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Kinderpornos in der Kirche kein Kündigungsgrund

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[Update 31.08.2009] Wie jetzt bekannt wurde, (und wieder gebührt der Dank TorbenS :email: ) haben wohl besorgte Eltern im norddeutschen Bockhorn mächtig Druck gemacht, wegen dem “springenden Pfarrer”. So wurde er auch diesmal nicht gekündigt, sondern wieder nur versetzt. Alte katholische Verschleierungstaktik bei pädophilen Priestern. Jetzt darf der Pfarrer in der Niederauerbachkaserne, Felsbachstr. 14, im rheinland-pfälzischen 66482 Zweibrücken, seinen Dienst als Militärseelsorger ausüben. Übrigens sein jetziges Hobby ist nicht mehr Fallschirmspringen, nein, jetzt ist er passionierter Biker.

[28. Mai 2009] Durch einen Hinweis zu einem etwas älteren Beitrag (Danke an TorbenS :email: ), “250 kinderpornographische Bilder bei einem Pfarrer aus Bielefeld gefunden”, gibt es jetzt neue Erkenntnisse in dem Fall. Die Beurlaubung des Pfarrers ist wieder aufgehoben. Er darf jetzt als Militärseelsorger in der norddeutschen Stadt Bockhorn arbeiten. Auch das Urteil für den Pfarrer ist eher milde ausgefallen. Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Ermittlungen schon im Juli 2008 unter der Auflage eingestellt, dass der Mann 2000 Euro ans Bielefelder Mädchenhaus zahlen muss und sein Computer eingezogen bleibt. Der “springende Pfarrer” ist in seinem neuen Einsatzort, von seinen Nachbarn mit einem geschmückten Pfarrhaus begrüßt worden. Ein Sprecher der »Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen« sagte, katholische Geistliche, die eine Frau hätten, würden unverhältnismäßig härter bestraft als pädophile Geistliche, bei denen oft ein Auge zugedrückt werde. »Ein Priester, der zu seiner Beziehung steht, wird sofort fallengelassen. Er muss damit rechnen, mit ein paar Monatsgehältern abgefunden und entlassen zu werden.« Nein, nicht so pädokriminelle Pfarrer, die werden nur, zu hübschen Jungs in Uniform, versetzt.
Da wird sich unsere christliche Übermutter Ursula von der Leyen aber freuen, das ihre katholischen Glaubensbrüder, so konsequent gegen Konsumenten von geschundenen, vergewaltigten und gefolterten Kinder vorgehen. Sehr geehrte Frau von der Leyen, wir fordern Sie, als Konsequenz aus diesem Fall, dazu auf, der katholischen Kirche kategorisch die Benutzung des Internets zu verbieten! Nur so kann die Konsumentation von Kinderpornographie in der katholischen Kirche verhindert werden.

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Katholischer Vikar gesteht Kinderpornohandel

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Ein katholischer Geistlicher aus Brilon hat zugegeben, dass er mehr als in 100 Fällen Kinderpornos besessen und verbreitet hat. Der 31-Jährige Vikar geriet nach Hinweisen aus Süddeutschland ins Visier der Ermittler. Gegen den 31-jährigen Vikar Marc G. aus Brilon, der die Vorwürfe weitestgehend eingeräumt hat, ermittelt die Staatsanwaltschaft Arnsberg. Der Mann soll das Material über das Internet verbreitet haben, wie Oberstaatanwalt Werner Wolff der Nachrichtenagentur AP sagte. Das Pfarrbüro der Gemeinde in Brilon sowie die Privaträume des Vikars wurden laut Anklagebehörde bereits im Juli nach einem Hinweis von Ermittlungsbehörden in Süddeutschland durchsucht. Dabei sei unter anderem ein Rechner sichergestellt worden, dessen Inhalt nun ausgewertet werde. Das zuständige Erzbistum Paderborn suspendierte den Geistlichen nach Bekanntwerden der Vorwürfe vom Dienst. «Wir waren fassungslos und haben natürlich sofort reagiert», sagte Bistumssprecher Ägidius Engel. Die seelsorgerische Tätigkeit sei dem 31-Jährigen nun ausdrücklich untersagt. Derzeit sei der Vikar, der am vergangenen Wochenende nach vier Jahren in Brilon eigentlich ins hessische Korbach hätte wechseln sollen, krankgeschrieben. Dass er jemals wieder seelsorgerisch tätig werde, sei mehr als unwahrscheinlich, sagte Engel.

