Nach Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und im Saarland sind jetzt die Zeugen Jehovas auch in Thüringen als Körperschaft des Öffentlichen Rechts anerkannt. Wie die Organisation am Dienstag, den 9. Juni, in Erfurt mitteilte, hätten mit Urkunde vom 2. Juni 2009 die über 18 Jahre andauernden Bemühungen der «Jehovas Zeugen in Deutschland» um die Gleichstellung mit anderen Religionsgemeinschaften im Freistaat geendet. Die Erklärung einer Religionsgemeinschaft zu einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts (K.d.Ö.R.) bringt nicht nur steuerliche Vergünstigungen. Sie gewährt beispielsweise auch das Recht zum Steuereinzug von den Mitgliedern und – als gesellschaftlich relevante Gruppe – die Teilnahme an staatlichen Gremien wie einem Rundfunkrat. Der Thüringer HVD hat diese Entscheidung der Thüringer Landesregierung mit Befremden zur Kenntnis genommen. Für die organisierten Humanisten ist sie Anlass, sich noch stärker als Interessenvertretung der konfessionsfreien Bevölkerungsmehrheit zu profilieren, z.B. mit dem verfassungsmäßig begründeten Anspruch auf einen Sitz im Rundfunkrat.
Kirchensumpf: Eine sehr gute Aufklärungsseite über die “Zeugen Jehovas” findet sich bei dem Glöckel. Kritische Lektüre haben wir hier zusammen gefasst.
Zeugen Jehova
[Update: 09.05.2009] Die ZEUGEN JEHOVAS wurden nun in Österreich “anerkannt” – dieser Filmbeitrag enthält ab der Minute 5:20 Inhalte aus deren geheimen Anleitungsbuch für Führungskräfte: Die Teilnahme an demokratischen Wahlen ist bei Strafe verboten. Weitere Links:
Der Mißbrauch von Kindern bei den Zeugen Jehovas
Die Zeugen Jehovas – Totengräber ihrer Glaubensbrüder unter Adolf Hitler
Die Sektenfrage bei Maischberger und was weniger bekannt ist
Die Zeugen Jehovas sind nun eine staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft in Österreich. SPÖ-Kultusministerin Claudia Schmied hat die Verordnung unterzeichnet, in ein bis zwei Tagen wird sie im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Zeugen Jehovas mit über 20.000 Anhängern kämpfen schon seit 1978 für die Anerkennung als Religionsgemeinschaft. Die Religionsgemeinschaft hat künftig das Recht, Religionsunterricht an Schulen anzubieten. Sie wird aber aus organisatorischen Gründen vorerst keinen Gebrauch davon machen. NOCH NICHT! FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache wendet sich entschieden gegen eine Anerkennung der Zeugen Jehovas als Religionsgemeinschaft in Österreich. Wenn eine Sekte wie die Zeugen Jehovas Religionsstatus erhielten, sei es nur mehr eine Frage der Zeit bis zur Anerkennung von Scientology und anderen sektiererischen Gemeinschaften.
Glaubensgemeinschaften die Blutspenden als lebenserhaltende Maßnahmen ablehnen, können nicht im christlichen Glauben handeln.
verboten für die Zeugen Jehovas
Eine Zeugin Jehovas ist in einem Krankenhaus in Lich gestorben. Sie hätte dringend eine Bluttransfusion gebraucht, doch das ließ ihr Glaube nicht zu. Eigentlich wäre der 29-Jährigen aus Wetzlar medizinisch einfach zu helfen gewesen. Eine Bluttransfusion hätte ihr das Leben gerettet. Doch sie sträubte sich dagegen, weil das ihre Religion verbietet. Die Frau war im vierten Monat schwanger und wurde Anfang Juli in der Asklepios-Klinik Lich mit starken Blutungen eingeliefert worden. “Die Ärzte wollten Blut geben, aber der anwesende Ehemann sowie die Frau haben die Gabe von Blut aus religiösen Gründen verweigert”, sagte Staatsanwalt Reinhard Hübner. Der Ehemann habe auf die Patientenverfügung gepocht. Darin hat die Frau vermerkt, dass sie Transfusionen ablehne. Die Ärzte hätten sich daran gehalten. Am nächsten Tag starb die Frau. Die Mutter der Verstorbenen hat jetzt den Klinik-Arzt und den eigenen Schwiegersohn wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt. Das Kind der Schwangeren sei nach derzeitigen Erkenntnissen nicht mehr zu retten gewesen, sagte ein Behördensprecher. Nachdem sie die Transfusion abgelehnt habe, habe sich der Zustand der Frau von Stunde zu Stunde verschlechtert. Zuerst sei der Fötus gestorben, dann habe die Frau das Bewusstsein verloren. Die Ärzte hätten vergeblich versucht, das Leben ihrer Patientin mit Blutersatzstoffen zu retten.
Kirchensumpf: Ob die Frau wohl ein Testament zu Gunsten der Wachturm-Gesellschaft hinterlegt hat?
Kein Tag vergeht, an dem die Mitglieder von »Jehovas Organisation auf Erden« nicht Stellung in den deutschen Innenstädten beziehen. Bei jedem Wind und Wetter halten sie ihre Zeitschrift, den Wachtturm, hoch, für die sich kaum je ein Passant interessiert. Jahr um Jahr klingeln sie an Millionen von Türen, die meist gleich wieder zugeschlagen werden. Bleibt doch mal eine offen, predigen sie eine mittelalterlich-christliche Weltsicht und kündigen den nahen »Krieg Jehovas« an, der wie ein Feuersturm über die Erde hinwegfegen werde. Derzeit drängen die Zeugen Jehovas darauf, bundesweit als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt zu werden. ganzen Beitrag lesen… »



