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Pfarrer wegen Besitzes von Kinderpornos beurlaubt

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Kinderpornos sind in Kirchenkreisen gar nicht so selten! Jetzt ist ein katholischer Pfarrer aus Bielefeld beurlaubt worden, weil er Kinderpornos besessen haben soll. Nach Angaben des Erzbistums Paderborn am Dienstag war der 49-Jährige nach ersten Hinweisen bereits im November 2007 von seinen Aufgaben entbunden worden. Im Dezember fand die Polizei bei einer Hausdurchsuchung 250 eindeutig kinderpornografische Bilder auf seinem PC.
Die Ermittlungsergebnisse hatten erst Ende Mai vorgelegen. Laut Staatsanwaltschaft Bielefeld wird das Verfahren vermutlich in zwei Monaten eröffnet. Der Erzbischof behalte sich vor, über den weiteren Einsatz des 49-Jährigen zu entscheiden. Zudem sei es möglich, dass auch die kirchliche Gerichtsbarkeit angerufen werde, die über eine Ermahnung oder sogar über einen Ausschluss aus dem Klerikalamt entscheiden könnte. Bevor es aber zu solchen Schritten komme, will man in Paderborn den Ausgang der weiteren Ermittlungen abwarten.

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Katholische Priester sind nun mal kinderlieb

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Update: Aufatmen in der Katholischen Kirche Hamburg: Ein mehr als sechs Monate laufendes Ermittlungsverfahren (Aktenzeichen 7203 JS 85/08) gegen einen Geistlichen aus dem Stadtteil Altona wurde eingestellt. Erzbischof Dr. Werner Thissen: “Ich bin erleichtert, dass die Vorwürfe ad acta gelegt wurden.” Während in der Gemeinde Erleichterung herrscht, reagierte die Gegenseite enttäuscht. “Die Einstellung des Verfahrens bedeutet noch keine Unschuld”, sagte Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Vehlow im Namen seines Mandanten, der die Strafanzeige gestellt hatte. Hierbei handelt es sich um einen namhaften Kaufmann und Mitglied des Pastoralrats der Kirche. Wichtige Zeugen lebten in Polen, und die Behörden hätten sich nicht die Mühe gemacht, diese befragen zu lassen.

Auch im Norden Deutschland gibt es kinderliebe katholische Priester. So soll ein katholischer Geistlicher Kinder in Hamburg seit 1999 sexuell missbraucht haben. Erzbischof Werner Thissen beurlaubte den Priester am Donnerstag. Die Beurlaubung sei „zum Schutz möglicher Opfer und aus Fürsorge für den Verdächtigen“ erfolgt, sagte Thissen. Erzbischof Thissen betonte, das Erzbistum habe bis Mittwoch keine Kenntnis von den Vorwürfen gehabt. Krzysztof Stobinski, ein Mitglied des Pastoralrats der Katholischen Kirche, hatte dem Bericht zufolge über einen Rechtsanwalt Strafanzeige erstattet. Der Priester soll sich an Ministranten vergriffen haben. Mehrere Zeugen hatten gegenüber Stobinski offenbar konkrete Vorwürfe gegen den “keinesfalls unbekannten und unbedeutenden Priester” erhoben. Stobinski und andere Mitglieder der Gemeinde waren verbittert, da der Beschuldigte weiterhin Kinder und Jugendliche in seiner Obhut hatte.
Unterdessen hat jener Mann, der die erste Anzeige erstattet hatte, nach Informationen der Zeitung am Donnerstag eine anonyme Morddrohung erhalten. Ein polnisch sprechender Mann habe ihm gesagt, er werde mit seinem Auto in die Luft fliegen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt unter dem Aktenzeichen 7203 JS 85/08 gegen den Priester.
Die Initiative „Kirche von unten“ (IKvu, Bonn) forderte eine deutliche Korrektur der Leitlinien der deutschen Bischofskonferenz zu diesem Thema.

