Weil er ein Hilfsprojekt in Nigeria unterstützen wollte, bediente sich Pfarrer Chidi mehrmals eigenhändig von der Kirchenkollekte. In Afrika sei das so üblich, sagt er.
In Seelisberg und Bürglen ist man entsetzt: Der allseits beliebte Pfarrer Chidi (39) hat mehrmals Geld aus der Kirchenkollekte gestohlen. Nach eigenen Angaben hat er rund 900 Franken entwendet, 470 Franken in Seelisberg, 430 Franken in Bürglen. Ein Verfahren wegen Diebstahl wurde eingeleitet. Mit dem entwendeten Geld wollte Chidi gemäss eigenen Angaben zum Bau eines Wasser-Projekts in seiner Heimatstadt Achi in Nigeria beitragen. Die Gesamtkosten des Projekts hätten gemäss Chidi rund 43’000 Franken betragen.
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Spenden-Skandal im “Klein-Vatikan”
Der frühere Propst des niedersächsischen Städtchens Vechta soll Spendengelder “im sechsstelligen Bereich” unterschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Priester wegen des Verdachts der Untreue und gegen einen Mann, der ihn erpresst haben könnte.
Vechta – Als “‘Klein-Vatikan’ im Oldenburger Land” feiert sich das Bischöflich Münstersche Offizialat Vechta im Netz. Stolz verweisen die Funktionäre dieser katholischen Oberbehörde darauf, wie bekannt ihre niedersächsische “Kirchenmetropole” bundesweit sei. Inzwischen allerdings müssen die populären Männer Gottes kleinlaut einräumen, dass einer der ihren in einen handfesten Spendenskandal verwickelt ist. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt ganzen Beitrag lesen… »
Straubing – Ein Pfarrer aus dem niederbayerischen Straubing hat jetzt nicht gerade im Namen des Herren gehandelt. Der 46-Jährige veruntreute über Monate hinweg einen fünfstelligen Betrag und überwies die hohen Spenden auf sein eigenes Konto. Aktuellen Medienberichten zufolge konnte der Pfarrer den Raub dann allerdings mit seinem Gewissen nicht mehr länger vereinbaren. Der Mann aus Straubing stellte sich der Polizei und gab seinen Job auf. ganzen Beitrag lesen… »



