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Korruptionsjäger Erzbischof Carlo Maria Vigano strafversetzt?

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Erzbischof Carlo Maria ViganoErzbischof Carlo Maria Vigano
© Romano Siciliani

Schon am 19. Oktober wurde Erzbischof Carlo Maria Viganò (70) zum neuen Apostolischen Nuntius in den USA ernannt; seit 2009 war er Generalsekretär des Governatorats des Staats der Vatikanstadt. Geht es nach dem Vatikan, ist Erzbischof Carlo Maria Vigano seit seiner Beförderung zum Apostolischen Nuntius in den USA einer der höchsten diplomatischen Vertreter des Kirchenstaates. Laut einem TV-Bericht erfolgte Viganos Wechsel nach Washington allerdings alles andere als freiwillig. Der einstige Generalsekretär des Vatikan-Verwaltung habe sich vielmehr zu eifrig als Korruptionsjäger betätigt. In einem Fernsehbericht des italienischen TV-Senders La 7 wurde Briefe das Bischofs gezeigt in denen er darum bat nicht versetzt zu werden.

“Heiliger Vater, meine Versetzung würde viel Orientierungslosigkeit und Entmutigung für die bedeuten, die daran glauben, dass es möglich ist, so viele Fälle von Korruption und Machtmissbrauch in der Verwaltung vieler Abteilungen aufzuklären”

In Viganòs Briefen wird deutlich, dass er bei Amtsantritt auf ein Netz aus Korruption, Vetternwirtschaft und Seilschaften gestoßen war. Dieser Filz sei mit der Vergabe von Aufträgen an externe Unternehmen zu überhöhten Preisen verbunden gewesen. Teilweise sei mehr als doppelt so viel gezahlt worden, wie andere Anbieter verlangt hätten. Der Vatikan bestätigte am Donnerstag die Authentizität der Briefe. Obwohl er mit Sparmaßnahmen und seinem Bemühen um Transparenz aus dem Defizit der Vatikanstadt in Höhe von acht Millionen Euro einen Überschuss von 34 Millionen Euro machte, wurde Viganò am 22. März 2011 abserviert – drei Jahre vor dem geplanten Ende seiner Amtszeit. Die Beteuerung vom Vatikan-Sprecher Federico Lombardi, dass hinter der Versetzung Viganos keine Verschleierungskampagne stecke, klingt angesichts der oben geschilderten Zusammenhänge eher wie eine Farce!

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US-Pfarrer klaut zehntausende Dollar für Pornos

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Für Pornos hat ein US-Pfarrer 83.000 Dollar (knapp 60.000 Euro) aus seiner Gemeindekasse gestohlen. Wie die “Eagle Tribune” vom Montag berichtete, griff Reverend Keith LeBlanc aus der Gemeinde von Haverhill im Bundesstaat Massachusetts regelmäßig in die Schatulle, um den Großteil des Geldes für Porno-DVDs auszugeben. LeBlanc hatte eine Kreditkarte, die er für Online-Pornographie verwendet, und die Karte hatte ein Limit von $ 25.000. Der Mann sei in eine Rehabilitationsklinik für Pfarrer mit Verhaltensstörungen geschickt worden, um seine Abhängigkeit behandeln zu lassen, berichtete das Blatt weiter. Zur Zeit befindet sich der Pfarrer auf Kaution auf freien Fuß. Die nächtse Gerichtsverhandlung ist für den 3. Dezember angesetzt.
Der Pfarrer war seit sechs Jahren in der Pfarrei St. Johannes tätig. Seine Sexsucht ist weder in der Pfarrei St. Johannes noch den Gemeindemitgliedern aufgefallen.

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Auslands-Priester unter Missbrauchsverdacht

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Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt gegen einen Priester des Bistums Mainz wegen des Vorwurfs der sexuellen Nötigung. Der Mann, der zuletzt als Auslandspfarrer in Washington (USA) arbeitete, wurde vom Bistum inzwischen nach Deutschland zurückgeholt und bis zur Klärung der Vorwürfe von allen Aufgaben entbunden. Womöglich leitet die Staatsanwaltschaft auch Ermittlungen gegen das Schönstatt-Institut in Simmern ein, dem der Pfarrer angehörte. Dort habe man seit 2004 von den Vorwürfen gewusst, heißt es in einer Mitteilung des Bistums. Sie waren der Grund dafür, dass der Priester ins Ausland geschickt wurde. Schon damals soll sich ein Opfer an die Institutsleitung gewandt haben. Der Leiter bat daraufhin den Mainzer Bischof Karl Lehmann, den Priester nicht mehr im Bistum einzusetzen, sondern ihm eine Zeit der Besinnung im Ausland zu gewähren. Nach Mitteilung des Bistums Mainz soll der Pfarrer von Ende der achtziger Jahre bis in die frühen neunziger Jahre sexuelle Beziehungen zu mehreren weiblichen Jugendlichen und jungen Frauen unterhalten haben, die sich ihm in seiner Eigenschaft als Seelsorger der Schönstatt-Mädchenjugend anvertrauten.

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Scientology – Die Sektenkirche

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Der mehrfach preisgekrönte, investigative BBC-Reporter John Sweeney will herausfinden, ob Scientology wirklich so altruistisch ist, wie die Selbstvermarktung glauben lassen möchte. Berichte über Scientology sind wegen Klagsandrohungen und Einschüchterungsversuchen für Journalisten immer auch eine Nervenprobe. Die Weltjournal-Reportage zeigt, wie der BBC-Reporter bei seinen Recherchen in der Scientology-Niederlassung in England und rund um das Scientology-Hauptquartier in den USA bespitzelt, behindert und angebrüllt wird – und zu guter Letzt zurück brüllt.


 
Quelle: Atheist Media Blog

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Die Seelenfänger

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Es ist erschütternd, zu sehen, wie viele Familien durch Scientology zerstört worden sind. Heiner von Rönn kehrte Scientology vor Jahren den Rücken. Seine beiden Söhne blieben bei ihrer Mutter und in der Organisation. 2002 werden Heiner und seine zweite Frau von Scientology zu “Suppressive Persons” oder Feinden der Organisation erklärt. Mit ihnen müssen Scientologen alle Beziehungen abbrechen. Kurz darauf trennt sein älterer Sohn sich von ihm. Die Dokumentation “Die Seelenfänger” ergänzt die Ausstrahlung des Spielfilms “Bis nichts mehr bleibt“.


 

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