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Ratzinger und Pädophilie in der Kirche

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oh Mann…

1962 schickte Papst Johannes XXIII Instruktionen um die Welt, dass in Fällen von Kindesmißbrauch die Opfer zu Stillschweigegelübden bewegt werden sollten. Und im Mai 2001 verfasste der Ratzinger (damals noch Präfekt der Glaubenskongragation) ein Schreiben an die Bischöfe, wo er expliziert darauf hingewiesen hat wonach die “crimine solicitationies” (das Gesetz über die streng geheimen Fällen von sexuellen Missbrauchs) immer noch in Kraft sind. Das Gesetz, auf das das Ratzinger Schreiben verwiest, wurde vom Papst Johannes XXIII vor 40 Jahren verfasst. Das Gesetz selbst ist erschreckend, da es eine zwingende Voraussetzung der Geheimhaltung beschreibt sowohl für die Täter und Opfer des sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester. Die Bischöfe die sich nicht an dieses Gesetz halten wollten, wurde sogar mit der Exkommunikation bedroht.

Ob diese Einstellung von dem Herrn Ratzinger wohl in der jetzigen Situation in Irland und Deutschland hilfreich ist? Somit wird aus dem Vatikan wohl keine große Hilfe kommen.

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Bischof Mixa verhöhnt die Opfer

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Wieder einmal der Walter! Die Kirche ist gar nicht Schuld, an den vielen Missbräuchen an Jugendlichen! Nein die sexuelle Revolution in der Gesellschaft hat Schuld und dem können sich auch pädophile Priester nicht entziehen. Wir haben gar nicht gewusst, das Drogenmissbrauch unter Bischöfen so weit verbreitet ist. Und mit dieser Meinung scheinen wir ja wohl nicht allein zu sein.

Scharfe Kritik an Bischof Mixa: Nach seinen Äußerungen, die sexuelle Revolution sei mitverantwortlich für den sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen, gehen Kirchenorganisationen auf Distanz zu dem Augsburger Kirchenoberen. Als verantwortungslos hat die Kirchenvolksbewegung “Wir sind Kirche” die Aussagen Mixas kritisiert. Sexuelle Gewalt gegen Kinder, auch in Internaten, habe es “lange vor der sexuellen Revolution gegeben”, sagte Christian Weisner von der kirchlichen Organisation. Offenbar sei dem Bischof die “Dimension des Problems nicht klar”. Wie wahr wie wahr. Auch Bernd Göhrig von der Initiative “Kirche von unten” äußerte sich kritisch über den Bischof: Er halte Mixa für “persönlich überfordert” mit dem Thema. Zudem konstatierte Göhrig eine “Krise des Führungspersonals” in der katholischen Kirche. Er warnte die in der nächsten Woche tagende Bischofskonferenz vor nur kosmetischen Beschlüssen. Auch die Politik zeigt sich empört von Mixas fragwürdigem Erklärungsansatz. Mixa-Kritikerin Grünen-Chefin Claudia Roth sagte: “Es ist nicht nur haarsträubend, sondern auch eine beispiellose Verhöhnung der Opfer sexuellen Missbrauchs, wenn an diesem Skandal innerhalb der katholischen Kirche nun andere schuld sein sollen”, so die Politikerin. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck forderte auch, dass der Papst sich der Thematik annehmen müsse: “Die weltweiten Skandale haben etwas Systematisches an sich. Der Papst muss dafür sorgen, dass das Thema in allen Teilen der Welt zum Thema gemacht wird. Das ist das Mindeste, was die Opfer erwarten können.”

Zu seinem irischen Problem bekommt der Ratzinger jetzt auch noch ein deutsches Problem.

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Tsunami der Schande

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[Update 29.11.2009] Weitere unappetitliche Tatsachen aus Irland werden in einem Artikel bei Telepolis unter “Omerta, irisch-katholisch” beschrieben.

Seit Tagen nun schon, überschwemmen Fluten biblischen Ausmaßes, weite Teile der grünen Insel Irland. Und nun hat noch der Bericht einer Untersuchungskommission drei Grundpfeiler von Staat und Gesellschaft erschüttert: Jahrzehntelang haben die katholische Kirche, staatliche Behörden und die Polizei den beinahe schon gewohnheitsmäßigen Missbrauch von Kindern durch Geistliche vertuscht und verschwiegen. Von einer tiefen Schande sprachen bereinstimmend Diarmuid Martin, der Erzbischof von Dublin, und Justizminister Dermot Ahern. Ein anonymer Kirchensprecher nannte es einen “Tsunami” der Schande. Mehrere Jahre lang war eine von der Regierung eingesetzte unabhängige Kommission Vorwürfen von Kindesmissbrauch in der Diözese Dublin nachgegangen und hatte 60 000 Dokumente studiert. Betroffen waren 320 Kinder und 46 Priester. Weitere 450 Männer und Frauen gaben an, als Kinder sexuell missbraucht worden zu sein und erhoben Vorwürfe gegen insgesamt 152 Kirchenangehörige. Sie waren aber nicht Bestandteil der Untersuchung. Die untersuchten Vorgänge erstreckten sich über mehr als ein Vierteljahrhundert – von 1975 bis 2004. Alle vier Erzbischöfe von Dublin, die in dieser Zeit amtierten, waren über den Skandal ganz oder teilweise informiert, ohne jedoch einzuschreiten. Die Hilfsorganisation “One in Four”, die sich um Missbrauchsopfer kümmerte, fordert nun eine Ausweitung der Nachforschungen auf alle Diözesen des Landes. Und erst ein halbes Jahr ist es her, dass eine andere Kommission ebenfalls gewohnheitsmäßigen Missbrauch in kirchlich geführten Kinderheimen und Waisenhäusern aufdeckte. Obwohl Erzbischof Martin schon vorab vorsorglich gewarnt hatte, dass der Bericht viele Katholiken schockieren würde, waren mehrere Einzelheiten dennoch erschütternder als erwartet. So gestand ein Priester den Missbrauch an mehr als hundert Kindern; ein anderer gab zu, während 25 Jahren im Priesteramt sich alle vierzehn Tage an Minderjährigen vergriffen zu haben. Die einst anscheinend allmächtige Kirche hat bereits seit Jahren viel von ihrem politischen und staatlichen Status in Irland eingebüßt. Dennoch sind die meisten Iren nach wie vor gläubige Katholiken, die regelmäßig die Messe besuchen.

