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Bischof Mixa verhöhnt die Opfer

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Wieder einmal der Walter! Die Kirche ist gar nicht Schuld, an den vielen Missbräuchen an Jugendlichen! Nein die sexuelle Revolution in der Gesellschaft hat Schuld und dem können sich auch pädophile Priester nicht entziehen. Wir haben gar nicht gewusst, das Drogenmissbrauch unter Bischöfen so weit verbreitet ist. Und mit dieser Meinung scheinen wir ja wohl nicht allein zu sein.

Scharfe Kritik an Bischof Mixa: Nach seinen Äußerungen, die sexuelle Revolution sei mitverantwortlich für den sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen, gehen Kirchenorganisationen auf Distanz zu dem Augsburger Kirchenoberen. Als verantwortungslos hat die Kirchenvolksbewegung “Wir sind Kirche” die Aussagen Mixas kritisiert. Sexuelle Gewalt gegen Kinder, auch in Internaten, habe es “lange vor der sexuellen Revolution gegeben”, sagte Christian Weisner von der kirchlichen Organisation. Offenbar sei dem Bischof die “Dimension des Problems nicht klar”. Wie wahr wie wahr. Auch Bernd Göhrig von der Initiative “Kirche von unten” äußerte sich kritisch über den Bischof: Er halte Mixa für “persönlich überfordert” mit dem Thema. Zudem konstatierte Göhrig eine “Krise des Führungspersonals” in der katholischen Kirche. Er warnte die in der nächsten Woche tagende Bischofskonferenz vor nur kosmetischen Beschlüssen. Auch die Politik zeigt sich empört von Mixas fragwürdigem Erklärungsansatz. Mixa-Kritikerin Grünen-Chefin Claudia Roth sagte: “Es ist nicht nur haarsträubend, sondern auch eine beispiellose Verhöhnung der Opfer sexuellen Missbrauchs, wenn an diesem Skandal innerhalb der katholischen Kirche nun andere schuld sein sollen”, so die Politikerin. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck forderte auch, dass der Papst sich der Thematik annehmen müsse: “Die weltweiten Skandale haben etwas Systematisches an sich. Der Papst muss dafür sorgen, dass das Thema in allen Teilen der Welt zum Thema gemacht wird. Das ist das Mindeste, was die Opfer erwarten können.”

Zu seinem irischen Problem bekommt der Ratzinger jetzt auch noch ein deutsches Problem.

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Vatikan und die Geldwäsche

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gewaschenes Geld… gewaschenes Geld

Die römische Staatsanwaltschaft überprüft suspekte Konten-Verbindungen der Vatikanbank IOR zur italienischen Bank Unicredit. Die italienische Finanzpolizei untersucht Medienberichten zufolge Bankgeschäfte des Vatikans wegen des Verdachts der Geldwäsche. Bei den Konten, deren Inhaber «aus Mangel an Transparenz» unklar seien, bestehe der Verdacht auf Geldwäsche. Etwa 180 Millionen Euro seien in den vergangenen drei Jahren über Konten der IOR-Bank bei einer Unicredit-Filiale in Vatikan-Nähe geflossen, wie die Tageszeitung «Il Giornale» am Donnerstag berichtete. Das IOR war in der Vergangenheit wiederholt wegen undurchsichtiger Geschäfte in die Schlagzeilen geraten. Es hat erst seit kurzem eine neue Führung. Im neuen Fall werde mit äusserster Diskretion ermittelt, und im Momente sei noch niemand angeklagt worden, heisst es in dem Bericht. Die Staatsanwälte wollten jedoch wissen, wer sich hinter den Konten verbirgt und ob die Konto-Verbindungen der IOR-Bank (Institut für die religiösen Werke) zur Unicredit als eine Art Schutzschirm oder Kanal für den Geldfluss zwischen der Vatikanbank und Italien gedient haben könnten. Die Vatikan-Bank hat 130 Mitarbeiter, 44’000 Konten und geschätzte Einlagen in Höhe von etwa fünf Milliarden Euro. Der Vatikan äusserte sich nicht zu den Ermittlungen.
Für die Vatikanbank wäre es nicht das erste Mal, dass sie mit Geldwäsche in Verbindung gebracht wird. In der 67-jährigen Geschichte hat das Ior mehrfach mit Skandalen von sich reden gemacht. Unter der Führung von Paul Marcinkus etwa war die Bank mit der Banco Ambrosiano von Roberto Calvi verwickelt, die wiederum Geld der Mafia wusch. Calvi spekulierte mit den Millionen des Vatikans, machte sich aber beim Papst Johannes Paul II. beliebt, weil er die Gewerkschaft Solidarnosc in Polen mit Geld versorgte. Letztlich verspekulierte sich Calvi jedoch und saß auf Milliardenschulden, bevor man ihn 1982 erhängt unter der Londoner Blackfriars Bridge fand. Obwohl die Szene nach Selbstmord aussah, schloss die Staatsanwaltschaft einen Mord nicht aus. Marcinkus wurde dank seines Diplomatenpasses von der Justiz nicht belangt. Marcinkus’ Nachfolger Angelo Caloia trat 1989 an. Im September 2009 übernahm Ettore Gotti Tedeschi die Führung.