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Polizei findet Kinderpornos bei Theologen

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Ein evangelischer Theologe aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont ist wegen mutmaßlichen Besitzes von kinderpornographischem Material vom Dienst suspendiert worden. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Mannes am vergangenen Donnerstag seien Computerdateien mit entsprechendem Inhalt gefunden worden. Hinweise auf den sexuellen Missbrauch Minderjähriger lägen jedoch nicht vor. Das pornografische Material sei bei einer Durchsuchung bei dem Mann entdeckt worden. Wie die Landeskirche erklärte, wurde gegen den Verdächtigen ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Gleichzeitig sei ihm die Ausübung des Dienstes untersagt worden. Die gefundenen Dateien würden zurzeit ausgewertet. Der Mann befindet sich den Angaben zufolge auf freiem Fuß. Der Tatverdächtige war ein sogenannter Kandidat des Predigtamts. Das sind laut der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ausgebildete Theologen, die vor ihrem Probedienst als Pastoren bereits pfarramtliche Aufgaben übernehmen.

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Benedikt als Rottweiler

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ratz.jpgAls “Gottes Rottweiler” schmähten die US-Medien einst Josef Ratzinger, und noch immer ist sein Image nicht das beste. Nicht nur seinen eigenen Ruf wird Papst Benedikt XVI. mit seiner USA-Reise aufpolieren wollen. Nein auch seine Fingerabdrücke und eine DNA-Probe will das Oberhaupt der katholischen Kirche bei der Einreise abgeben. Sechs Tage lang wird Benedikt XVI. in Washington und New York sprechen und beten. Und versuchen, skeptischen Protestanten Respekt abzunötigen und 67 Millionen Katholiken hinzureißen. Zwei Messen mit je 50.000 Gläubigen, die erste am 17. April im neuen Baseballstadion der Washingtoner Nationals, die zweite am Sonntag im alten Stadion der New York Yankees. In Fragen wie der Verdammung gleichgeschlechtlicher Ehen und der Abtreibung, im Sinnen gegen „moralischen Relativismus“, dürften Bush und Benedikt einander nahe sein. Beim Schutz gottgegebener Umwelt, bei der Bekämpfung menschengemachter Armut, aber auch beim Verhütungsverbot mögen die Herren einander höflich zuhören, ohne Zustimmung zu heucheln.
Auch in Amerika haben die vielen Missbrauchsskandale das Ansehen der katholischen Kirche ramponiert. Ruf und Finanzen der katholischen US-Kirche haben freilich vor allem lüsterne Priester, Laien, sogar Nonnen ruiniert, die Kinder in ihrer Obhut über Jahrzehnte, manchmal mit Duldung und Omertá der Hierarchie, sexuell missbrauchten. Zwei Milliarden Dollar hat die katholische Kirche der USA bisher an Buß- und Schmerzensgeld für die elende Verführung von Messdienern durch ihre Hirten bezahlt.

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Der schwarze Bischof von Regensburg

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mueller.jpegRegensburg – Der ehemalige Pfarrer von Riekofen ist am Donnerstag wegen jahrelangen sexuellen Missbrauchs eines Ministranten zu drei Jahren Haft verurteilt worden. In diesem Zusammenhang und dem Hinweis von Po8 im Kommentar folgend, möchten wir noch auf den Spiegel-Bericht zu weiteren Fälle von Kindesmissbrauch durch Priester in Deutschland hinweisen. Die zuständigen Kirchenstellen schweigen oder vertuschen mit Vorliebe solche Fälle. So auch in Regensburg, durch den Bischof Gerhard Ludwig Müller geschehen. Obwohl er einen einschlägig vorbestraften Pfarrer erneut als Gemeindepfarrer mit Kindern arbeiten lies und dieser auch prompt rückfällig und verhaftet wurde, weist der Regensburger Oberhirte alle Schuld weit von sich.
Dabei ist die buchstäbliche Arroganz dieses Mannes kaum jemandem verständlich zu machen. Da der öffentliche Druck auf den Bischof immer größer wird, versucht er jetzt seine Schuld auf die Justiz abzuwälzen. Müller: “Sie hätte vor dem pädophilen Geistlichen warnen müssen.”
Aus der Personalakte des Pfarrers, die von der Polizei beschlagnahmt worden war, geht jedoch hervor, dass die Diözesanleitung (also auch Bischof Müller) zu jeder Zeit über die Arbeit des vorbestraften Priesters in Riekofen Bescheid wusste.
Kirchensumpf: “Vielleicht sind Bischofsgehirne aber nicht so aufnahmefähig und vielleicht haben ja Bischöfe ein Herz für Pädophiele?”

Eine fortlaufende Berichterstattung zu den Missbrauchsskandalen in der Katholischen Kirche finden Sie hier…!

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