Weil die Menschen immer seltener zur Messe gehen, sind viele Gotteshäuser in Frankreich dem Abriss geweiht. Letzte Rettung vor dem Dynamit ist oft eine neue Nutzung als Wohnhaus, Restaurant oder Galerie. Wie in Deutschland und anderen europäischen Ländern sinkt auch in Frankreich die Zahl der Messebesucher. In dem überwiegend katholischen Land gehen nur noch fünf Prozent wöchentlich zum Gottesdienst, vor einem halben Jahrhundert war es noch jeder dritte. Immer mehr Kirchen verwaisen und werden baufällig. Und den Kommunen, die die Renovierungen zahlen müssten, fehlt gerade auf dem Land das Geld. Erste Kirchen wurden schon in Schutt und Asche gelegt. ganzen Beitrag lesen… »
Nachdem vor zwei Jahren nicht reparable Schäden an den vier Kugeln, dem Kuppelkreuz und vier Ecktürmen festgestellt wurden, hatte man diese durch Rost oder abgeblättertes Gold beschädigten Gegenstände im Oktober 2007 mit einem Autokran abnehmen lassen. Im März 2008 konnten bereits vier der Kugeln wieder auf ihren ursprünglichen Platz montiert werden. Die Kuppel des Berliner Doms bleibt aber vorerst weiter unvollständig. Insgesamt rechnet die Domgemeinde einschließlich weiterer Reparaturen im Kuppelbereich mit Kosten von 1,42 Millionen Euro! Finanziell unterstützt werden die Sanierungsarbeiten von der Cornelsen-Stiftung mit 480.000 Euro, 420.000 Euro aus der Städtebauförderung sowie 200.000 Euro aus dem Etat von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). An Einzelspenden Berliner Bürger kamen bisher 95.000 Euro zusammen.
Bleibt ein Eigenanteil der Evangelischen Kirche von 300.000 Euro (21% Eigenanteil). Und der Steuerzahler hat aufgrund der Tatsache, das Spenden steuerlich geltend gemacht werden können, ganzen Beitrag lesen… »