[Kirchensumpf] Aber wie wir schon festgestellt haben ist der Handel mit Kinderpornographie in der katholischen Kirche kein Kündigungsgrund.

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Kanadische Kirche zahlt 8,4 Millionen Euro

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Ein kanadisches Bistum der katholischen Kirche hat sich wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch einen seiner Priester zu einer Schadensersatz-Zahlung verpflichtet. Das Bistum zahlt rund in der Höhe von 8,4 Millionen Euro. Vor den Kameras des Fernsehsenders CBC bat der Bischof Raymond Lahey von Antigonish in der Provinz Neuschottland die Missbrauchsopfer und ihre Familien am Freitag um Entschuldigung und sprach von einem «verwerflichen» Verhalten des Priesters. Geld könne keine vollständige Entschädigung bringen, seine Kirche wolle sich aber «mitfühlend» zeigen und «das Richtige» tun, sagte Bischof Raymond Lahey. Das Geld solle nun von den Mitgliedern der Gemeinde eingesammelt werden. Mit der aussergerichtlichen Einigung geht ein Rechtsstreit zu Ende, der vor fünf Jahren begann. Der Priester, der mehr als zehn Minderjährige sexuell missbraucht haben soll, starb 2004 kurz nach Bekanntwerden der Fälle.

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Pädophiler Pfarrer kein Priester mehr

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Der sexuelle Missbrauch von Internatsschülern vor mehr als 30 Jahren in Bad Neustadt/Saale hat einen pädophilen Pfarrer nun sein Priesteramt gekostet. Nach einem Bittgesuch an Papst Benedikt XVI. habe das Oberhaupt der katholischen Kirche dem 71-Jährigen alle Rechte und Pflichten entzogen, die mit dem Klerikerstand verbunden sind. Das teilte die Ordensgemeinschaft Missionare von der Heiligen Familie am Mittwoch in Mainz mit. Der Mann bleibe jedoch weiter Mitglied des Ordens. Der geständige Mann soll sich zwischen 1972 und 1976 an mindestens 16 Jungen des katholischen Internats im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld vergangen haben. Einige Knaben mussten zusehen, wie sich der Mann im Schlafsaal an ihren Freunden vergriff. Dabei soll der Ordensmann auch gewalttätig gewesen sein. Strafrechtlich kann er wegen Verjährung nicht mehr belangt werden. Bei pädophilen Menschen ist das sexuelle Interesse überwiegend auf Kinder ausgerichtet. Der 71-Jährige muss ab sofort strikte Auflagen einhalten. Er darf keinen Kontakt mehr zu Kindern und Jugendlichen haben, hieß es in der Mitteilung des Ordens. Er muss in einem Kloster bleiben, darf keinen Besuch auf seinem Zimmer empfangen und wird mit internen Aufgaben des Hauses betraut. Wenn er sich nicht daran halte, werde er auch aus dem Orden ausgeschlossen.

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Sklaven in Irland

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© Titanic Magazin

Über den Missbrauchskandal in Irland an über 15000 Kindern, hauptsächlich Jungen, durch katholische Priester wurde ja schon viel geschrieben. Jetzt haben sich in einem Spiegel-Bericht erstmals die Opfer John Kelly und Patrick Walsh zu Wort gemeldet, die den Stein ins Rollen gebracht haben. Auzüge gefällig:

Die Ordensbrüder haben Kinder geschlagen, gequält, vergewaltigt. Sie ließen sie hungern und frieren, und manche der Gottesmänner haben die Lederriemen ihrer Peitschen mit Salz eingerieben, damit jeder Schlag lange brennt. “Das waren katholische Konzentrationslager, der irische Archipel Gulag”, sagt Kelly.

Jeder Bruder hatte sein eigenes Design. Die meisten ließen sich Pennys auf die neuen Lederstreifen nähen, damit es schmerzte. Manche bevorzugten Bleistücke oder Kupferdraht. Die noch Perfideren ließen die Gewichte ans Ende der Lederstreifen nähen. Dann wickelte sich das Leder beim Schlag gegen einen Schenkel ums Bein und traf oft die Hoden. “Du wurdest entmenschlicht, und irgendwann glaubtest du, dass du ein Untermensch bist”, sagt Kelly.

Sein Talar beeindruckte O’Gormans Mutter und auch den Jungen. Der Priester warb ihn, angeblich für eine Jugendgruppe. Aber schon am ersten Wochenende vergewaltigte er ihn, nachdem er sich vorher die Hände eingecremt hatte. “Wenn ich Creme rieche und das Geräusch höre, läuft es mir noch heute den Rücken runter.”

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