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Bischhof Müller soll angeblich in den Vatikan

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Und das halten wir auch für KONSEQUENT! Angesicht des unermüdlichen Kampfes, als Papstbeschützer, ist das die gerechte Belohnung! Nach Informationen des Radiosenders Bayern 1 soll die Ernennung Ende November erfolgen, sieben Jahre nach der Bischofsweihe Müllers. Der 61-Jährige hatte in den vergangenen Jahren in der Öffentlichkeit immer wieder in der Kritik gestanden, unter anderem wegen seiner Reform der Laiengremien und für sein Krisenmanagement im Missbrauchsfall durch den Ex-Pfarrer von Riekofen. So wurde Müller seinerzeit als möglicher Kandidat für die Nachfolge des Münchner Kardinals Friedrich Wetter gehandelt, als wahrscheinlicher aber galt stets ein Wechsel in den Vatikan. Wie sehr der Papst den Regensburger Bischof schätzt, zeigt auch, dass er Müller mit der Herausgabe seiner Gesammelten Schriften beauftragt hat. Müller, der wie Benedikt XVI. vor seiner Bischofsweihe Professor für Dogmatik war, hat dazu im vergangenen Jahr eigens das Institut Papst Benedikt XVI. eingerichtet. Beobachter gehen davon aus, dass Kardinal Kasper bald in Ruhestand gehen könnte. Der ehemalige Bischof von Rottenburg-Stuttgart, der seit 2001 Präsident des für Ökumenefragen zuständigen Rats zur Förderung der Einheit der Christen ist, wird im Frühjahr 77 Jahre alt. So wird jedenfalls nicht, aus dem Vatikan und der gesamte katholische Kirche, der braune Gestank vertrieben!

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Italien und das doppelte Tabu

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Alessandro Vantini besuchte als Kind eine Taubstummen-Schule der katholischen Kirche in Verona. Dort wurde er nach eigener Darstellung über Jahre hinweg von Geistlichen sexuell misshandelt. Seinem Klassenkameraden Gianni Bisoli erging es nicht anders, er soll sogar vom damaligen Bischof von Verona missbraucht worden sein. Beide Opfer haben jahrzehntelang über ihre schrecklichen Erfahrungen geschwiegen. Erst heute – im Alter von 59 beziehungsweise 60 Jahren – sind sie zu einer öffentlichen Aussage bereit. «Ich habe bis zu meinem 30. Lebensjahr an Depressionen gelitten», sagt Vantini, der die Taubstummen-Schule 13 Jahre lang besuchte. «Meine Frau hat mich darin bestärkt, die Sache publik zu machen, und mir wurde damit ein riesiges Gewicht von den Schultern genommen.» Auf die Frage, warum er das nicht früher getan hat, lässt Vantini über seinen Gebärdensprachen-Dolmetscher mitteilen: «Wie hätte ich meinem Vater erzählen können, dass ich Sex mit einem Priester habe. Die Priester hätten mich verprügelt.» Offizielle Statistiken über sexuelle Übergriffe von Geistlichen auf Minderjährige liegen in Italien nicht vor. Die Kirche gibt keine Zahlen preis, und auch der Vatikan hüllt sich bislang in Schweigen. Die Nachrichtenagentur AP hat auf der Basis von Medienberichten, Angaben von Opfergruppen und Blogs von Betroffenen eine Liste aller dokumentierten Fälle des vergangenen Jahrzehnts erstellt. Demnach gab es mindestens 73 Missbrauchsfälle mit rund 235 Opfern. Dies mag wenig klingen angesichts der jüngsten Welle von Anschuldigungen gegen Geistliche in den USA oder in Irland. Den AP-Recherchen zufolge hat die italienische Kirche bislang auch nur ein paar hunderttausend Euro Schadensersatz gezahlt – im Gegensatz zu 2,6 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) in den USA und 1,1 Milliarden Euro in Irland. Doch breitet sich langsam der Verdacht aus, dass hier erst die Spitze des Eisbergs entdeckt wurde. Und das Potenzial erscheint geradezu erschreckend: Mit 50.850 Priestern hat Italien die weltweit größte Dichte katholischer Geistlicher. ganzen Beitrag lesen… »

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