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Bischhof Müller soll angeblich in den Vatikan

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Und das halten wir auch für KONSEQUENT! Angesicht des unermüdlichen Kampfes, als Papstbeschützer, ist das die gerechte Belohnung! Nach Informationen des Radiosenders Bayern 1 soll die Ernennung Ende November erfolgen, sieben Jahre nach der Bischofsweihe Müllers. Der 61-Jährige hatte in den vergangenen Jahren in der Öffentlichkeit immer wieder in der Kritik gestanden, unter anderem wegen seiner Reform der Laiengremien und für sein Krisenmanagement im Missbrauchsfall durch den Ex-Pfarrer von Riekofen. So wurde Müller seinerzeit als möglicher Kandidat für die Nachfolge des Münchner Kardinals Friedrich Wetter gehandelt, als wahrscheinlicher aber galt stets ein Wechsel in den Vatikan. Wie sehr der Papst den Regensburger Bischof schätzt, zeigt auch, dass er Müller mit der Herausgabe seiner Gesammelten Schriften beauftragt hat. Müller, der wie Benedikt XVI. vor seiner Bischofsweihe Professor für Dogmatik war, hat dazu im vergangenen Jahr eigens das Institut Papst Benedikt XVI. eingerichtet. Beobachter gehen davon aus, dass Kardinal Kasper bald in Ruhestand gehen könnte. Der ehemalige Bischof von Rottenburg-Stuttgart, der seit 2001 Präsident des für Ökumenefragen zuständigen Rats zur Förderung der Einheit der Christen ist, wird im Frühjahr 77 Jahre alt. So wird jedenfalls nicht, aus dem Vatikan und der gesamte katholische Kirche, der braune Gestank vertrieben!

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Italien und das doppelte Tabu

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Alessandro Vantini besuchte als Kind eine Taubstummen-Schule der katholischen Kirche in Verona. Dort wurde er nach eigener Darstellung über Jahre hinweg von Geistlichen sexuell misshandelt. Seinem Klassenkameraden Gianni Bisoli erging es nicht anders, er soll sogar vom damaligen Bischof von Verona missbraucht worden sein. Beide Opfer haben jahrzehntelang über ihre schrecklichen Erfahrungen geschwiegen. Erst heute – im Alter von 59 beziehungsweise 60 Jahren – sind sie zu einer öffentlichen Aussage bereit. «Ich habe bis zu meinem 30. Lebensjahr an Depressionen gelitten», sagt Vantini, der die Taubstummen-Schule 13 Jahre lang besuchte. «Meine Frau hat mich darin bestärkt, die Sache publik zu machen, und mir wurde damit ein riesiges Gewicht von den Schultern genommen.» Auf die Frage, warum er das nicht früher getan hat, lässt Vantini über seinen Gebärdensprachen-Dolmetscher mitteilen: «Wie hätte ich meinem Vater erzählen können, dass ich Sex mit einem Priester habe. Die Priester hätten mich verprügelt.» Offizielle Statistiken über sexuelle Übergriffe von Geistlichen auf Minderjährige liegen in Italien nicht vor. Die Kirche gibt keine Zahlen preis, und auch der Vatikan hüllt sich bislang in Schweigen. Die Nachrichtenagentur AP hat auf der Basis von Medienberichten, Angaben von Opfergruppen und Blogs von Betroffenen eine Liste aller dokumentierten Fälle des vergangenen Jahrzehnts erstellt. Demnach gab es mindestens 73 Missbrauchsfälle mit rund 235 Opfern. Dies mag wenig klingen angesichts der jüngsten Welle von Anschuldigungen gegen Geistliche in den USA oder in Irland. Den AP-Recherchen zufolge hat die italienische Kirche bislang auch nur ein paar hunderttausend Euro Schadensersatz gezahlt – im Gegensatz zu 2,6 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) in den USA und 1,1 Milliarden Euro in Irland. Doch breitet sich langsam der Verdacht aus, dass hier erst die Spitze des Eisbergs entdeckt wurde. Und das Potenzial erscheint geradezu erschreckend: Mit 50.850 Priestern hat Italien die weltweit größte Dichte katholischer Geistlicher. ganzen Beitrag lesen… »

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Papst nennt KZ «Symbole des Bösen»

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Papst Benedikt XVI. hat die Konzentrationslager der Nazis als «extreme Symbole des Bösen» bezeichnet. Sie seien ein Zeichen der «Hölle, die sich auf der Erde auftut, wenn der Mensch Gott vergisst, sich an seine Stelle setzt und sich das Recht anmaßt, über Leben und Tod zu entscheiden und darüber, was gut und was böse ist», sagte der Papst am Sonntag beim Angelus-Gebet in Castel Gandolfo. Benedikt gedachte zweier katholischer Märtyrer, Edith Stein und Maximilian Kolbe, die in Auschwitz umgekommen waren. Leider vergas er zu erwähnen, das sich viele Geistliche und hohe Bischhöfe auch sehr gut mit dem NAZI-Regime arrangiert hatten. Ja sebst dem damalige Papst PIUS XII wird nachgesagt, er habe geschwiegen zu den “Symbolen des Bösen”! Und selbst der Papst Benedikt XVI. hat seine eigene Vergangenheit erfolgreich hinter sich gelassen und seine Biographie heiligenscheinlich gesäubert. Den auch er hatte braune Lehrer! Wir können nur hoffen, das dieser deutsche Papst nicht die Seligsprechung des Papstes Pius XII vornimmt. Als gläubiger Mensch muss man sich die Frage gefallen lassen, wo war Gott, während der NAZI-Herrschaft, im Urlaub?

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