kaum je ein Passant interessiert. Jahr um Jahr klingeln sie an Millionen von Türen, die meist gleich wieder zugeschlagen werden. Bleibt doch mal eine offen, predigen sie eine mittelalterlich-christliche Weltsicht und kündigen den nahen »Krieg Jehovas« an, der wie ein Feuersturm über die Erde hinwegfegen werde. Derzeit drängen die Zeugen Jehovas darauf, bundesweit als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt zu werden. ganzen Beitrag lesen… »

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David gegen Goliath

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david.jpgMobbing in der Kirche? In einer Glaubensgemeinschaft in der es um Nächstenliebe geht? Mobbing ist ein Phänomen das halt auch vor den Kirchen nicht Halt macht. Staatliche Gerichte können Hilfesuchenden keinen Rechtsschutz gewähren, ihnen sind durch die in Artikel 140 Grundgesetz garantierte Rechtsautonomie der Kirchen die Hände gebunden. Heute wollen wir auf einen Verein , “D.A.V.I.D Gegen Mobbing in der evangelischen Kirche”, aufmerksam machen. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fälle von Mobbing in der evangelischen Kirche in der Öffentlichkeit zu thematisieren. Die Beweggründe für Mobbing zu nennen und für die Rechte der Mobbingopfer einzutreten. Auf der Internetseite des Vereins finden Sie Fallbeispiele, Zeitungsartikel etc. und natürlich Ansprechpartner des Vereins. Im November 2007 ist im Fenestra Verlag ein Buch zum Thema Mobbing in der Kirche erschienen.

Berufung Rufmord Abberufung
Der Ungedeihlichkeitsparagraf in den evangelischen Kirchen: Der falsche Weg, Konflikte zu lösen
rufmord.jpg
Fenestra-Verlag
160 Seiten
1. Auflage November 2007
Preis: 9,80 €
ISBN 3 – 9809376-5-8

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