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“Wenn nur ein Kind..” – Priester ab in den Knast!

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Von Rebecca E. | Duckhome

Argentinien geht mit vorbildlichem Beispiel an die Sache heran. Ein argentinisches Gericht verdonnerte einen Priester zu 15 Jahren Haft, weil er Kinder missbraucht hat.

Die Tat sei umso schwerer, weil der 52-jährige Julio César Grassi für die Erziehung der Opfer verantwortlich gewesen sei, hieß es in der Urteilsbegründung. Grassi leitete die private Stiftung “Felices Los Niños” (Glücklich sind die Kinder), die medienwirksam rund 6000 verlassenen Kindern half. (Quelle)

Großes Aufsehen erregte zuletzt der Skandal in Irland. Tausende Kinder wurden sexuell missbraucht. Die Kongregation war über jahrelange Klagen von Missbrauch und Gewalt informiert und blieb Tatenlos.

Der Bericht der irischen Kommission zur Untersuchung von Kindesmissbrauch, der letzte Woche veröffentlicht wurde, zeichnet ein Bild von systematischer, institutionalisierter Gewalt und listet einen erschreckenden Katalog emotionalen, physischen und sexuellen Missbrauchs von Kindern auf, die durch Jahrzehnte in Institutionen gefangen gehalten waren, die von einer Anzahl von Ordensgemeinschaften geführt wurden.

Der Bericht enthüllt ein Strafsystem, angewendet von irischen kirchlichen Gemeinschaften und finanziell unterstützt vom Staat, in dem tausende von irischen Kindern eingesperrt waren, viele von ihnen für geringfügiges Fehlverhalten, oft lange Zeit ihres Lebens. Er zeichnet ein Bild von Grausamkeit unvorstellbaren Ausmaßes und unvorstellbarer Intensität und Auswirkung auf Kinder, die keinerlei Möglichkeit des Widerstandes hatten. (Quelle)

Bereits im Jahre 2003 lag dem Guardian ein Dokument vor, in dem der Vatikan sämtliche Bischhöfe zum Stillschweigen über sexuellen Missbrauch anhielt und im Falle der Zuwiderhandlung mit Exkommunikation drohte.

The 69-page Latin document bearing the seal of Pope John XXIII was sent to every bishop in the world. The instructions outline a policy of ’strictest’ secrecy in dealing with allegations of sexual abuse and threatens those who speak out with excommunication. (Quelle)

Ein Bulle als Freifahrtsschein zum sexuellen Missbrauch an Kindern!

“Und wenn nur ein Kind gerettet werden kann, hat sich das alles schon gelohnt”, so lautete Ursula von der Leyens Argument zum Einsatz unlauterer Stoppschilder im Internet.
Wenn es ihr ernst ist mit der Rettung der Kinder, dann sollten bald alle Priester, Bischhöfe und Pfaffen hinter Gitter sitzen -anstatt sie an andere Orte strafzuversetzen, weil sonst die nächsten Kinder ihnen hilflos ausgeliefert sind!

Gleiches Recht für alle – auch für Geistliche! Keine Doppelstandards!

Quelle: Duckhome

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Bistum Würzburg suspendiert Sex-Pfarrer

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[Update 26.03.2009] In der lokalen “Neuen Presse” ist schon am 24.03.2009 ein umfangreicher Artikel über den Sex-Pfarrer erschienen. Und die Zeitung scheut sich auch nicht, Ross und Reiter zu nennen.

Wie Generalvikar Karl Hillenbrand am Dienstag bekanntgab, wurden dem 69-Jährigen «jedwede priesterliche Handlungen» untersagt und vom priesterlichen Dienst supendiert. Zudem wurden seine Ruhestandsbezüge um 20 Prozent gekürzt. Der Geistliche selbst sieht sich als Opfer einer Rufmordkampagne. Die Verbrechen von Wolfdieter W. wurden im Jahr 2000 mit zwei Jahren Bewährung bestraft: Der Pfarrer hatte sich in sieben Fällen an drei Buben im Alter von acht bis elf Jahren vergangen. Hillenbrand begründete den Schritt mit der Uneinsichtigkeit des Pfarrers. Dass er die Familien der Opfer kürzlich durch Detektive aufsuchen lassen habe, um sie zur Rücknahme der Vorwürfe zu bringen, habe die Kirchenleitung zum Handeln gezwungen. «Dadurch ist ein neuer, schwerwiegender und schuldhafter Tatbestand geschaffen worden, der die jetzt getroffene Maßnahme erforderlich gemacht hat», sagte Hillenbrand. Im April 2002 hatte die Diözese den Geistlichen zunächst in den zwangsweisen Ruhestand versetzt. Schon 1986 war dieser in Obernburg wegen sexuellen Missbrauchs in einem minderschweren Fall zu einer Geldstrafe von rund 10 000 Mark verurteilt worden. Generalvikar Karl Hillenbrand entschuldigte sich jetzt in einem Brief bei einer der Familie, als er von der Nachstellung durch die Detektive hörte, „für den Leidensdruck, unter den diese durch das neuerliche Agieren von Pfarrer W. geraten“ – auch im Namen des Bischofs.

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Kirche in USA zahlt wieder 374 Millionen

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Die katholische Kirche in USA zahlt auch im Jahr 2009 Missbrauchsopfern Millionen. In den USA hat die katholische Kirche den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Geistliche im vergangenen Jahr mehrere hundert Millionen Dollar Entschädigung gezahlt. Von der Gesamtsumme in Höhe von 436 Millionen Dollar gingen mehr als 374 Millionen Dollar an die Missbrauchsopfer, wie aus einem Bericht im Auftrag der US-Bischofskonferenz hervorgeht. Rund 22 Millionen Dollar wurden demnach für Therapien ausgegeben. Während die von der katholischen Kirche im Zusammenhang mit den Skandalen gezahlte Geldsumme gegenüber 2007 (526 Millionen Dollar) deutlich zurückging, erhöhte sich die Zahl neuer Anschuldigungen: Insgesamt 803 Übergriffe wurden dem Bericht zufolge in 2008 gemeldet, im Jahr zuvor waren es 692.

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Brasilianische Katholiken erzeugen Kopfschütteln

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und massiven BRECHREIZ! Das „Gottes Gesetz“ stehe über den Gesetzen der Menschen. Das neun jährige kleine Mädchen aus dem Bundesstaat Pernambuco war von seinem Stiefvater geschwängert worden und bereits im vierten Monat mit Zwillingen schwanger. Ärzten zufolge hätte die Schwangerschaft das zierliche Mädchen in Lebensgefahr bringen können. Es wurde seit seinem sechsten Lebensjahr sexuell von seinem jetzt 23-jährigen Stiefvater missbraucht. Er hat die Taten gestanden und ist derzeit in Haft. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis. Jetzt machten Meldungen die Runde der, brasilianische Bischof Jose Cardoso Sobrinho hätte das kleine Mädchen auf Grund der Abtreibung exkommuniziert.

Trotz der Natur des Falls müsse die Kirche an ihrer Ablehnung der Abtreibungen festhalten, erklärte Erzbischof Jose Cardoso Sobrinho in einem am Donnerstag ausgestrahlten Interview mit dem TV-Sender Globo.

Mittlerweile teilte ein Sprecher der katholischen Kirche in Brasilien mit, dass die entsprechende Angaben westlicher Nachrichtenagenturen nicht der Wahrheit entsprechen und das der zuständige Erzbischof von Olinda und Recife, Dom Jose Cardoso Sobrinho, lediglich festgestellt hatte, dass die Beteiligten an einer Abtreibung – Vater, Ärzte, Pflegerinnen usw. – nach dem Kirchenrecht automatisch exkommuniziert sind. Das kleine Mädchen selbst aber nicht!
Kirchensumpf: Der 23 jährige Vergewaltiger ist sicher ein gläubiger Katholik und auch NICHT exkommuniziert. Die, die das Leben des kleinen neun jährigen Mädchen, das gerade mal 36 Kilo wiegt und mit Zwillingen schwanger war (durch Vergewaltigung), gerettet haben, die werden exkommuniziert. Die katholische Kirche befindet sich gedanklich nicht im Mittelalter, sondern in der Steinzeit.
An dieser Stelle ist es also völlig egal, wer exkommuniziert wurde, es sind und bleiben die FALSCHEN. Der einzige Kandidat für eine Exkommunikation, wäre der Täter gewesen, aber über den hat der Bischof Jose Cardoso Sobrinho überhaupt kein Wort verloren. Das kennen wir ja schon, für Kinderschänder hat die katholische Kirche schon immer einen Schutzschirm. Da das ja, nach katholischer Auffassung, das „Gottes Gesetz“ ist, sind wir sehr froh, das es noch weltliche Gesetze gibt.

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Angebliche Pleite wegen Kindesmissbrauch

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Der Jesuitenorden zieht die juristische Notbremse: Als Reaktion auf Dutzende Klagen gegen Priester wegen sexuellen Missbrauchs haben Jesuiten in den USA Gläubigerschutz beantragt. Gläubigerschutz schützt aber in den USA nicht die Gläubiger, NEIN den Schuldner:

In den USA können insolvente Unternehmen Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragen. Die Folge: Der Aktienkurs stürzt in solchen Fällen ins Bodenlose. Doch die Firmen können ihre Sanierung immerhin unbehelligt von Forderungen der Geldgeber in Angriff nehmen.

Durch den Gläubigerschutz braucht man den Missbrauchsopfer entweder gar keine oder nur geringe finanzielle Entschädigungen zahlen. Die Jesuiten mit mehr als 18000 Mitglieder in 125 Ländern der Welt können jetzt also weiter ungestraft sexuellen Missbrauch treiben. Wenn die Kirche schon nicht auf ihre Priester aufpassen kann, dann doch wenigstens auf ihr Geld.
Duckhome hat hier richtig erkannt: “Es kann nicht angehen, dass überall auf der Welt Missbrauchstäter mit Sicherungsverwahrung und hohen Auflagen bestraft werden, während eine ständige Nachzucht und Ausbildung solcher Täter im Rahmen einer Religionsgemeinschaft geschützt wird.
Auch in Deutschland werden pädophile Priester immer noch der irdischen Gerechtigkeit entzogen, indem man sie für ein Jahr beurlaubt und dann still und leise in eine andere Gemeinde versetzt.

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